Protokoll
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf vom 25.06.2026

Ö 1

Fragestunden

Ö 1.1

Öffentliche Fragestunde („Welche Rolle sieht die Bezirksversammlung für sich bei der Sicherung und Weiterentwicklung der Krankenhaus- und Notfallversorgung in Bergedorf und wie will sie die Interessen des Gesundheitsstandortes Bergedorf gegenüber Senat und Gesundheitsbehörde vertreten?“ Ulla Berlit, Geschäftsführerin des Agaplesion Bethesda Krankenhauses Bergedorf)

Frau Berlit, Geschäftsführerin des Agaplesion Bethesda Krankenhauses Bergedorf, weist auf den steigenden Bedarf an medizinischer Versorgung aufgrund von Bevölkerungswachstum und höherem Alter der Bewohner im Bezirk hin und stellt folgende Frage:

 

Welche Rolle sieht die Bezirksversammlung für sich bei der Sicherung und Weiterentwicklung der Krankenhaus- und Notfallversorgung in Bergedorf und wie will sie die Interessen des Gesundheitsstandortes Bergedorf gegenüber Senat und Gesundheitsbehörde vertreten?“

 

Herr Emrich betont, dass das Bethesda-Krankenhaus eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung in Bergedorf spielt. Zur erforderlichen Teilverlagerungwerde sich die CDU-Fraktion durch zwei vorliegende Anträge zum integrierten Notfallzentrum und zur Weiterentwicklung des Krankenhauses als Teil der GmbH konkret engagieren. Er hebt den gewinnbringenden Austausch mit allen Fraktionen hervor und strebt eine enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus, dem Bezirksamt und den Fraktionen an, um gemeinsam die bestmögliche Krankenhausversorgung für Bergedorf zu erreichen und gegenüber den zuständigen Behörden vertreten.

 

Frau Kramer erklärt, dass man politisch und inhaltlich daran interessiert sei, das Bethesda-Krankenhaus mit seinen aktuellen Leistungsangeboten, insbesondere einer möglicherweise erweiterten Notaufnahme, für den süstlichen Bereich Hamburgs zu erhalten. Sie verweist auf erfolgreiche politische Initiativen in der Vergangenheit und zeigt sich zuversichtlich, dass auch zur Unterstützung desBethesda-Krankenhausesdurch gemeinsames Engagement eine Lösung gefunden wird.

 

Herr Potthast bestätigt, dass die vorliegenden Anträge die gemeinsame politische Haltung der Bezirksversammlung Bergedorf widerspiegeln. Die nachhaltige Sicherung der medizinischen Versorgung sei langfristig nur möglich, wenn über die Bezirksgrenzen hinaus, insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Reinbek, gedacht werde. Offene Gespräche zwischen den Standorten seien essenziell, um die regionale Infrastruktur ganzheitlich zu betrachten und Synergien zu nutzen. Abschließend dankt er den Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit und die Bereitschaft zum Dialog.

 

Herr Seiler begrüßt den geplanten Ausbau der Notfallaufnahme im Bethesda-Krankenhaus, da lange Anfahrtswege bei Notfällen lebensgefährlich seien und betont, dass der Ausbau der Notfallaufnahme und der Stationen auf dem Gelände des Fritz-Reuter-Platzes eng verzahnt sein müssen. Zudem kritisiert er, dass der Pflegenotstand durch bürokratische Auflagen verschärft werde und fordert, dass die Bezirkspolitik sich gegenüber dem Senat für eine angemessene Berücksichtigung Bergedorfs bei Haushaltsmitteln und Investitionen einsetzt.

 

Herr Graßhoff erkrt, dass sich die Bezirksversammlung und insbesondere der Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration kontinuierlich mit der Situation in Bergedorf auseinandersetzen und den Senat sowie die Gesundheitsbehörde systematisch informieren müssen, um Lösungen zu fördern. Er verweist auf die Möglichkeit einer Anhörung durch die Bezirksversammlung und sieht darin eine Chance, Fachexperten nach Bergedorf einzuladen, um das Thema medizinische Versorgung intensiv zu beleuchten.

 

Frau Jacobsen betont, dass die stationäre Versorgung zwar auf Landesebene geplant wird, die Bezirksversammlung jedoch verpflichtet ist, die zukünftigen Bedürfnisse des Gesundheitsstandorts Bergedorf festzulegen und gegenüber Senat und der Gesundheitsbehörde einzufordern. Sie kritisiert mangelnde Transparenz im Prozess und fordert eine konkrete Beteiligung Bergedorfs an den finanziellen Vorteilen der Kooperation zwischen UKE und Boberg, etwa durch Notfallkapazitäten und Krankenhausbetten am Bethesda-Standort. Frau Jacobsen unterstreicht die Notwendigkeit, die Krankenhausreform auch über Landesgrenzen hinweg zu denken und warnt davor, die Umstrukturierung zulasten der Bevölkerung im Osten Hamburgs oder des medizinischen Personals durchzuführen.

 

Frau Schmidt-Hoffmann informiert darüber, dass bereits vor etwa einem Jahr erste Kontakte zur weiteren Planung zum Bethesda bestanden und verweist auf den Letter of Intent, der Passagen zur Weiterentwicklung des Bethesda-Krankenhauses enthält. Sie betont, dass die Sozialbehörde weiterhin die zuständige Instanz für die Krankenhausplanung ist und zugesichert hat, die Weiterentwicklung des Bethesda-Krankenhauses in der aktuellen und zukünftigen Planung zu berücksichtigen. Frau Schmidt-Hoffmann erklärt, sich gemeinsam mit den Mitgliedern der Bezirksversammlung dafür einzusetzen und die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen.

 

Ö 1.2

Aktuelle Stunde ("BG-Klinikum Boberg: Kein Umzug!" angemeldet von der Fraktion LINKE)

"BG-Klinikum Boberg: Kein Umzug!"angemeldet von der Fraktion LINKE

 

Herr Graßhoff stellt mit einer Vision in das Jahr 2040 die Notwendigkeit zum Engagement zur Erhaltung des BG-Klinikums Boberg dar.

Er betont, dass das Krankenhaus mit über 2.500 Mitarbeitenden eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung des Hamburger Ostens und als großer Arbeitgeber im Bezirk unverzichtbar sei. Die Proteste von 2026 hätten gezeigt, dass eine Verlagerung oder Teilschließung nicht nur bauliche, sondern auch soziale Folgen habe und die wohnortnahe Versorgung erheblich beeinträchtige. Er kritisiert die aktuelle politisch gewollte Konzentration von Klinikstandorten am Standort des UKE in Hamburg als Schwächung der regionalen Versorgung, die im Widerspruch zu den Versprechen der Gesundheitssenatorin stehe. Deshalb fordere man eine zeitnahe Selbstbefassung des Gesundheitsausschusses und eine umfassende Berücksichtigung der Beschäftigteninteressen.

 

Herr Emrichbestätigt, dass das Thema r Bergedorf besonders wichtig und diskussionswürdig sei, kritisiert jedoch die negative und einseitige Darstellung anderer Fraktionen, die keine differenzierte Abwägung enthalte. Er erklärt, dass die Teilverlagerung des BG-Klinikums ans UKE aus fachlichen, wirtschaftlichen und reformbedingten Gründen sinnvoll sei, da das Krankenhaus Boberg in seiner bisherigen Form keine Zukunft habe. Die medizinische Versorgung im Bezirk werde gesichert, inklusive ambulanter und Notfallversorgung, sogar mit einer neuen Kinder-Notfallversorgung, was einen Mehrwert für die Bevölkerung darstelle. Zudem bleibe die Schaffung moderner Einrichtungen wie eines Querschnittszentrums und einer großen Reha-Abteilung in Boberg erhalten. Herr Emrich betont, dass trotz der Veränderungen die Versorgung gewährleistet sei und lobt die Verhandlungsarbeit der Bezirksamtsleiterin.

 

Herr Seilerbedauert, dass das neue Krankenhausgesetz beschlossen wurde, das insbesondere kleinere Kliniken schließen lässt, um Kosten zu sparen. Er berchtet, dass trotz Kritik auf Bezirksebene keine Änderungen zu erwarten sind, da die Regierungsparteien an ihrer Politik festhalten.

 

Frau Petersen-Griem erklärt, dass die Entscheidung zum Umzug des BG-Klinikums bereits gefallen ist und nicht rückgängig gemacht werden kann. Sie betont, dass das BG-Klinikum durch die Kooperation mit der Universitätsmedizin ein hochspezialisiertes Leistungszentrum für Unfallchirurgie schaffen will. Frau Petersen-Griem verweist auf die geplanten Investitionen in einen Neubau in Bergedorf mit Rehabilitationszentrum, Querschnittsgehmtenzentrum und Sportmedizin sowie den Ausbau der Kindertraumatologie. Abschließend hebt sie hervor, dass die Akzeptanz des Umzugs wesentlich von der positiven Entwicklung des Bethesda-Krankenhauses abhängt und betont die Notwendigkeit, dieses als leistungsstarken Versorger zu erhalten und weiterzuentwickeln.

 

Herr Potthast verweist darauf, dass das BG-Klinikum als eigenständiges Unternehmen der gesetzlichen Unfallversicherung agiert und die Entscheidung eigenverantwortlich getroffen wurde. Die geplanten Investitionen von 600 Millionen Euro am Standort Boberg signalisieren ein Bekenntnis zum Standort, der modernisiert und erweitert werden soll, um die medizinische Infrastruktur in Bergedorf und der Region zu sichern. Dabei sollen unter anderem ein Querschnittsgelähmtenzentrum, eine Reha-Einrichtung, ein sportmedizinisches Zentrum sowie ambulante Angebote entstehen, ergänzt durch ein medizinisches Versorgungszentrum des UKE in Oberbillwerder. Herr Potthastbetont, dass die Fraktion GRÜNE den Prozess konstruktiv begleiten, offene Fragen klären und auf eine bedarfsgerechte Versorgung für alle Menschen in Bergedorf hinwirken werde, ohne einfache Lösungen für die komplexe Lage zu versprechen.

 

Frau Jacobsen bekräftigt, dass die Teilverlagerung des BG-Klinikums nach Eppendorf beschlossen ist und die Bündelung der hochspezialisierten Traumaversorgung von BG-Klinikum und UKE auf dem Eppendorfer Campus medizinisch und wirtschaftlich sinnvoll erscheint. Sie betont, dass die Versorgung in Bergedorf trotz der Verlagerung nicht schlechter werde und als Bezirkspolitikerin werde sie sich dafür einsetzen, dass Bergedorf durch Reinvestitionen aus den eingesparten Mitteln eine verbesserte Gesundheitsversorgung erhalte, insbesondere durch den Erhalt der Luftrettung, die Stärkung der Notfallversorgung und die Einrichtung einer Kindernotfallversorgung.

 

Frau Jacobsenäert Skepsis gegenüber den Versprechen des Senats zur Gesundheitsversorgung in Bergedorf, da wichtige Entscheidungen zunächst informell kommuniziert und die Bezirksversammlung nur unzureichend informiert werde. Sie verweist auf die steigende Belastung der Notaufnahme im Bethesda-Krankenhaus, deren Kapazitäten bis 2035 trotz geplanter Erweiterungen nicht ausreichen würden. Die Prognosen seien durch aktuelle Entwicklungen überholt, weshalb sie konkrete Investitionen und Zusagen für die Gesundheitsinfrastruktur in Bergedorf fordert, um das Vertrauen der Bevölkerung in die medizinische Versorgung wiederherzustellen.

Ö 2

Beschluss über die Tagesordnung

Herr Emrich bittet im Namen der Fraktionsvorsitzenden darum, den Jahresbericht in alle Fachausschüsse zu geben undals TOP in der chsten Sitzung zu beraten.

 

Weiterhin möchte er TOP 11.1 und 11.6 zusammen beraten aber getrennt abstimmen.

 

Herr Potthast bittet darum, TOP 11.7 in der chsten Sitzung zu beraten

 

 

Die Tagesordnung wird mit diesen Änderungswünschen beschlossen.

Ö 3

Große Anfragen gemäß § 24 (1) BezVG

Ö 3.1 - 22-0838.01

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Bezirk Bergedorf (Verfasserin: AfD-Fraktion Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 3.2 - 22-0850.01

Hitzeschutz im Bezirk Bergedorf: Was tut das Bezirksamt? (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf Antwort)

Herr Potthast bittet darum, die Antwort zur Beratung in den Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration zu überweisen.

 

Die Bezirksversammlung folgt dem Wunsch einvernehmlich.

Ö 3.3

Schleusengrabenweg am Sander Damm - Scheitern der Unterführungsplanung: Hintergründe und weiteres Vorgehen (Verfasserin: Fraktion DIE LINKE Antwort)

Frau Feiler-Siegert bittet darum, die Antwort zur Beratung in den Fachausschuss für Umwelt und Klimaschutz zu überweisen.

 

Die Bezirksversammlung folgt dem Wunsch einvernehmlich.

Ö 3.4 - 22-0897

Wechselbepflanzungen im Bezirk, aber zu welchen Kosten? (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 3.5 - 22-0900

Stromkasten-Kunst in Bergedorf - Bilanz und Perspektiven (Verfasserin: AfD-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 3.6 - 22-0905

Neuer Verein möchte Hasseturm kaufen (Verfasserin: Fraktion DIE LINKE)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 4

Kleine Anfragen gemäß § 24 (1) BezVG

Ö 4.1 - 22-0135.05

Toilette für alle ("Changing Place") - Nachfragen (Verfasserin: CDU-Fraktion Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 4.2 - 22-0545.02

Verbindung Fahrradparkhaus mit dem S-Bahnhof (4) (Verfasserin: Fraktion DIE LINKE)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 4.3 - 22-0767.03

Nordderby zwischen Hamburg und Bremen ohne Bergedorfer Beteiligung? (II) (Verfasserin: Fraktion DIE LINKE Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 4.4 - 22-0807.01

Eintrittsgelder, Kosten und mögliche Gebührenfreiheit bei bezirklichen Museen und Kulturstätten in Bergedorf (Verfasserin: FDP-Gruppe Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 4.5 - 22-0846.01

Wie inklusiv sind Bergedorfs Spielplätze? (Verfasserin: CDU-Fraktion Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 4.6 - 22-0859.01

Wie wirkungsvoll ist der Bau-Turbo in Bergedorf? (Verfasserin: CDU-Fraktion Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 4.7 - 22-0865.01

Entwicklung der ehemaligen Karstadt-Standorte am Sachsentor 33-39 und am Bergedorfer Markt 5-7 - Eigentumsgeschichte, bisherige Planungs- und Wettbewerbsverfahren sowie aktueller planungsrechtlicher Stand (Verfasserin: FDP-Gruppe Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 4.8 - 22-0866.01

Entwicklung der ehemaligen Karstadt-Standorte am Sachsentor 33-39 und am Bergedorfer Markt 5-7 - Rechtsgrundlage des Erwerbs, Kaufpreis, Bodenrichtwert und bodenpolitische Grundsätze der künftigen Flächenvergabe (Verfasserin: FDP-Gruppe Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 4.9 - 22-0867.01

Entwicklung der ehemaligen Karstadt-Standorte am Sachsentor 33-39 und am Bergedorfer Markt 5-7 - künftige Nutzungsprogrammierung, Rolle des Bezirksamts, Zeitplan und Lehren aus der Entwicklung des ehemaligen Karstadt-Gebäudes in Hamburg-Harburg (Verfasserin: FDP-Gruppe Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 4.10 - 22-0903

Spielplatz an der Marta-Damkowski-Kehre (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 5

Mündliche Anfragen

Keine Beiträge.

Ö 6

Auskunftsersuchen gemäß § 27 BezVG

Ö 6.1 - 22-0762.01

Ampelvorangschaltung für Busse - Zeitplan für weiteren Ausbau und neue Technik (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf Antwort)

Herr Detmer bittet darum, die Antwort zur Beratung in den Fachausschuss für Verkehr und Inneres zu überweisen.

 

Die Bezirksversammlung folgt dem Wunsch einvernehmlich.

Ö 6.2 - 22-0763.01

Baumspenden im Bezirk Bergedorf - "Mein Baum, meine Stadt" (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf Antwort)

Herr Potthast bittet darum, die Antwort zur Beratung in den Fachausschuss für Umwelt und Klimaschutz zu überweisen.

 

Die Bezirksversammlung folgt dem Wunsch einvernehmlich.

Ö 6.3 - 22-0784.01

Warum verfolgt die Stadt das Konzept "Nette Toilette" nicht weiter? (Verfasserin: CDU-Fraktion Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 6.4 - 22-0796.01

Linksextremistische Mobilisierung im Bezirk - Aktivitäten, Gefährdungspotenzial und Präventionsmaßnahmen (Verfasserin: AfD-Fraktion Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 6.5 - 22-0797.01

PKW-An- und Abmeldungen 2025 (Verfasserin: AfD-Fraktion Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 6.6 - 22-0798.01

Hotelkosten für Geflüchtete (Verfasserin: AfD-Fraktion Antwort)

Herr Krohn bittet darum, die Antwort zur Beratung in den Fachausschuss Soziales, Gesundheit und Integration zu überweisen.

 

Die Bezirksversammlung folgt dem Wunsch einvernehmlich.

Ö 6.7 - 22-0799.01

Anbindung Bille-Gymnasium und Stadtteilschule Leuschnerstraße mit dem ÖPNV (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf Antwort)

Herr Detmer bittet darum, die Antwort zur Beratung in den Fachausschuss für Verkehr und Inneres zu überweisen.

 

Die Bezirksversammlung folgt dem Wunsch einvernehmlich.

Ö 6.8 - 22-0800.01

Zustand der Radroute 2 (ehemals Veloroute 9) zwischen Bf. Allermöhe und Mittlerer Landweg (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf Antwort)

Herr Detmer bittet darum, die Antwort zur Beratung in den Fachausschuss für Verkehr und Inneres zu überweisen.

 

Die Bezirksversammlung folgt dem Wunsch einvernehmlich.

Ö 6.9 - 22-0814.01

Wie wird die Feuer- und Rettungswache Bergedorf in Zukunft aufgestellt sein? (Verfasserin: CDU-Fraktion Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 6.10 - 22-0817.01

Glasfaserausbau in den Vier- und Marschlanden - Sachstand 2026 (Antwort)

Herr Emrich bittet darum, die Antwort zur Beratung in den Regionalausschuss zu überweisen.

 

Die Bezirksversammlung folgt dem Wunsch einvernehmlich.

Ö 6.11 - 22-0844.01

Verkehrsrechtliche Situation und Zustand des Straßenbegleitgrüns in der Hermann-Distel-Straße (Antwort)

Die Bezirksversammlung nimmt die Antwort zur Kenntnis.

Ö 6.12 - 22-0868

Abonnierbarer Online-Kalender für die Gremien der Bezirksversammlung Bergedorf (Verfasserin: CDU-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 6.13 - 22-0873

Hakenkreuze in Bäumen am Walter-Hammer-Weg (Boberg) (Verfasserin: SPD-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 6.14 - 22-0893

Wie steht es um die kinder- und jugendpsychotherapeutische Versorgung im Bezirk Bergedorf? (Verfasserin: CDU-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 6.15 - 22-0896

Hamburg-Berlin jetzt doch ohne Bergedorf? (Verfasserin: CDU-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 6.16 - 22-0898

Technische Ausstattung Kreuzung Sander Damm/Weidenbaumsweg und zukünftiger Umbau (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 6.17 - 22-0899

Wie ernst nimmt die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung die Weltkulturerbe-Bewerbung der Hamburger Sternwarte in Bergedorf? (Verfasserin: CDU-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 6.18 - 22-0901

Schutz der Bürger vor Betrugsanrufen im Bezirk Bergedorf (Verfasserin: AfD-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 6.19 - 22-0902

Wie entwickelt sich die Ausweis- und Dokumentenkriminalität in Bergedorf? (Verfasserin: AfD-Fraktion)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 6.20 - 22-0904

Umweltgefährdende Altlasten in Bergedorf (Verfasserin: Fraktion DIE LINKE)

Die Bezirksversammlung nimmt die Anfrage zur Kenntnis.

Ö 7

Fachausschussum- und -nachbesetzungen

Ö 7.1 - 22-0002.06

Um-/Nachbesetzung des Bauausschusses (Bau)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 7.2 - 22-0005.07

Um-/Nachbesetzung des Fachausschusses für Verkehr und Inneres (V+I)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 7.3 - 22-0006.04

Um-/Nachbesetzung im Fachausschuss Wirtschaft, Handel und Tourismus (WHT)

Die Bezirksversammlung nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 8

Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 28.05.2026, öffentlicher Teil

Der öffentliche Teil der Niederschrift wird einstimmig genehmigt.

Ö 9

Mitteilungen der Verwaltung

Ö 9.1 - 22-0528.02

Sachstand Fernzughalte Bergedorf – Rückmeldung der Deutschen Bahn - korrigierte Fassung

Die Bezirksversammlung nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

Ö 9.2 - 22-0593.03

Stellungnahme der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zur Drs. 22-0593.02 der Bezirksversammlung Bergedorf "Eine bessere personelle Ausstattung für den Wohnraumschutz"

Die Bezirksversammlung nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

Ö 9.3 - 22-0704.01

Ersatzhaltestelle für Busse während der Sanierung der Vierlandenstraße (Stellungnahme)

Die Bezirksversammlung nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

Ö 9.4 - 22-0888

Jahresbericht 2025

Der Jahresbericht wird in alle Fachausschüsse überwiesen.

 

TOP nächste Sitzung.

Ö 10

Beschlussvorlagen

Ö 10.1 - 22-0894

Ermächtigung des Hauptausschusses im Juli

Die Bezirksversammlung beschließt die Drucksache einstimmig.

Ö 11

Anträge

Ö 11.1 - 22-0878

Ein integriertes Notfallzentrum am Agaplesion Bethesda Krankenhaus - ergänzte Antragsteller (Verfasserin: CDU-Fraktion Verfasserin 2: Fraktion GRÜNE Bergedorf Verfasserin 3: SPD-Fraktion FDP-Gruppe)

Herr Emrich erläutert, dass das Bethesda-Krankenhaus im Bezirk eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung einnimmt. Aktuell behandelt das Krankenhaus jährlich 33.000 Notfälle. Aufgrund eines Mangels an Arztpraxen im Bezirk suchen viele Patienten mit leichten Beschwerden direkt die Notaufnahme auf, was zu einer Überlastung führt. Zur Entlastung sind die Erweiterung der Notaufnahme auf 45.000 Plätze und die Einrichtung eines integrierten Notfallzentrums geplant, das Patienten am Eingang entsprechend steuert und niedergelassene Ärzte ins Krankenhaus integriert. Der Antrag werde gestellt, um sicherzustellen, dass Bergedorf im Rahmen der hamburgweiten Entscheidungen zu Notfallzentren nicht benachteiligt und das Krankenhaus gestärkt wird.

 

Herr Emrichbetont, dass das Bethesda-Krankenhaus mehr als eine reine Notfallversorgung bietet und auf drei Säulen basiert: Notfallversorgung, medizinische Basisversorgung und Spitzenmedizin. Die Spitzenmedizin sei essenziell, um eine durchgehende Patientenversorgung zu gewährleisten, wirtschaftliche Stabilität zu sichern und qualifiziertes Personal anzuziehen. Angesichts der deutschlandweiten Krankenhausreform fordert er, dass das Bethesda in Bergedorf seine bisherigen medizinischen Leistungsgruppen behält und erweitert, um ein leistungsfähiges Krankenhaus mit integrierter Notfallversorgung und spezialisierten Angeboten zu erhalten. Nur so könne sichergestellt werden, dass das Bethesda mehr als Basisversorgung bietet und als qualitativ hochwertiges Krankenhaus erhalten bleibt.

 

Frau Kramer bekräftigt die zentrale Bedeutung des Bethesda Krankenhauses Bergedorf für die medizinische Versorgung von über 130.000 Menschen im Hamburger Südosten und angrenzenden Regionen. Sie äert Besorgnis über die geplanten Strukturreformen, die bestehende Versorgungsstrukturen und Fachkompetenzen gefährden könnten, insbesondere angesichts des Bevölkerungswachstums und neuer Stadtteile wie Oberbillwerder. Frau Kramerhebt die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Notaufnahme, ausreichender Leistungsgruppen und ambulanten Versorgungsmöglichkeiten hervor. Zudem unterstützt sie den CDU-Antrag zur Einrichtung eines integrierten Notfallzentrums, das die Notaufnahme entlasten und die ambulante Akutversorgung verbessern soll, ohne jedoch bestehende Arztpraxen zu ersetzen. Beide Anträge verfolgen das Ziel einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung im Bezirk. Abschließend weist sie darauf hin, dass es keine Planungen für eine Bebauung des Fritz-Reuter-Sportplatzes gibt und eine mögliche Erweiterung des Krankenhauses an diesem Standort noch nicht thematisiert wurde.

 

 

Die Bezirksversammlung beschließt den Antrag einstimmig.

Ö 11.2 - 22-0880

Rote Fahrradmarkierungen an Konfliktpunkten im Straßennetz Bergedorf - Sicherheit für den Radverkehr jetzt umsetzen (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf)

Herr Detmer bedauert, dass in Hamburg weiterhin zu viele Radfahrerinnen im Straßenverkehr sterben. Er betont die Notwendigkeit, insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußngerinnen und Radfahrerinnen besser zu schützen, auch im Bezirk Bergedorf. Erste Maßnahmen wie das Einfärben von Radfahrstreifen an Einmündungen und Kreuzungen sollen die Sichtbarkeit erhöhen und Autofahrer sensibilisieren.

 

Herr Froh gibt r die CDU-Fraktion an, dass man die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer grundsätzlich unterstützt, jedoch aufgrund begrenzter Haushaltsmittel vorrangig die Erhaltung der weißen Markierungen wie Zebrastreifen und Halterlinien als verkehrssicherheitsrelevant betrachtet. Die roten Markierungen seien lediglich ergänzende Maßnahmen zur Verdeutlichung von Radwegen. Er verweist auf eine aktuelle Antwort der zuständigen Behörde, wonach bei Neubaumaßnahmen und Straßeninstandsetzungen alle Radwege an Kreuzungen rot markiert werden und weitere Stellen sukzessive angepasst werden sollen. Deshalb hält er den Antrag für entbehrlich, befürwortet jedoch eine Überweisung in den Fachausschuss für Verkehr und Inneres.

 

Herr Krohn unterstützt die roten Markierungen als deutliches Signal, auf Radfahrende zu achten.

 

Herr Jobs sieht einen Konsens darin, radfahrende Menschen als schwächste Verkehrsteilnehmer zu schützen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen.

 

Herr Veit spricht sich für eine Überweisung in den Fachausschuss für Verkehr und Inneres aus, um eine größtmögliche Verkehrssicherheit im Rahmen des verfügbaren Budgets zu erörtern.

 

Frau Jacobsen kritisiert, dass die roten Markierungen an der Radwegeführung lediglich Reparaturmaßnahmen für eine fehlerhafte Planung seien, insbesondere an der Kreuzung Ludwig-Rosenberg-Ring und Alte Holstenstraße, die komplett überarbeitet werden müsse. Aufgrund begrenzter Mittel spricht sie sich gegen den Einsatz von Ressourcen für kosmetische Verbesserungen aus, sondern befürwortet grundsätzlich eine hochwertige Radinfrastruktur.

 

 

Die Bezirksversammlung überweist den Antrag mehrheitlich zur Beratung in den Fachausschuss für Verkehr und Inneres.

Ö 11.3 - 22-0881

Mobile Fahrradbügel am Max-Eichholz-Ring abbauen (Verfasserin: AfD-Fraktion)

Herr Froh informiert Herrn Krohnnach dessen Antragsbegründung darüber, dass auf dem Gelände der Schule Max-Eichholz-Ring Baumaßnahmen stattfinden, die den zeitweisen Fortfall der Fahrradständer nach sich gezogen haben. Daher wurden im Rahmen der Sondernutzung die Fahrradständer im Parkstreifen aufgestellt. Nach Beendigung der Baumaßnahme werden die mobilen Fahrradständer wieder entfernt.

 

 

Die Bezirksversammlung lehnt den Antrag mehrheitlich bei Ja-Stimmen der AfD ab.

Ö 11.4 - 22-0882

Leerstand kreativ nutzen: Bergedorf belebt das Karstadt-Haus (Verfasserin: Fraktion DIE LINKE)

Herr Graßhoff teilt mit, dass die Änderungen des Änderungsantrages von seiner Fraktion übernommen werden.

Er begrüßt es, dass der Erwerb des Karstadt-Grundstücks am Markt 5 bis 7 und Sachsentor 33 bis 39 die Möglichkeit biete, Bergedorfs Innenstadt neu zu gestalten. Während für die Fläche am Markt bereits Planungen vorlägen, stehe das Karstadt-Gebäude am Sachsentor noch leer und werde bislang nur für polizeiliche Übungen genutzt. Es sei zu erwarten, dass bis zur endgültigen Nutzung noch Jahre vergehen, weshalb das Gebäude interimistisch für kreative Zwischennutzungen wie bildende und darstellende Kunst, Handwerkermärkte, Markthallen, Stadtteilkino, Musikveranstaltungen, Gastronomie und soziale Angebote genutzt werden könne. Dabei wolle man die Erfahrungen der Hamburger Kreativgesellschaft aus dem Programm Freifläche einbeziehen und die Beteiligung lokaler Kulturorganisationen, Initiativen sowie Vereine und Verbände sicherstellen, um die Umsetzung der Ideen voranzutreiben.

 

Herr Gündogan bestätigt, dass im Änderungsantrag alle wichtigen Aspekte enthalten seien, und weist darauf hin, dass bereits geeignete Gremien existieren und keine weiteren Arbeitskreise oder Runden Tische notwendig seien. Das Thema werde bereits regelmäßig in bestehenden Gremien behandelt und der Einladungskreis könne bei Bedarf erweitert werden.

 

Herr Capeletti zeigt sich erfreut darüber, dass mit dem Verkauf der Karstadt-Immobilien an die Freie und Hansestadt Hamburg die Ausgangslage für die Belebung des Sachsentors feststehe. Er betont, dass frühere Versuche zur Zwischennutzung der Innenflächen des Gebäudes aufgrund baulicher, finanzieller und wirtschaftlicher Unsicherheiten scheiterten. Statt das gesamte Ensemble auf einmal zu entwickeln, schlägt er eine schrittweise Teilnutzung vor, beginnend mit der Aufteilung des Erdgeschosses für Einzelhandel, Handwerk, Kultur und kreative Angebote. Er plädiert für eine enge Kooperation zwischen städtischen Gremien und dem Landesbetrieb für Immobilienmanagement, um Ideen frühzeitig zu bewerten und Zeitverluste zu vermeiden.

 

Frau Bendt-Soetedjo erklärt, dass das seit Jahren leerstehende Karstadthaus der Innenstadt schade und die angespannte Haushaltslage sowie die Zukunftssorgen freier Kulturträger die Situation erschwerten. Sie beschreibt das Vorhaben, das ehemalige Karstadtgebäude zusammen mit der Fläche des abgebrochenen Karstadt-Sport zu revitalisieren, als komplex. Der Antrag werde jedoch befürwortet, da jede Möglichkeit zur Belebung der Innenstadt genutzt werden müsse.

 

Herr Dr. Dahms erläutert, dass bei dem betroffenen Gebäude aufgrund von Wasserschäden, insbesondere durch eindringendes Wasser, erhebliche bauliche und gesundheitliche Probleme bestehen. Er betont, dass vor einer Zwischennutzung umfangreiche Gutachten erforderlich sind, da die Gebäude aus mehreren alten Bauabschnitten mit unterschiedlichen Materialien bestehen. Zudem verweist er auf die Notwendigkeit, Zugänge wie Fahrstühle und Treppen abzusperren, um eine sichere Nutzung zu gewährleisten. Abschließend stellt er klar, dass die Schäden durch Wasser bereits gravierend und umfassende fachliche Prüfungen unabdingbar sind.

 

 

Der Antrag wird mit dem Petitum des Änderungsantrages bei Gegenstimmen der AfD und Enthaltung der FDP mehrheitlich beschlossen.

Ö 11.4.1 - 22-0882.01

Änderungsantrag zur Drs. 22-0882 Leerstand kreativ nutzen: Bergedorf belebt das Karstadt-Haus (Verfasserin: SPD-Fraktion Verfasserin 2: CDU-Fraktion)

Beratung unter TOP 11.4

Ö 11.5 - 22-0883

Beteiligung am DUOday 2027 (Verfasserin: CDU-Fraktion)

Herr Zaumerläutert, dass der Duoday Menschen mit Behinderung die Möglichkeit bietet, verschiedene Arbeitsplätze kennenzulernen, ihre Fähigkeiten zu erproben und Vorurteile in Unternehmen abzubauen. Er hebt hervor, dass Arbeit mehr als Einkommen bedeute, indem sie Gemeinschaft, Selbstständigkeit und die Entfaltung individueller Talente fördere. Vielfalt bereichere Gesellschaft und Arbeitswelt, weshalb alle Menschen chancengleich am Arbeitsleben teilhaben sollten.

 

Herr Detmer bedauert, dass die Vorbereitung auf den ersten Arbeitsmarkt durch die Werkstätten für Menschen mit Behinderung nur selten gelinge. Das Bezirksamt Bergedorf erfülle mit 8,8 % den gesetzlichen Behindertenanteil von 5 %, dennoch müsse der Anteil von Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt weiter erhöht werden. Der Duoday ermöglicheMenschen mit Behinderung, ihren Traumberuf in der Verwaltung praxisnah zu erleben, während gleichzeitig Vorurteile abgebaut und Inklusion gefördert werden.

 

Frau Petersen-Griem erklärt, dass der Abbau von Barrieren und Vorurteilen durch persönliche Begegnungen essenziell für Inklusion seiund solche Begegnungen direkte Übergänge in den ersten Arbeitsmarkt fördern. Sie verweist auf die Werkstätten für behinderte Menschen, die Praktika, weiterführende Kontakte und Beschäftigungsmöglichkeiten generieren. Zudem betont sie, dass das Bezirksamt mit einer Beschäftigungsquote von 8,8 % für behinderte Menschen bereits gute Ergebnisse vorweisen könne, was zugleich als Motivation für Betroffene diene. Daher unterstütze sie den Antrag ausdrücklich.

 

Herr Graßhoff betont, dass Inklusion mit Begegnung beginne und der Duoday wertvolle Erfahrungen und Perspektivwechsel ermöglicht, die das Selbstbewusstsein stärken und die Unternehmenskultur positiv beeinflussen können. Im Bezirksamt Bergedorf ist die Teilnahme am Duoday 2027 ist noch unentschieden, was er bedauert, da dies eine Chance für aktives Engagement wäre. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass der Duoday als einmaliges Ereignis zwar sensibilisiert, aber keine strukturellen Barrieren im Arbeitsmarkt beseitigt; nachhaltige Inklusion erfordere langfristige Strategien, Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen, um Vorurteile und Diskriminierungen dauerhaft abzubauen und Inklusion ganzjährig zu gewährleisten.

 

 

Der Antrag wird einstimmig beschlossen.

Ö 11.6 - 22-0884

Sicherung der stationären Versorgung im Bezirk Bergedorf - ergänzte Antragsteller (Verfasserin: SPD-Fraktion Verfasserin 2: CDU-Fraktion Verfasserin 3: Fraktion GRÜNE Bergedorf FDP-Gruppe)

Beratung unter TOP 11.1

 

Die Bezirksversammlung beschließt den Antrag einstimmig.

Ö 11.7 - 22-0885

Vielfalt sichtbar machen - Bergedorf bekennt Farbe (Verfasserin: Fraktion GRÜNE Bergedorf Verfasserin 2: Fraktion DIE LINKE)

TOP nächste Sitzung.

Ö 11.8 - 22-0886

Wiederaufbau der zerstörten Infotafel zwischen Lohbrügger Marktplatz und Alte Holstenstraße sicherstellen (Verfasserin: AfD-Fraktion)

Herr Krohn berichtet, dass die historische Infotafel am Lohbrügger Marktplatz durch einen Verkehrsunfall vollständig zerstört sei und betont, dass Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar bleiben müsse, da solche Infotafeln Identifikation schaffen und die lokale Erinnerungskultur stärken.

 

Herr Zaumbestätigt, dass die Zerstörung der Infotafel am Lohbrügger Markt durch einen Pkw-Unfall verursacht wurde. Es handelt sich bei dem Unfall um einen privatwirtschaftlichen Haftungsfall handelt, der durch eine Pflichtversicherung des Autovermieters geregelt wird. Das Bezirksamt habe keine Handlungsbefugnis.

 

Herr Dr. Dahms erklärt, dass sich der Fall in einem laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren befinde, daes sich offenbar um eine Alkoholfahrt mit anschließender Fahrradflucht gehandelt habe. Die Haftpflichtversicherung des Leihwagen-Eigentümers zahle vermutlich nicht für Schäden außerhalb direkter Verkehrsmittel.

Er bittet um Überweisung in den Kulturausschuss.

 

 

Die Überweisung in den Kulturausschuss wird bei Ja-Stimmen der AfD und FDP mehrheitlich abgelehnt.

 

Der Antrag wird bei Ja-Stimmen der AfD und Enthaltung der FDP mehrheitlich abgelehnt.

Ö 11.9 - 22-0887

Meldeplattformen für störende oder falsch abgestellte Leih-E-Scooter verstärkt publik machen (Verfasserin: CDU-Fraktion)

Herr Froh erklärt, dass derzeit die Meldemöglichkeiten für Nichtnutzer unübersichtlich und kompliziert sind und fordert eine zentrale, digitale Anlaufstelle sowie eine einfache telefonische Meldefunktion. Da der Senat in den Verträgen mit den Verleihfirmen bereits eine rund um die Uhr erreichbare Supportstruktur vorschreibt, könnte diese für Meldungen genutzt werden.

 

Herr Seiler beantragt eine punktweise Abstimmung und erklärt, dass er den Punkten 1 bis 3 zustimmt, Punkt 4 jedoch ablehnt. Er begründet die Ablehnung damit, dass E-Scooter-Nutzer nicht für Schäden haften sollten, die durch Dritte verursacht werden.

 

Frau Feiler-Siegert berichtet, dass E-Scooter oft so unachtsam abgestellt werden, dass sie für Menschen mit Kinderwagen oder Gehbeeinträchtigungen eine erhebliche Behinderung darstellen. Sie begrüßt grundsätzlich die Möglichkeit, Fehlstellungen per Mail zu melden. Allerdings kritisiert sie die Meldeplattform als zu kompliziert, da sie viele Angaben wie GPS-Daten und Fotos verlangt. Insgesamt sieht sie die Notwendigkeit einer Lösung, betont aber, dass die Nutzer der Scooter zur ordnungsgemäßen Abstellung verpflichtet werden müssen.

 

Herr Roßborglt den Antrag für sinnvoll. Er kritisiert die Vielzahl an Hotlines, da dies die Reaktionszeit verlängere und für die Nutzer unübersichtlich sei. Eine zeitnahe Bearbeitung der gemeldeten Probleme sei wichtig, da liegengebliebene E-Scooter, etwa im Gebüsch oder auf dem Weg für viele nicht selbst zu beseitigen seien.

 

 

Der Antrag wird punktweise abgestimmt:

 

Pkt. 1 3 werden bei Gegenstimmen der LINKEN mehrheitlich beschlossen.

 

Pkt. 4 wird bei Gegenstimmen der AfD und LINKEN mehrheitlich beschlossen.

Ö 11.10 - 22-0889

Verbesserung der Beleuchtung der Zu- und Abwege an der Bushaltestelle am Allermöher Landscheidefleet - korrigierte Fassung (Verfasserin: SPD-Fraktion Verfasserin 2: CDU-Fraktion Verfasserin 3: Fraktion GRÜNE Bergedorf)

Herr Roßborg betont, dass die sichere Erreichbarkeit von Haltestellen, insbesondere in dunklen Jahreszeiten, im Fokus stehen müsse. Er verweist auf eine bestehende, jedoch kaum erkennbare Beleuchtung unter der Fahrbahn, die instandgesetzt werden sollte. Trotz eingeschränkter finanziellerglichkeiten müsse eine nutzerorientierte Lösung gefunden werden, um die Nutzung und den Erhalt der Haltestelle langfristig zu sichern.

 

Herr Detmer bestätigt, dass die unzureichende Beleuchtung an der Bushaltestelle am Allermöher Landscheidefleet ein erhebliches Sicherheitsproblem. Die Verbesserung der Beleuchtung sei eine notwendige Infrastrukturmaßnahme, um die Sicherheit, insbesondere von Kindern und älteren Menschen, zu gewährleisten und somit den öffentlichen Raum sicherer zu gestalten.

 

 

Der Antrag wird einstimmig beschlossen.

Ö 12

Berichte

Ö 12.1 - 22-0196.01

Jugendherberge für Bergedorf prüfen

Herr Capeletti zeigt sich dankbar für die Prüfung der möglichen Standorte einer Jugendherberge in Bergedorf und akzeptiert das Ergebnis der fehlenden Umsetzbarkeit.

 

 

Die Bezirksversammlung nimmt den Bericht zur Kenntnis.

Ö 12.2 - 22-0862.01

Evaluierung und Fortsetzung des Pilotprojekts „Bergedorf gibt Raum“ (LeAn®) / Leerstandsmanagement

Die Bezirksversammlung beschließt den Bericht einstimmig.

Ö 12.3 - 22-0751.02

Schulhöfe öffnen

Herr Graßhoff zeigt sich enttäuscht über die erwartbare Ablehnung der Schulbehörde.

 

 

Die Bezirksversammlung nimmt den Bericht zur Kenntnis.