Wechselbepflanzungen im Bezirk, aber zu welchen Kosten?
Letzte Beratung: 25.06.2026 Bezirksversammlung Bergedorf Ö 3.4
Große Anfrage
der BAbg. Potthast, Bendt-Soetedjo und Fraktion der GRÜNEN
Im Bezirk Bergedorf werden an verschiedenen öffentlichen Orten saisonal wechselnde Zierpflanzungen eingesetzt. Bekannte Standorte sind unter anderem der Mohnhof, der Lohbrügger Markt, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal sowie das Grüne Zentrum in Lohbrügge. Wechselbepflanzungen bestehen häufig aus Zierpflanzen wie Stiefmütterchen oder Sommerblumen, die einen vergleichsweise geringen ökologischen Wert aufweisen. Sie bieten Insekten wenig bis keinen Nutzen als Nahrungsquelle, sind häufig nicht heimischer Herkunft und müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Zudem erfordert diese Bepflanzungsform in den Sommermonaten eine künstliche Bewässerung, um ein Absterben der Pflanzen zu verhindern, was mit zusätzlichem Personal- und Ressourcenaufwand verbunden ist.
Vor dem Hintergrund der laufenden Klimaanpassungsstrategie des Bezirks, der Verpflichtungen aus dem „Vertrag für Hamburgs Stadtgrün“ sowie der wachsenden Bedeutung ökologisch wertvoller Grünflächen stellt sich die Frage, ob die derzeitige Praxis der Wechselbepflanzung dem Anspruch einer zukunftsfähigen, ressourcenschonenden und insektenfreundlichen Grünflächengestaltung gerecht wird.
Vor diesem Hintergrund fragen wir das Bezirksamt:
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