Protokoll
Sitzung der Bezirksversammlung vom 27.11.2025

Ö 1

Festlegung der Tagesordnung

Frau Neumann begrüßt Herrn Pierre Venda Amado Kock als neues Mitglied der Bezirksversammlung für die CDU-Fraktion und weist ihn auf seine Rechte und Pflichten, insbesondere die zur Verschwiegenheit, hin.

Die Bezirksversammlung stimmt der Tagesordnung einvernehmlich zu.

Ö 2

Preisverleihung zur Auszeichnung nachhaltiger Marktbetriebe 2025

Frau Blumehrt die Preisverleihung zur Auszeichnung nachhaltiger Marktbetriebe 2025 durch und ehrt die Preisträger:innen (siehe auch Pressemitteilung in der Anlage).

 

Ö 3

Öffentliche Fragestunde

Es sind keine Fragen zu Beratungsgegenständen eingegangen.

Ö 4

Aktuelle Stunde

Es ist kein Thema für die aktuelle Stunde angemeldet worden.

Ö 5

Kleine Anfrage(n) gemäß § 24 (1) BezVG

Ö 5.1 - 22-1511

Lustig, aber lästig – pelzigen Schädlingen in Altona Einhalt gebieten Kleine Anfrage von Dr. Ulrike von Criegern (CDU)

 

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 5.2 - 22-1540

Geflügelpest (H5N1) im Bezirk Altona – Lagebild, Maßnahmen und Bedeutung öffentlicher Grünflächen Kleine Anfrage von Katarina Blume (FDP-Frakton)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 5.3 - 22-1551

Baustellen Chaos am Diebsteich – Ist ein Ende absehbar? Kleine Anfrage von Patrick Müller-Constantin und Gregor Werner (beide SPD-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 5.4 - 22-1570

Chauffeur und Dienstwagen für den Bezirksamtsleiter Kleine Anfrage von Uwe Batenhorst, Robert Risch und Tobias Steinhaus (alle AFD-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 5.5 - 22-1581

Nistkästen in Altona Kleine Anfrage von Hanna Schmidt (Volt-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 5.6 - 22-1586

Waldarbeiten im Forst Klövensteen Kleine Anfrage von Ricardo Bolaños González (Fraktion DIE LINKE)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 5.7 - 22-1587

Pflege öffentlicher Grünflächen Kleine Anfrage von Silke Hubert (Volt-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 5.8 - 22-1610

Rattenbefall im Bezirk Altona – Hygiene, Gefahrenabwehr, Meldelage und behördliches Handeln Kleine Anfrage von Katarina Blume (FDP-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 6

Große Anfrage(n) gemäß § 24 (1) BezVG

Es liegen keine beantworteten Großen Anfragen vor.

Ö 7

Auskunftsersuchen gemäß § 27 BezVG

Ö 7.1 - 22-1362

Polizeiverkehrslehrer im Bezirk Altona Auskunftsersuchen von Hans Henning Heyne, Tim Schmuckall und Claudia Stamm (alle CDU-Fraktion)

 

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 7.2 - 22-1412

Unterkunft für Geflüchtete in der Ohnhorststraße Auskunftsersuchen von Katarina Blume, Constantin Jebe, Rose Pauly und Kristina von Ehren (alle FDP-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 8

Debattenpunkte

Ö 8.1 - 22-1585

Digitale Bauakte und Einsichtnahme - Schritt für Schritt zur digitalen Verwaltung Dringlicher Antrag der Volt-Fraktion

Frau Schmidt stellt den Antrag vor und weist auf die hohen Nachholbedarfe der Stadt beim Thema Verwaltungsdigitalisierung hin. Dies gelte auch für der Bauanträge, die zwar seit 2024 digital eingereicht werden müssten. Bisherige Anträge seien in der Regelallerdings als Papierakte gepflegt worden. Dies führe zu einem Medienbruch zwischen alten sowie neuen Bauanträgen undzudem zu Belastungen bei Bauantragstellenden und Verwaltung. Andere Großstädte seien bei der Digitalisierung von Bauakten deutlich weiter. Eine entsprechende Modernisierung rde zu vereinfachten und schnelleren Verfahren sowie zum Schutz der Dokumente beitragen. Dass die Digitalisierung im Alternativantrag mit der Drucksache 22-1585.1 (Top 8.1.1) zulasten der Steuerzahler:innen gehen solle, sei zu kritisieren und habe darüber hinaus keine Aussicht auf Erfolg, beim Senat auf Zustimmung zu stoßen. Vielmehr sei es wichtig, dass der Bezirk seine Möglichkeiten nutze, voranzugehen.

 

Herr Jebe stellt den Alternativantrag vor und begrüßt die bisherigen Initiativen des Bezirksamtes zur Digitalisierung von Akten. Ungeachtet dessen wären Bemühungen zur Beschleunigung bei diesem Thema von hoher Bedeutung. Die Kosten allein auf Bauherr:innen zu übertragen, wie im Ursprungsantrag vorgesehen, sei wenig erfolgsversprechend. Wer wirklich Digitalisierung wolle, dürfe den Blick nicht nur auf den eigenen Bezirk richten, sondern es sei sinnvoll, bezirksübergreifend voranzugehen.

 

Herr Stünitzstimmt zu, dass die Digitalisierung von hoher Bedeutung sei, aber hierbei verschiedene Fragestellungen in den Blick genommen werden müssten, etwa was alles Bestandteil der digitalen Akte sein solle und wie der technische Scan-Prozess bspw. bei alten und großformatigen Plänen erfolgen könne. Ein weiteres wichtiges Thema sei der Datenschutz, der bei den vorliegenden Anträgen bisher lediglich eine untergeordnete Rolle einnehme. Vor diesem Hintergrund schlage er vor, die vorliegenden Anträge zur weiteren Beratung in den Hauptausschuss zu überweisen.

 

Herr Werner spricht sich ebenfalls für eine tiefergehende Beratung der Anträge im Hauptausschuss aus. Es handele sich um ein gesamtstädtisches Projekt und es sei wichtig, die bestehenden Bemühungen, Hürden und rechtlichen Fragestellungen in den Blick zu nehmen und zu erörtern.

 

Herr Strasserhrt aus, dass seine Fraktion den Antrag der Volt-Fraktion unterstütze. Es sei Pflicht der Eigentümer:innen, Bauunterlagen zu pflegen und vorzuhalten. Wenn diese unvollständig seien, sei es angemessen, wenn für die Einsichtnahme eine entsprechende aufwandsangemessene Gebühr erhoben werde. Vor diesem Hintergrund sei die Digitalisierung von Bauakten sinnvoll, um serviceorientiere Möglichkeiten zu schaffen, Terminaufwände einzusparen und die Verwaltung entsprechend effizienter zu gestalten. Andere Städte wie Bremen zeigten auf, dass eine technische Umsetzung möglich sei.

Die Bezirksversammlung überweist den Antrag sowie den Alternativantrag mehrheitlich gegen die Stimmen der Volt-Fraktion zur weiteren Beratung in den Hauptausschuss.

Ö 8.1.1 - 22-1585.1

Digitale Bauakte für Altona - Gemeinsam zur modernen, effizienten Verwaltung Alternativantrag der FDP-Fraktion zur Drucksache 22-1585

Siehe TOP 8.1.

Ö 8.2 - 22-1573

Neustart und nachhaltige Entwicklung des Dahliengartens – Zukunft sichern, Attraktivität stärken, Jubiläum nachholen Antrag der Fraktionen von FDP und CDU (NEUFASSUNG)

Frau Blume stellt den Antrag vor und hebt die Bedeutung des Dahliengartens für die Identität Altonas hervor. Der Garten habe eine besondere Qualität, schaffe einen Raum der Ruhe und biete glichkeiten des Verweilens. Das Umfeld des Gartens werde sich in den kommenden Jahren jedoch durch ambitionierte Stadtplanungsprojekte massiv verändern. Der Dahliengarten werde bei diesen Planungen bisher nicht berücksichtigt. Es bestehe die Gefahr, dass die Bedeutung des Gartens nicht wahrgenommen und in Frage gestellt werde. Eine Verdrängung des Gartens sse verhindert werden. Daher sei es notwendig, jetzt ein Entwicklungskonzept für den Garten zu erarbeiten und diesen mit Fakten und Öffentlichkeitsarbeit sichtbar zu machen auch um auf dieser Basis entsprechende Ressourcen bei den zuständigen Fachbehörden einfordern zu können.

 

Herr Dr. Glau begrüßt den vorliegenden Antrag ausdrücklich. Es handele sich um einen bedeutsamen und attraktiven Standort im Bezirk. Es existierten an dieser Stelle über 800 verschiedene Arten von Dahlien.

 

Herr Andersen begrüßt den Beschlussteil des Antrages, den seine Fraktion entsprechend unterstützen werde. Zu kritisieren sei allerdings, dass im Begründungsteil und auch in der Pressearbeit der FDP-Fraktion die Arbeit des Bezirksamts schlecht gemacht werde. Dass der Dahliengarten vom Bezirksamt nicht wahrgenommen werde, entspreche schlichtweg nicht der Wahrheit. Der Garten werde vom Amt mit höchstem Betreuungslevel gepflegt und er sei vor drei Jahren mit einem neuen Gewächshaus grundsaniert worden.

Die Bezirksversammlung stimmt dem Antrag zu, den Ziffern 1 und 2 mehrheitlich gegen die Volt-Fraktion, der Ziffer 3 einstimmig (Beschlussdrucksache 22-1573B siehe Anlage).


Anlagen
22-1573B Beschluss Dahliengarten (104 KB)

Ö 8.2.1 - 22-1585.1

Digitale Bauakte für Altona - Gemeinsam zur modernen, effizienten Verwaltung Alternativantrag der FDP-Fraktion zur Drucksache 22-1585

Ö 8.3 - 22-1553

Königstraße als Tempo 30 Zone ausweisen! Antrag der AFD-Fraktion

Herr Risch stellt den Antrag vor. Mit der bisherigen Beschilderung sei es nicht gelungen zu verhindern, dass in der Königstraße zunehmen gerast werde. Insbesondere aufgrund des neuen Schulcampus sei es wichtig, dem entgegenzuwirken.

 

Herr Hardershrt aus, dass der vorliegende Antrag fachlich unsinnig sei. Warum ein anders geformtes Schild eine bessere Erkennbarkeit und Einhaltung der geltenden Höchstgeschwindigkeit zur Folge haben sollte, erschließe sich nicht. Auf einer Hauptverkehrsstraße könne zudem eine Tempo-30-Zone in der Regel nicht ausgewiesen werden zumal Lichtsignalanlagen in solchen Zonen nicht vorgesehen seien.

Die Bezirksversammlung lehnt den Antrag mehrheitlich gegen die Stimme der AFD-Fraktion ab.

Ö 8.4 - 22-1399.1

Quartiersfonds II 2026 Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses

Herr Wesselkamp Holzer hebt die Bedeutung des Quartiersfonds (QF) II zur Unterstützung wichtiger Projekte im Bezirk hervor. Es würden in den letzten Jahren allerdings immer mehr Projekte und Strukturen gefördert, deren Finanzierungen eigentlich über die Rahmenzuweisungen erfolgen müssten. Hinzukomme, dass die Mittel für den QF II seit einigen Jahren keiner inflationsbedingte Anpassung mehr erfahren hätten. Dies führe dazu, dass immer weniger Mittel zur Verfügung stünden, obwohl die Bedarfe immer größer würden. Entsprechend sei die Landesebene gefordert, die Rahmenzuweisungen den Bedarfen entsprechend zu erhöhen.

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1399.1B siehe Anlage (teilweise nicht-öffentlich/ vertraulich)).


Anlagen
22-1399.1B Beschluss Quartiersfonds II 2026 (82 KB)

Ö 8.5 - 22-1562

Mobilität an den Arenen II – Es braucht jetzt Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und GRÜNE (NEUFASSUNG)

Herr Mielke, Frau Vornhagen und Frau Stamm stellen den Antrag vor. Die Bezirksversammlung habe bereits vor fünf Monaten einen Beschluss für eine bessere Mobilität an den Arenen beschlossen. Seitdem habe es kaum Verbesserungen gegeben und die Situation sei zunehmend problematisch. Bei entsprechenden Veranstaltungen seien die Straßen verstopft, die umliegenden Wohngebiete würden zugeparkt, die Wartezeit für Shuttlebusse sei viel zu hoch und vor den S-Bahn-Stationen Eidelstedt und Stellingen bildeten sich wartende Menschenmassen. Besonders in Stellingen führe dies immer mehr zu einem Sicherheitsrisiko. Auch hinsichtlich der Verkehrssicherheit seien unbedingt Verbesserungen notwendig. Vor diesem Hintergrund seien die Rückmeldungen der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende zum ersten Beschluss vollkommen unzureichend. Auch die späte Rückmeldung des Bezirksamtes und die darin enthaltende Hinwegsetzung über Beschlüsse der Bezirksversammlung sei bezeichnend. Den betroffenen Behörden mangele es an der gebotenen Dringlichkeit, Verbesserungen herbeizuführen. Ein Verweis auf den U-Bahn-Ausbau Ende der 2030er sei absolut nicht ausreichend. Bei jeder Veranstaltung Sperrungen vorzunehmen, wie im Ergänzungsantrag mit der Drucksache 22.1562.1 (TOP 8.5.1) vorgeschlagen, sei vor dem Hintergrund der Anzahl der betroffenen Tage nicht der richtige Weg.

 

Herr Strasser stellt den Ergänzungsantrag vor. Es sei wichtig, auch die Anwohnenden in den Blick zu nehmen und einzubinden. Sperrungen an den genannten Straßen mit Ausnahmen für die Anwohnenden sollten entsprechend zumindest geprüft werden. Ein zusätzliches Expressbusangebot könnte zudem zu einer Entlastung beitragen.

Die Bezirksversammlung lehnt den Ergänzungsantrag mit der Drucksache 22-1562.1B mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von DIE LINKE und Volt ab.

 

Die Bezirksversammlung stimmt dem Antrag mit der Drucksache 22-1562 einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1562B siehe Anlage).


Anlagen
22-1562B Beschluss Mobilität an den Arenen II (156 KB)

Ö 8.5.1 - 22-1562.1

Mobilität an den Arenen II - Es braucht jetzt Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation Ergänzungsantrag der Fraktion DIE LINKE zur Drucksache 22-1562

Siehe TOP 8.5.

Ö 8.6 - 22-1602

Strategische Neuaufstellung der Altonaer Wirtschaftsförderung Dringlicher Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNEN

Frau Böversen, Herr Müller-Constantin, Herr Harders und Herr Hielscher stellen den Antrag vor. Die Wirtschaftsbetriebe im Bezirk stünden unter enormen Druck. Immer mehr Unternehmen und Betriebe seien von Schließungen bedroht und es gebe immer weniger Neugründungen. Es brauche nun strategisches Handeln, um eine Trendwende in die Wege zu leiten. Daher müsse die Altonaer Wirtschaftsförderung in den Blick genommen und raus aus ihrer Passivität geführt werden. Es müsse einen vorausschauenden und offensiven Gestaltungswillen geben das bestehende Potential solle genutzt werden. Die Sichtbarkeit müsse gesteigert werden, um eine verlässliche Partnerin für die Bedarfe der Wirtschaft im Bezirk zu sein. Aktuell werde keine Initiative gezeigt stattdessen sollte Ziel sein, auch aktiv auf die Betriebe zuzugehen. Zudem solle ein quartiersbezogenes Netzwerk geschaffen werden. Wichtig sei, jetzt und unmittelbar in die Diskussion und Analyse einzusteigen daher werde der Ergänzungsantrag der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 22-1602.2, TOP 8.6.2) in der heutigen Sitzung nicht übernommen.

 

Herr Jebe stellt den Ergänzungsantrag mit der Drucksache 22-1602.1 (siehe TOP 8.6.1) vor. Die Analyse, dass die Wirtschaftsförderung des Bezirks zu wenig sichtbar sei, werde geteilt. Die bestehenden Chancen würden nicht genutzt und es gebe zu wenig Austausch mit den Betrieben des Bezirks. Es sei nun wichtig, die Chancen, die sich aus den Planungen Science City Bahrenfeld ergäben, zu nutzen und hierbei eine Kooperation mit der Wirtschaft zu suchen. Aktuelle Beispiele und Berichte zeigten zudem auf, dass eine Entbürokratisierung durch Digitalisierungen stärker in den Blick genommen werden solle.

 

Herr Strasser stellt den Ergänzungsantrag mit der Drucksache 22-1602.2 (siehe TOP 8.6.2) vor. Es sei richtig, dass es im Bereich der bezirklichen Wirtschaftsförderung Bedarfe zur Weiterentwicklung und Verbesserung gebe. Es reiche allerdings nicht aus, lediglich eine Strategiedebatte in den Blick zu nehmen, sondern es müsste auch eine adäquate Personalausstattung erfolgen und entsprechende Mittel bei der zuständigen Fachbehörde eingeworben werden. Ansonsten könnten die gesteckten Verbesserungsziele nur schwer erreicht werden.

Die Bezirksversammlung lehnt den Ergänzungsantrag mit der Drucksache 22-1602.2 (TOP 8.6.2) mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von DIE LINKE und Volt ab.

 

Die Bezirksversammlung lehnt die Buchstaben d-f des Ergänzungsantrages mit der Drucksache 22-1602.1 (TOP 8.6.1) mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von FDP, Volt und AFD ab und stimmt dem Buchstaben g mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion DIE LINKE zu.

 

Der entsprechend geänderte Antrag mit der Drucksache 22-1602 wird einstimmig bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE beschlossen (Beschlussdrucksache 22-1602B siehe Anlage).


Anlagen
22-1602B Beschluss Neuaufstellung Altoner Wirtschaftsförderung (114 KB)

Ö 8.6.1 - 22-1602.1

Strategische Neuaufstellung der Altonaer Wirtschaftsförderung Ergänzungsantrag der FDP-Fraktion zur Drucksache 22-1602

Siehe TOP 8.6.

Ö 8.6.2 - 22-1602.2

Strategische Neuaufstellung der Altonaer Wirtschaftsförderung Ergänzungsantrag der Fraktion DIE LINKE zur Drucksache 22-1602

Siehe TOP 8.6.

Ö 8.7 - 22-1594

Vorkaufsrecht ausüben! – Holsten-Areal sozial, inklusiv, gemeinwohlorientiert und klimaresilient entwickeln Dringlicher Antrag der Fraktionen DIE LINKE und Volt

Frau Benkert, Frau Hubert und Herr Strasser stellen den Antrag vor. Die Stadt habe bezüglich der Stadtentwicklung verschiedene Aufgaben und Verpflichtungen. Hierzugehörten die Sicherstellung der Umsetzung von öffentlich-gefördertem Wohnungsbau, eine angemessene soziale Infrastruktur sowie das Erreichen der Ziele des Klimaentscheids. Um ihren eigenen Zielsetzungen gerecht zu werden, könne die Stadt auf das Holsten-Areal nicht verzichten zumal die Erfahrungen mit privaten Investor:innen zuletzt oftmals nur unzureichend den gesteckten Zielsetzungen, die auch verfassungsrechtlich festgelegt seien, gerecht geworden seien dies gelte auch für die Quantum Immobilien AG. Eine weitere Spekulationsblase auf dem Holsten-Areal müsse unbedingt verhindert werden. Es sei wichtig, verlorengegangenes Vertrauen in der Bevölkerung wieder aufzubauen und eine möglichst große Transparenz zu schaffen. Städtebauliche Verträge allein reichten als Instrument oftmals nicht aus, die genannten Zielsetzungen sicherzustellen. Stattdessen wäre es sinnvoll, das Verfahren mit einer entsprechenden Vorleistung der Stadt umzudrehen und dann die entsprechend der Ziele konkretisierten Planungen an Investor:innen für die Teilgrundstücke weiterzutragen.

 

Frau Boehlich kritisiert, dass der vorliegende Antrag mit den Ängsten der Bevölkerung spiele und unseriös sei. Es sei jetzt Aufgabe der Politik sicherzustellen, dass die Art und das Maß der baulichen Nutzung an dieser Stelle sinnvoll festgelegt rden und die weiteren Planungen voranschreiten könnten. Mit der SAGA und der Quantum Immobilien AG seien im Bezirk in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht worden und ein entsprechender Vertrauensvorschuss sei gerechtfertigt.

 

Herr Jebe wirbt dafür, den Blick nach vorne zu richten. Die neuen Pläne würden in der kommenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vorgestellt. Dort beginne die eigentliche weitere inhaltliche Auseinandersetzung zur Gestaltung des Areals. Seine Fraktion stehe bereit, bei der Aushandlung eines städtebaulichen Vertrags und eines sinnvollen Bebauungsplans, der bezahlbaren Wohnraum im Blick haben solle, konstruktiv mitzuwirken. Die entsprechenden Gestaltungsinstrumentegen in den Händen des Bezirks. Ein Ankauf des Areals sei hierfür nicht notwendig.

 

Herr Hielscher weist auf die enormen Kosten hin, die mit der Ausübung des Vorkaufsrechts und der anschließenden Bebauung des Areals einhergehen würden. Es gehe um Dimensionen in Milliardenhöhe. Zudem sei völlig unbestritten, dass die Hälfte der Flächen an die SAGA und damit einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft gehen solle, die sozialen Wohnungsbau sicherstellen werde. Außerdem habe die Bezirkspolitik über das Bau- und Planungsrecht alle Hebel in der Hand, Leitlinien und Ziele für die weiteren Planungen zu setzen.

 

Herr Werner merkt an, dass die Ausübung des Vorkaufsrechts nicht zwangsläufig mit einer sinnvollen Stadtentwicklungspolitik gleichzusetzen sei. Diese Behauptung sei weder bewiesen noch belegt. An dieser Stelle solle nach den jetzigen Planungen 50 % geförderter Wohnungsbau unter Aufsicht der städtischen SAGA entstehen, ohne dass die Stadt in finanzielle Vorleistung gehen müsse. Zudem liege die weitere Planungshoheit im Bezirk. Dieser Weg sei richtig und müsse nun konstruktiv begleitet werden.

Die Bezirksversammlung lehnt den Antrag mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von DIE LINKE und Volt ab.

Ö 8.8 - 22-1590

Einführung eines „Altonaer Start-up-Preises“ Dringlicher Antrag der Fraktionen von CDU, FDP, SPD, GRÜNE und Volt (NEUFASSUNG)

Herr Dr. Borgmann, Herr Müller-Constantin, Frau Lohkamp und Frau Blume stellen den Antrag vor. In Zeiten einer schwierigen Wirtschaftslage im Land sei die Arbeit von Gründer:innen neuer Start-Ups von besonderer Bedeutung und solle entsprechende Wertschätzung erfahren. Daher sei es auch im Bezirk wichtig, sich an die Seite derer zu stellen, die sich mit innovativen Ideen im globalen Wettbewerb durchsetzten und so die lokale Wirtschaftsfähigkeit zukunftsfähig machten. Der Start-Up-Preis im Rahmen des Tags der Wirtschaft wäre hierbei eine wirksame Möglichkeit, dieses Engagement in einem besonderen Rahmen sichtbar zu machen. Die Jury des Preises solle hierbei die Vielfalt des Bezirks widerspiegeln neben Politik und Wirtschaft sollten auch Gründer:innen selbst sowie Wissenschaft und Sozialverbände einbezogen werden. Die Finanzierung des Preises solle so gestaltet werden, dass die öffentliche Hand nicht belastet werde. Wichtig sei, dass der Preis nur ein Aspekt für eine effektive Wirtschaftsförderung bleibe und sich auf dessen Einführung nicht ausgeruht werde.

 

 

Die Bezirksversammlung stimmt dem Antrag einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1590B siehe Anlage).


Anlagen
22-1590B Beschluss Start-up-Preis (96 KB)

Ö 8.9 - 22-1554

Mini-Verkehrsinsel entschärfen und sichtbar gestalten Antrag der AFD-Fraktion

Herr Risch stellt den Antrag vor. Dieser gehe auf ein Anliegen aus der Bevölkerung zurück. Es sei auch medial bereits aufgegriffen worden, dass die Verkehrsinsel für den PKW-Verkehr oftmals schlecht sichtbar und es daher zu vielen Beschädigungen gekommen sei. Daher schlage seine Fraktionen einen Prüfauftrag zur Verbesserung der Situation vor.

Die Bezirksversammlung lehnt den Antrag mehrheitlich gegen die Stimme der AFD-Fraktion ab. Die Fraktion DIE LINKE ist während der Abstimmung nicht anwesend.

Ö 8.10 - 22-1406.3

Klimaresilienz und mehr Fahrgastunterstände am Ebertplatz Beschlussempfehlung des Mobilitätsausschusses

Herr Hardershrt aus, dass schon seit Jahren Forderungen von Bürger:innen für mehr Grünflächen imStadtteil vorlägen. Zwar seien einzelne Maßnahmen erfolgt, aber es herrschten weiterhinviele versiegelte Flächen vor. Dies führe zur Hitze im Sommer und fehlendem Schutz vor Sonne und Regen. Vor diesem Hintergrund sei die Eingabe der Initiative Bahrenfeld auf Trab, auf die die vorliegende Beschlussempfehlung zurückgehe und die auf ein aktuelles Meinungsbild aus der Bevölkerung zurückgehe, ausdrücklich zu begrüßen. Auch der Ausschuss für Wirtschaft, Klima und Verbraucherschutz habe sich mit der Eingabe befasst und teile deren Zielsetzung.

 

Herr Müller-Constantin bedankt sich bei der Initiative Bahrenfeld auf Trab für die inhaltlich fundierte Initiative zu diesem Thema. Es sei gut, dass die Bezirkspolitik die Bemühungen aufgreife und entsprechende Forderungen an die zuständige Fachbehörde stelle.

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1406.3B siehe Anlage).


Anlagen
22-1406.3B Beschluss Klimaresilienz und Fahrgastunterstände Ebertplatz (2875 KB)

Ö 8.11 - 22-1599

Eine Trinkwasserstelle für die Besucher*innen der Einrichtung „Alimaus“ auch außerhalb der Öffnungszeiten Dringlicher Antrag der Fraktionen von SPD und CDU (NEUFASSUNG)

Die Fraktion GRÜNE tritt dem Antrag bei. Dieser wird von den Antragstellenden dahingehend angepasst, dass in Ziffer 1 Folgendes ergänzt wird:

 

(…) und zusätzlich zu prüfen, ob hierfür Landesmittel zur Verfügung stehen.“

 

Herr Schmidt und Frau Neumann stellen den Antrag vor. Der Zugang zu sauberem Wasser sei ein Menschenrecht. Daher sei es von hoher Bedeutung, sich den Menschen zuzuwenden, die nicht ohne weiteres direkte Zugänge zur Verfügung hätten. Die bereits bestehenden Bemühungen aus dem Bezirk für weitere Trinkwasserzapfstellen und -brunnen müssten konsequent fortgeführt werden und insbesondere bei den Menschen ankommen, bei denen die Not am größten sei.

Die Bezirksversammlung stimmt dem wie oben beschrieben ergänzten Antrag einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1599B siehe Anlage).


Anlagen
22-1599B Beschluss Trinkwasserstelle Alimaus (99 KB)

Ö 8.12 - 22-1592

Seniorenzentrum nach Münchner Modell für Altona Dringlicher Antrag der CDU-Fraktion

Frau von Stritzky stellt den Antrag vor. Menschen im höheren Alter wünschte sich vor allem einen bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum, Unterstützung, wenn es nötig sei, sowie ein soziales Umfeld, das Einsamkeit vorbeuge und Teilhabe mitten im Quartier ermögliche. Senior:innenzentren nach dem Münchner Modell griffen diese Ziele auf und wären eine Bereicherung im Bezirk Altona. Daher sehe der Antrag vor, dass der Bezirk mögliche Standorte prüfe und nach potentiellen Partner:innen zur Umsetzung eines Konzepts suche.

 

Frau Ceman hebt hervor, dass Menschen im hohen Alter unterstützt werdenssten und deren Vereinsamung entgegengewirkt werden solle. Der Hamburger Senat habe vor diesem Hintergrund im Jahr 2024 einen umfassenden Aktionsplan verabschiedet, der Maßnahmen u.a. in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Stadtentwicklung und Teilhabe beinhalte. Ziel sei, dass Menschen unabhängig von ihrem Unterstützungsbedarf möglichst lange selbstbestimmt und gut eingebunden im eigenen Quartier leben könnten. Das Münchner Modell biete Elemente, die aufzeigten, wie eine Verknüpfung verschiedener Maßnahmen gelingen könne. Daher werde die Initiative des Antrags unterstützt eine weitergehende Beratung zu diesem Thema im Sozialausschuss re aber sinnvoll.

 

Frau Suttmann-Arndt hebt hervor, es sei wichtig, dass der Bezirk den Bedarfen älterer Menschen gerecht werde und zukunftsweisende Instrumente entwickle, um die verschiedenen Aspekte des Älterwerdens mit dem Charakter des Bezirks in Einklang zu bringen. Das Münchner Modell sei vorbildlich und sollte entsprechend in die Überlegungen einbezogen werden. Es müssten aber für die weiteren Beratungen auch die bereits bestehenden Strukturen des Bezirks in den Blick genommen werden. Vor diesem Hintergrund schlage ihre Fraktion eine tiefergehende Beratung und Überweisung des Antrags in den Sozialausschuss vor.

Die Bezirksversammlung überweist den Antrag zur weiteren Beratung mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von CDU und AFD in den Sozialausschuss.

Ö 8.13 - 22-1419.5

Quartiersfonds (QF) II 2025 - Projekt Child Health Worker am Standort Schnackenburgallee Beschlussempfehlung des Amtes (NEUFASSUNG der Drucksache 22-1419.2 aus der Sitzung des Sozialausschusses vom 04.11.2025) (Ohne Votum überwiesen aus der Sitzung des Sozialausschusses vom 04.11.2025)

Ohne Votum überwiesen aus der Sitzung des Sozialausschusses vom 04.11.2025.

 

Herr Bolaños González warnt vor eine Ablehnung des Zuwendungsantrages. Wenn es keine aufsuchende psychologische Beratung mehr gebe, würden Familien in der Schnackenburgallee fallengelassen. Symbolische Gesten seien nicht ausreichend, es müssten auch konkret Mittel in die Hand genommen werden, um Geflüchteten die gebote Unterstützung zukommen zu lassen. Zudem spare jeder Euro, der in ambulante Psychotherapie investiert werde, zwei bis vier Euro in der späteren Versorgung ein. Mit den Child Health Workern würden pro Sitzung 15 bis 50 Kinder erreicht. Das Projekt schlage eine Brücke in das Gesundheitssystem. Es schaffe zugleich Prävention, Früherkennung und Weitervermittlung.

 

Herr Schmidt weist auf die im Unterausschuss (UA) Haushaltsangelegenheiten des Jugendhilfeausschusses erarbeitete Stellungnahme zu diesem Thema hin. Darin werde anerkannt, dass eine bessere und umfassendere psychosoziale Angebotsstruktur benötigt werde. Allerdings sei dort ebenfalls einstimmig festgestellt worden, dass sich anhand der vorliegenden Unterlagen nicht erkennen lasse, dass sich mit diesem Projekt die Bedarfe adäquat abdecken ließen. Es seien zwar Unterlagen nachgereicht worden diese widersprächen sich allerdings teilweise. Das Projekt sehe lediglich fünf Wochenstunden vor Ort in der Einrichtung vor. Zudem sei es bisher lediglich in fünf Fällen gelungen, Kinder in die Regelversorgung zu überhren. Dies passe nicht zu den Kosten, die für das Projekt beantragt würden. Diese würden teilweise durch die extrem hohe Vergütungsstufe und die Overheadkosten verursacht. Auch ergebe sich aus den Unterlagen weiter nicht zweifelsfrei, wer überhaupt die Child Health Worker sein sollten. Im Antrag werde von gefchteten ukrainischen Gesundheitsfachkräften gesprochen. Auf Nachfrage teilten die Antragstellenden jedochrzlich mit, dass es sich um inländische Fachkräfte handele. Dies stehe im Widerspruch zu den vorliegenden Antragsunterlagen und der eingereichten Evaluation. Hinzu komme, dass es sich um eine gesamtstädtische Aufgabe handele. Wenn die Behörde für Gesundheit, Soziales und Integrationdas Projekt befürworte, wie der Träger behaupte, müsse diese auch die Kosten tragen.

 

Herr Helmers betont, dass heute darüber entschieden werde, ob man Kinder unterstützen wolle, die in Einrichtungen unter Bedingungen lebten, die aus der Not heraus geboren seien. Das Child Health Worker Projekt leiste etwas, was zuvor vor Ort nicht stattgefunden habe. Er lese die vorliegenden Antragsunterlagen anders als sein Vorredner. Alle Kinder der Unterkunft seien erreicht worden und hätten regelmäßig im Projektverlauf an den Gruppen teilgenommen. 17 Familien seien in akuten Krisensituationen begleitet worden. 12 Kinder hätten dringenden therapeutischen Behandlungsbedarf gehabt. 5 davon seien wiederum in langfristige psychiatrische Behandlungen überführt worden. Zudem seien in vielen weiteren Fällen Kontakte zu Kinderärzt:innen und dem Kinderarztverband hergestellt worden. Dies seien hervorragende Erfolge. Es stelle sich die Frage, wer diese Kinder sonst erreicht hätte, wenn das Projekt nicht dagewesen wäre. 95 % der Kosten seien für direkte Leistungen vorgesehen. Zudem gehe es um Restmittel des Quartiersfonds II und es würden keine Haushaltsplanungen des Bezirks belastet.

Die Bezirksversammlung lehnt die Beschlussempfehlung mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von GRÜNE und DIE LINKE ab (siehe auch Beschlussdrucksache 22-1559B, TOP 9.9).

Ö 9

Anträge und Beschlussempfehlungen (ohne Debatte)

Ö 9.1 - 22-1591

Denkmalschutz für das Gebäude Bernadottestr. 277/279 Dringlicher Antrag der CDU-Fraktion

Die Bezirksversammlung stimmt dem Antrag mehrheitlich gegen die Stimmen der FDP-Fraktion zu (Beschlussdrucksache 22-1591B siehe Anlage).


Anlagen
22-1591B Beschluss Denkmalschutz Gebäude Bernadottestraße (71 KB)

Ö 9.2 - 22-1598

Iserbrook braucht echte Barrierefreiheit: Erneute Prüfung und verbindliche Fachbeteiligung Dringlicher Antrag der Fraktionen von SPD, GRÜNE, CDU und Volt (NEUFASSUNG)

Die Bezirksversammlung stimmt dem Antrag einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1598B siehe Anlage).


Anlagen
22-1598B Beschluss Barrierefreiheit Iserbrook (277 KB)

Ö 9.3 - 22-1601

Finanzielle Unterstützung und Prüfung von Fördermöglichkeiten für den geplanten Neubau des Clubhauses der Spielvereinigung Blankenese von 1903 e.V. Dringlicher Antrag der Fraktionen von SPD, GRÜNE und CDU

Die Bezirksversammlung stimmt dem Antrag mehrheitlich gegen die Stimmen der Volt-Fraktion zu (Beschlussdrucksache 22-1601B siehe Anlage).


Anlagen
22-1601B Beschluss Förderung Neubau Clubhaus SV Blankenese von 1903 e.V. (102 KB)

Ö 9.4

"Essbare Stadt"

Ö 9.4.1 - 22-1236.2

"Essbare Stadt" auch in Altona etablieren Beschlussempfehlung des Ausschusses für Grün, Naturschutz und Sport

 

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung zu, dem Punkt 1 einstimmig, dem Punkt 2 mehrheitlich gegen die Stimmen der Volt-Fraktion (Beschlussdrucksache 22-1236.2B siehe Anlage).


Anlagen
22-1236.2B Beschluss Essbare Stadt (95 KB)

Ö 9.4.2 - 22-1236.3

Nutzung von Früchten in Grünanlagen ermöglichen Beschlussempfehlung des Ausschusses für Grün, Naturschutz und Sport

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1236.3B).


Anlagen
22-1236.3B Beschluss Nutzung von Früchten in Grünanlagen (129 KB)

Ö 9.5 - 22-1400.1

Mittelansätze im konsumtiven Quartiersfonds für den Doppelhaushalt 2025/ 2026 Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE zu (Beschlussdrucksache 22-1400.1B siehe Anlage).


Anlagen
22-1400.1B Beschluss Mittelansätze konsumtiver QF 2025 2026 (101 KB)

Ö 9.6 - 22-1418.2

Abpflastern auch in Altona Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wirtschaft, Klima und Verbraucherschutz sowie des Haushaltsausschusses

 

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig bei Enthaltung der FDP-Fraktion zu (Beschlussdrucksache 22-1418.2B).


Anlagen
22-1418.2B Beschluss Abpflastern auch in Altona (100 KB)

Ö 9.7 - 22-1555

KulturEnergieBunkerAltonaProjekt (KEBAP) e.V. - Förderantrag für die anteilige Kostenübernahme der Betriebskosten für das Jahr 2026 Beschlussempfehlung des Amtes (Ohne Votum überwiesen aus der Sitzung des RISE-Ausschusses vom 12.11.2025)

Ohne Votum überwiesen aus der Sitzung des RISE-Ausschusses vom 12.11.2025.

Die Bezirksversammlung überweist die Beschlussempfehlung zur weiteren Beratung mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion DIE LINKE in den Hauptausschuss.

Ö 9.8 - 22-1556.1

Prüfung und ggf. Einrichtung eines Fußgängerüberwegs am Erik-Blumenfeld-Platz Beschlussempfehlung des Mobilitätsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung mehrheitlich gegen die Stimmen der Volt-Fraktion sowie bei Enthaltung der Fraktionen von FDP und AFD zu (Beschlussdrucksache 22-1556.1B siehe Anlage).


Anlagen
22-1556.1B Beschluss FGÜ Erik-Blumenfeld-Platz (110 KB)

Ö 9.9 - 22-1559

Vergabe von Mitteln aus den bezirklichen Anreiz-und Fördersystemen und Sondermitteln sowie dem Quartiersfonds (QF) I Beschlussempfehlungen des Haushaltsausschusses (HA)

Die Bezirksversammlung stimmt den Beschlussempfehlungen zu,

 

  •                                                  den Nummern 1-4 einstimmig,
  •                                                  der Nummer 5 mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von DIE LINKE, FDP und Volt sowie bei Enthaltung der SPD-Fraktion,
  •                                                  den Nummern 6 und 7 mehrheitlich gegen die Stimmen der FDP-Fraktion,
  •                                                  der Nummer 8 mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von CDU, DIE LINKE, FDP und AFD sowie bei Enthaltung der Volt-Fraktion,
  •                                                  der Nummer 9 mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion DIE LINKE sowie bei Enthaltung der Volt-Fraktion,
  •                                                  der Nummer 10 einstimmig bei Enthaltung der Volt-Fraktion,
  •                                                  der Nummer 11 mehrheitlich gegen die Stimmen der FDP-Fraktion sowie bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE,
  •                                                  der Nummer 12 einstimmig bei Enthaltung der FDP-Fraktion, die CDU-Fraktion hat an der Abstimmung zu Nummer 12 nicht teilgenommen.

 

Beschlussdrucksache 22-1559B siehe Anlage.


Anlagen
22-1559B Beschluss Vergabe Politikmittel + Quartiersfonds 27.11.2025 (109 KB)

Ö 10

Beschlussempfehlungen mit einstimmigen Ausschussvoten (ohne Debatte)

Ö 10.1 - 22-1404.2

Quartiersfonds I 2026 Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1404.2B siehe Anlage (teilweise nicht-öffentlich/ vertraulich)).


Anlagen
22-1404.2B Beschluss Quartiersfonds I 2026 (83 KB)

Ö 10.2 - 22-1426.3

Haushaltsjahr 2026 - Umschichtung innerhalb zweier Rahmenzuweisungen aus dem Jugendhilfebereich Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1426.3B siehe Anlage).


Anlagen
22-1426.3B Beschluss Umschichtung innerhalb zweier JH-RZen 2026 (198 KB)

Ö 10.3 - 22-1460.2

Bebauungsplanänderungen Bahrenfeld 76 und Bahrenfeld 72 weiterverfolgen und zusätzlichen Wohnungsbau ermöglichen Beschlussempfehlung des Stadtentwicklungsausschusses

 

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1460.2B siehe Anlage).


Anlagen
22-1460.2B Beschluss Bebauungsplanänderungen Bahrenfeld 76 + 72 weiterverfolgen und zusätzlichen Wohnungsbau ermöglichen (95 KB)

Ö 10.4 - 22-1508.1

Sichere Überwege dort, wo sie dringend gebraucht werden - Lichtsignalanlage im Kalckreuthweg Beschlussempfehlung des Mobilitätsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1508.1B siehe Anlage).


Anlagen
22-1508.1B Beschluss Lichtsignalanlage im Kalckreuthweg (97 KB)

Ö 10.5 - 22-1509.1

Barrierefreiheit am Fahrgastunterstand Elbschloßstraße herstellen Beschlussempfehlung des Mobilitätsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1509.1B siehe Anlage).


Anlagen
22-1509.1B Beschluss Barrierefreiheit am Fahrgastunterstand Elbschloßstraße herstellen (402 KB)

Ö 10.6 - 22-1510.1

Sichere Überwege in der Ebertallee und Dürerstraße einrichten Beschlussempfehlung des Mobilitätsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1510.1B siehe Anlage).


Anlagen
22-1510.1B Beschluss Sichere Überwege in der Ebertallee und Dürerstraße einrichten (369 KB)

Ö 10.7 - 22-1523.1

Halteverbot in der Humannstraße Beschlussempfehlung des Mobilitätsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1523.1B siehe Anlage).


Anlagen
22-1523.1B Beschluss Halteverbot Humannstraße (1145 KB)

Ö 10.8 - 22-1538.1

Vorschlag für die Aufteilung der Mittel der Altonaer Sicherheitskonferenz 2026 auf die Schwerpunktbereiche Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1538.1B siehe Anlage).


Anlagen
22-1538.1B Beschluss Aufteilung Siko-Mittel 2026 (93 KB)

Ö 10.9 - 22-1543.1

Verlässlicher Nahverkehr in Iserbrook - MetroBus-Linie 1 kurzfristig und dauerhaft stärken Beschlussempfehlung des Mobilitätsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1543.1B siehe Anlage).


Anlagen
22-1543.1B Beschluss Nahverkehr in Iserbrook - Metrobus 1 stärken (130 KB)

Ö 10.10 - 22-1546.1

RISE Gebiet Osdorfer Born/ Lurup - Zwischenbilanzierung und Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzeptes (Entwurf) Beschlussempfehlung des RISE-Ausschusses

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache 22-1546.1 vor dem Hintergrund der Drucksache 22-1546.2 (siehe TOP 10.10.1) einvernehmlich von der Tagesordnung.

Ö 10.10.1 - 22-1546.2

Zwischenbilanzierung/ Fortschreibung IEK für das RISE-Gebiet Osdorfer Born/Lurup Finale Version Beschlussempfehlung des Amtes (NEUFASSUNG)

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1546.2B siehe Anlage).


Anlagen
22-1546.2B Beschluss Zwischenbilanzierung RISE-Gebiet Osdorf_Lurup (20081 KB)

Ö 10.11 - 22-1557.1

Verkehrslenkende Maßnahmen zur Entlastung der Wohnquartiere im Umfeld der A7-Auffahrt Othmarschen Beschlussempfehlung des Mobilitätsausschusses

Die Bezirksversammlung stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu (Beschlussdrucksache 22-1557.1B siehe Anlage).


Anlagen
22-1557.1B Beschluss A7-Auffahrt Othmarschen Maßnahmen zur Entlastung der Wonquartiere (98 KB)

Ö 11 - 22-1584

Hinzuziehung von Vertretern des Inklusionsbeirates Altona als sachkundige Personen gemäß § 14 Absatz 4 BezVG zu Ausschüssen der Bezirksversammlung

Die Bezirksversammlung stimmt der Drucksache mehrheitlich gegen die Stimme der AFD-Fraktion zu (Beschlussdrucksache 22-1584B siehe Anlage).


Anlagen
22-1584B Beschluss Hinzuziehung Vertreter Inklusionsbeirat (92 KB)

Ö 12

Mitteilungen

Ö 12.1 - 22-1259.1

Holstenareal - gesundheitliche Risiken minimieren, Bauschutt sichern Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.06.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.2 - 22-1261.1

Mobilität und Parken im Zeiseweg Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.06.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.3 - 22-1262.1

Gegenstände schützen - Schließfächer für Obdachlose in Altona Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.06.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.4 - 22-1279.1

Neue (Interims-) Heimat für die BAR 227 und das Theater Miskatonic - Perspektiven und Freiräume für Altonaer Musik- und Club-Kultur Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.06.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.5 - 22-1293.1

Hitzewellen erfordern aktiven Gesundheitsschutz: Das Bezirksamt muss handeln! Mitteilungsdrucksache zum Beschluss des Hauptausschusses vom 10.07.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.6 - 22-1525

Bebauungsplan Altona-Altstadt 61 – Vorhaben dürfen Nachbarschaft und Bauwagenbewohner:innen nicht beeinträchtigen Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.06.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.7 - 22-1526

Sondernutzungsgenehmigungen für Außengastronomie – gerne mehrjährig und verlässlich! Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.06.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.8 - 22-1549

Energiewende vorantreiben – Photovoltaik und Wärmepumpen auch in Gebieten mit städtebaulichen Erhaltungsverordnungen ermöglichen und gestalterisch begleiten Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 25.09.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.9 - 22-1552

Landesmittel für "Toilette für alle" in Altona nutzen Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.06.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.10 - 22-1558

Fahrradabstellmöglichkeiten SC Teutonia von 1910 e.V. Mitteilungsdrucksache zum Beschluss des Hauptausschusses vom 10.07.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.11 - 22-1560

Quietschkurve reloaded: Upcycling Stern- und Schanzenbrücke 3.0 Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 25.09.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.12 - 22-1565

Alternative Räume für die Wahl- und Abstimmungsdienststelle Altona Mitteilungsdrucksache zum Beschluss des Hauptausschusses vom 11.09.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.13 - 22-1571

Rechtsseitige Querung der Schnackenburgallee an der Kreuzung Holstenkamp/ Bornkampsweg für Fußgänger:innen und Radfahrende wieder öffnen Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 30.10.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.14 - 22-1572

Auskömmliche Mittel für die Pflege öffentlicher Grünflächen im Doppelhaushalt 27/28 Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 30.10.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.15 - 22-1574

Ampelschaltung Königstraße-Kirchenstraße Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 25.09.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.16 - 22-1575

PrioUmkehr für die Ampel Klein Flottbeker Weg/ Agathe-Lasch-Weg Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 25.09.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.17 - 22-1578

Beschlüsse des Hauptausschusses vom 13.11.2025 Mitteilungsdrucksache

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.18 - 22-1561

Benennung von Ausschussmitgliedern sowie Information über ein neues Bezirksversammlungsmitglied

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.19 - 22-1580

Housing First Angebot in Altona ausbauen: Mehr Hilfe für den Weg aus der Obdachlosigkeit anbieten! Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 30.10.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 12.20 - 22-1600

Umleitung Metrobuslinie 1 – Busanbindung des Marion-Dönhoff-Gymnasiums gewährleisten Mitteilungsdrucksache zum Beschluss des Hauptausschusses vom 14.08.2025

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

N 13

Mitteilungen

N 13.1

Paketboxen und Packstationen in Wohngebieten ermöglichen – praxisgerechte Lösung statt rechtlicher Sackgasse Mitteilungsdrucksache zum Beschluss des Hauptausschusses vom 16.10.2025