Es wurden keine Fragen eingereicht.
Vertagt aus der Sitzung vom 10.06.2026 mit der Bitte ans Amt, die Beschwerdelage bei den Polizeikommissariaten (PK) 16 und 17 einzuholen und die in den Eingaben vorgeschlagenen Standorte zu prüfen.
Herr Herrmann führt aus, die Kostenschätzung für eine potenzielle Verlegung der Tischtennisplatten liege bei etwa 20.000 Euro. Die Abfrage bei den PKs 16 und 17 würden laufen, es habe aber noch keine Rückmeldung gegeben.
Frau Neumann appelliert an das Bezirksamt, die Eingabe liege seit Mai vor, die Bearbeitung dauere zu lange. Sie ersuche das Bezirksamt daher, die Ergebnisse der Abfrage bei den PKs in die Sitzung des Hauptausschusses am 13.08.2026 einzureichen.
Herr Dr. Hesselschwerdt ergänzt, es handele sich bei der dauerhaften nächtlichen Ruhestörung um eine gesundheitsschädigende Situation. Daher erbitte auch er eine Beschleunigung des Verfahrens.
Herr Herrmann weist darauf hin, dass der Bau der dritten und vierten Tischtennisplatte und auch der neue Standort im Ausschuss vorgestellt und beschlossen worden sei. Die Befriedung der Situation sehe er im Aufgabenbereich der Polizei.
Herr Layer erinnert daran, der jetzige Standort auf der großen Wiese sei durch ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren gefunden worden. Zehn Jahre lang habe es dazu keine Beschwerdelage gegeben.
Eine der Petent:innen meldet sich aus dem Publikum zu Wort. Die Anwohnenden seien für den Verbleib der Tischtennisplatten im Park, jedoch nicht am jetzigen Standort. Als die Platten seinerzeit versetzt worden seien, habe es noch keine Boomboxen gegeben. Die Beschwerdelage bestehe nicht seit der Platzierung der Tischtennisplatten, sondern seitdem die dort Spielenden ihre Boomboxen mitbringen würden. Die Schilder, die es im Park geben würde, seien allesamt nicht lesbar, da sie mit Graffitis vollgesprüht oder mit Aufklebern zugeklebt seien. Die in den Eingaben vorgeschlagenen alternativen Standorte grenzten nicht an Wohngebiete, womit die Problematik gelöst werden könnte.
Herr Herrmann sagt zu, die Rückmeldungen der PKs in den Hauptausschuss zu geben, sobald diese vorliegen würden.
Der Ausschuss überweist den TOP ohne Votum in den Hauptausschuss.
Beratung siehe TOP 2.1.
Der Ausschuss überweist den TOP mit der Drucksache 22-2226 ohne Votum in den Hauptausschuss.
Beratung siehe TOP 2.1.
Der Ausschuss überweist den TOP mit der Drucksache 22-2178 ohne Votum in den Hauptausschuss.
Beratung siehe TOP 2.1.
Der Ausschuss überweist den TOP mit der Drucksache 22-2257 ohne Votum in den Hauptausschuss.
Die Petentin erläutert, die Autoschranken auf den Straßen, die durch den Volkspark führen, seien andauernd geöffnet, Autos würden ungehindert durch das Gebiet fahren. Die Straßen seien aber nicht für den Verkehr freigegeben.
Herr Herrmann berichtet, er habe Kontakt zum Hamburger Sport-Verein e.V., der Stadtreinigung Hamburg, dem Bauhof des Bezirksamtes, der Polizei und der Feuerwehr aufgenommen, da alle Schlüssel für die Schlösser besitzen würden. Alle hätten versichert, dass sie die Schranken nach der Durchfahrt wieder schließen würden. Er werde nochmals weitergeben, dass die Schranken immer verschlossen werden sollen.
Frau Werdung äußert, es sei höchst bedenklich, dass dieses Thema im Ausschuss sei. Sie schlage vor, das Amt zu beauftragen, der Angelegenheit gründlich nachzugehen und gegebenenfalls die Schlösser an den Schranken auszutauschen.
[Nachtrag des Amtes zu Protokoll:
In die Schranken wird ein neuer Schließzylinder eingebaut, sodass Rettungsfahrzeuge und der Bauhof selber den Abschnitt noch passieren können. An dem besagten Sonntag war die Schranke zeitweise wegen der Jubiläumsfeier im Dahliengarten geöffnet (Transport von Ausstattungsgegenständen für die Feier).]
Der Ausschuss beschließt auf Vorschlag von Frau Neumann einstimmig, das Amt möge alle Schlösser der Schranken austauschen und alle Schlüsselinhaber:innen erneut zur gewissenhaften Verschließung der Tore auffordern.
Der TOP mit der Drucksache 22-2334 wird auf Bitten des Petenten einvernehmlich in die Sitzung am 09.09.2026 vertagt.
[Nachtrag zu Protokoll:
In der Sitzung am 09.09.2026 wird der TOP mit der Drucksache 22-2334 einvernehmlich in die Sitzung am 09.12.2026 vertagt.]
Frau Prahl (Luruper Förderverein Integration durch Schwimmen e.V., LuFisch) und Herr van der Meirschen (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Altona e.V., DLRG) stellen LuFisch vor. Der Verein kooperiere mit der DLRG und feiere in diesem Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen. LuFisch biete ein kostenfreies Schwimmenlernen an, wobei niemand abgewiesen werde. Derzeit gebe es acht inklusive Gruppen und reine Frauengruppen. Zwei weitere Gruppen würden nach den Sommerferien starten. Es existierten lange Wartelisten für die Schwimmkurse. Am Nachmittag würden andere Vereine und Bildungsträger wie die Hamburger Volkshochschule oder der DLRG die Anlage nutzen. Für die Sanierung des Lehrschwimmbeckens an der Fridtjof-Nansen-Schule im Swatten Weg sei ein Förderantrag beim Bund eingegangen zur Sanierung kommunaler Sportstätten. LuFisch hoffe auf einen positiven Bescheid. 49.000 Euro würden benötigt werden, davon seien 44.000 Euro beantragt worden. In den nächsten Monaten rechne man mit einem Bescheid. Das Becken sei besonders geeignet für Kinder, da es eine geringe Wassertiefe, warmes Wasser, warme Luft und einen abgeschlossenen Bereich aufweise. LuFisch habe die Halle immer instand gehalten und erneuert, doch die derzeit notwendige Investition übersteige die Möglichkeiten des Vereins.
Frau Werdung bedankt sich für die wertvolle Arbeit und hebt die Wichtigkeit des Projektes für Osdorf und Lurup hervor.
Frau Neumann berichtet, die Fraktionen von GRÜNE, SPD und CDU hätten sich mit ihren Bundestagsabgeordneten in Verbindung gesetzt und um Unterstützung des Projektes gebeten. Sie appelliere an alle Mitglieder des Ausschusses, sich Gedanken über eine alternative Finanzierung zu machen, falls die beantragten Bundesmittel nicht bewilligt werden würde. Das Lehrbecken sei unbedingt erhaltenswert.
Herr Dr. Hesselschwerdt erinnert sich, wie die Halle vor 20 Jahren gerettet worden sei und dass das Becken sowie das Projekt unbedingt erhalten werden müssten.
Frau Dr. Vogel schließt sich ihren Vorrednerinnen an, das Lehrbecken würde über die soziale Infrastruktur hinaus gebraucht werden. Daher schließe sie sich dem Appell von Frau Neumann an, sich Gedanken über eine alternative Finanzierung zu machen, sollten die Bundesmittel nicht bewilligt werden.
Der Ausschuss bittet den Luruper Förderverein Integration durch Schwimmen e.V. einstimmig darum, erneut vorstellig zu werden, sollte keine Förderung durch Bundesmitteln erfolgen.
Vertagt aus der Sitzung vom 10.06.2026. Beratungsbedarf der Fraktion GRÜNE.
Frau Saldanha und Herr Tradowsky (Planungsbüros Kontor Freiraumplanung) stellen den Entwurf aus der Drucksache 22-2264 vor.
Herr Bolaños González erkundigt sich, ob es auch Schaukeln für Kleinkinder geben würde.
Herr von Borries erklärt, er sei bei der öffentlichen Vorstellung des Entwurfs gewesen, wo eine Eingabe durch die Initiative 100.000 Schmetterlinge in Lurup (100.000 Schmetterlinge) eingereicht worden sei und erkundigt sich, ob diese Berücksichtigung gefunden habe.
Frau Neumann möchte in Erfahrung bringen, wie Kinder und Erwachsene mit Einschränkungen, die beispielsweise auf einen Rollstuhl angewiesen sind, zusätzlich zu der vorgestellten Schaukel und den vorgestellten Tischen durch weitere Spiel- und Aufenthaltsangebote eingebunden würden. Außerdem erkundige sie sich nach der Möglichkeit der Verschattung von Spielplätzen durch den Baumbestand und danach, wie weit die nächsten Siedlungen entfernt seien, damit eine potenzielle Lärmbelästigung ausgeschlossen werden könne. Sie spreche sich außerdem auch für eine Schaukel für Kleinkinder aus, in die man sein Kind hineinsetzen könne sowie für die Überprüfung der Planung hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit. Inklusion bedeute, dass niemand ausgeschlossen werde, sondern an alle gedacht sei.
Frau Werdung sieht den Entwurf skeptisch. Es sei eine invasive Planung mit massiven Erdbewegungen. Der Fokus der Planung liege auf den Spielgeräten, dabei würden die Anregungen von 100.000 Schmetterlingen darüber hinaus gehen, auch über die Bepflanzung der Grünflächen ausschließlich mit Bäumen. Außerdem interessiere sie noch, ob neben Fußball, Basketball und Minigolf auch weiteren Sportarten Platz eingeräumt werde, wie beispielsweise Boule.
Frau Saldanha und Herr Tradowsky fassen zusammen, Bäume würden zur Verschattung benötigt werden. So würden im Bereich des Stadions zusätzlich zum vorhandenen Baumbestand Bäume gepflanzt werden. Weitere inklusive Spielgeräte zu den bisher genannten seien die Fünferschaukel und die Rutsche. Die SAGA führe selbst an das beschriebene Projekt angrenzende Siedlungen. Dort habe es in der Vergangenheit Beschwerden wegen Lärmbelästigung durch Spielplätze gegeben. Die hier vorgestellte Planung sei entsprechend angepasst worden.
Herr Layer ergänzt, bei der noch ausstehenden Pflanzplanung werde die Eingabe von 100.000 Schmetterlinge berücksichtigt werden. Die Planung sei insgesamt eine sehr grüne. So würde beispielsweise viel Fläche entsiegelt werden, z.B. am Regenwasserbecken oder durch die Verkleinerung des Bolzplatzes. Ein Bouleplatz mache nur Sinn, wenn es eine entsprechende Gruppe gäbe. Bisher habe sich aber noch keine Gruppe dazu gemeldet. Die Überprüfung der Planung hinsichtlich der Barrierefreiheit würde sich aktuell in Arbeit befinden.
Unter der Bedingung, dass das Amt die Bauplanung auf Barrierefreiheit hin prüft (z.B. unter Einbindung des Kompetenzzentrums für ein barrierefreies Hamburg) und ggf. anpasst, stimmt der Ausschuss der Beschlussempfehlung einstimmig zu.
Der TOP mit der Drucksache 22-2348 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Beratung siehe TOP 5.1.
Angemeldet von der CDU-Fraktion.
Herr Hitschke erkundigt sich nach der Projektplanung, vor allem nach der entsprechenden Zeitplanung und der Reihenfolge der Instandsetzungsarbeiten bzw. ob am Vorhaben, die Halle für die Nutzung wieder in Stand zu setzen, festgehalten werde, wo man jetzt von der Kollision mit der Planung der U5 und dem Abriss der Halle in fünf bis zehn Jahren wisse. Nach wie vor sei ebenfalls fraglich, wo der Sportverein Osdorfer Born e.V. (SOB) im kommenden Winter 2026/2027 und dem darauffolgenden Winter 2027/2028 trainieren solle.
Eine Vertretung der Gebäudemanagement Hamburg GmbH (GMH) führt aus, die Planung der U5 sei noch nicht abgeschlossen. Die Planung zur Halle Glückstädter Weg könne zur nächsten Sitzung am 09.09.2026 vorgestellt werden. Wenn die Hamburger Hochbahn AG durch den Bau der Linie U5 verantwortlich für den Abriss der Halle sei, sei sie dazu verpflichtet, eine neue Halle zu bauen. Weiter würde mit der Suche nach einem neuen Standort begonnen werden. Auf Nachfrage von Frau Werdung stellt er klar, eine Zelthalle für die vorübergehende Nutzung bis zu einer neu gebauten Halle sei eine Möglichkeit, jedoch sei das jetzige Grundstück der Halle dafür zu klein. Auch hierfür würde also eine Fläche gefunden werden müssen. Auf Nachfrage von Herrn Reinken ergänzt er, aufgrund von Regenwassereintritt seien die Dachbalken mittlerweile so marode, dass Dachreparatur als Instandsetzungsmaßnahme nicht ausreichen würde, die maroden Dachbalken müssten auch ausgetauscht werden. Der anstehende Abriss und Neubau vor dem Hintergrund des U5-Baus biete hier eine bessere Alternative. GMH sei mit dem SOB hierzu im Austausch.
Herr Jebe erinnert daran, dass fehlende Hallenplätze ohnehin ein Problem im Bezirk darstellen würden.
Frau Neumann fordert das Bezirksamt auf, nicht nur nach einem neuen Grundstück für einen potenziellen Hallenneubau zu suchen, sondern auch nach Hallenzeiten in anderen Sporthallen.
Herr Stehnke erwidert, es werde permanent nach Hallenzeiten in anderen Sporthallen gesucht. Allerdings seien diese zum Teil sehr weit entfernt und die Anfahrtswege für den SOB nicht mehr attraktiv.
Der Ausschuss vertagt den TOP einvernehmlich in die nächste Sitzung am 09.09.2026 mit der Bitte, in dieser von einer Vertretung der Gebäude Management Hamburg GmbH über die weiteren Entwicklungen informiert zu werden.
Der TOP wird auf Wunsch der Fraktion DIE LINKE vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen. Zum TOP liegt eine Stellungnahme der Bürgervereine der Elbvororte zum Elbuferwanderweg vor (Anlage).
Frau Werdung stellt klar, dass dem Ausschuss zu allen Maßnahmen, den Elbwanderweg betreffend, eine Beschlussempfehlung vorgelegt werden müsse.
Frau Dr. von Criegern erbittet Auskunft dazu, weshalb Teile des Elbweges nun asphaltiert und versiegelt werden sollten, obwohl gleiches durch den Ausschuss im Zuge der Beratung des Topotek Gutachtens abgelehnt worden sei. Dies könne der Ökologie und der Hangsicherheit nicht dienlich sein. Sie erinnere daran, dass Herr Dr. Glau um die Vorstellung des Elbuferwegs durch das Bezirksamt gebeten habe.
Eine Anwohnerin meldet sich aus dem Publikum zu Wort, und bestätigt, dass das besagte Gebiet regelmäßig überschwemmt sei. Zusätzlich sei der Hang aber instabil und rutsche teilweise ab. Das Regenwasser vom Hang sowie das Elbwasser bei Überspülung fließe teilweise unter dem Asphalt entlang. Dies führe unter anderem zu Rissen im Asphalt und zu Unterspülungen. Die vorhandenen, gepflasterten Radwege seien in einem guten Zustand.
Frau Dr. Vogel betont, dass mit dem Topotek Gutachten viel Vertrauen der Politik ins Bezirksamt verloren gegangen sei. Daher wünsche sie sich vom Bezirksamt mehr Transparenz und Einbindung.
Herr von Borries zeigt sich irritiert, dass hier ein politischer Beschluss aus falschen Gründen, nämlich weil Mittel der BVM eingeworben werden könnten, vom Bezirksamt übergangen werde.
Herr Herrmann äußert seine Sorge, dass hier ein Missverständnis zwischen Politik und Verwaltung vorliegen könne.
Herr Layer erklärt, es handele sich beim angeführten Thema um die Instandsetzung eines vorhandenen Weges. Die Asphaltierung stelle hier die günstigste Variante dar. Mittel hierfür könnten bei der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) eingeworben werden. Der Elbuferwanderweg sei Überschwemmungen ausgesetzt und hoch frequentiert. Zum Zustand der Asphaltdecke würden viele Beschwerden und Eingaben vorliegen. Nun bestehe die Möglichkeit, Mittel von der BVM für die Erneuerung der Asphaltdecke zu erhalten.
Er bekräftigt, dass das Topotek Gutachten sofort eingestellt worden sei, als die Politik dies beschlossen habe. Die Vorstellung des Elbuferweges könne nicht kurzfristig erfolgen, da sie zu umfangreich sei. Es sei erklärter Wille, das Vertrauen der Politik ins Bezirksamt zurückzugewinnen. Für die Erneuerung der genannten Asphaltdecke lege er dem Ausschuss auf Wunsch des Vorsitzenden zur nächsten Ausschusssitzung am 09.09.2026 eine Beschlussempfehlung vor.
Der Ausschuss fordert das Bezirksamt einstimmig dazu auf, zu diesem TOP in der nächsten Sitzung am 09.09.2026 eine Beschlussempfehlung vorzulegen.
Die Tischvorlage des Amtes wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Herr Stehnke erklärt, der Verein sei kurzfristig auf das Bezirksamt zugekommen. Daher liege der Zuwendungsantrag für die Übernahme der baufachlichen Prüfung als Tischvorlage vor.
Der Ausschuss überweist die Tischvorlage einvernehmlich ohne Votum in den Hauptausschuss.
Die Dringlichkeit ergibt sich aus dem geplanten Bauprüfungsverfahren, das Ende Juli 2026 starten kann.
[Nachtrag zu Protokoll:
Der Hauptausschuss beschließt am 09.07.2026 einstimmig und stellvertretend für den Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport:
Der Hauptausschuss erachtet die Maßnahme grundsätzlich als förderfähig und empfiehlt dem Haushaltsausschuss, für die baufachliche Prüfung 8.050,59 Euro aus konsumtiven Politikmitteln bereitzustellen.]
Frau Werdung bittet darum, das Bezirksamt möge einen Sachstand zum Regionalliga-Stadion Diebsteich vorstellen mitsamt einer Erläuterung, ob die Halle nicht mehr eine des Bezirks, sondern eine des Landessportamtes der Behörde für Inneres und Sport sei.
Herr Stehnke sagt zu, in der nächsten Sitzung am 09.09.2026 eine entsprechende Präsentation mit den gewünschten Informationen bereitzustellen.
Herr Fischer erläutert auf Nachfrage von Frau Werdung, es handele sich bei den derzeitigen Bauarbeiten um Maßnahmen für die ökologische Kläranlage. Derzeit würden Leitungen dafür gelegt werden. Die Baumaßnahmen würden nichts mit dem Spielplatz zu tun haben. Der Spielplatz sei bedauerlicherweise marode und nicht mehr sicher. Daher habe der Abbau erfolgen müssen. Er werde zeitnah Ideen zum Neubau des Spielplatzes in den Ausschuss und an die Initiativen vor Ort geben.
[Nachtrag zu Protokoll:
Die Antworten des Bezirksamtes auf die Fragen der Fraktion DIE LINKE (Anlage) wurden am 09.07.2026 per E-Mail an den Ausschuss versendet.]
Anlagen
TOP 9 Abbau Spielplatz Klövensteen Fragen und Antworten (169 KB)
Vertagt aus der Sitzung vom 10.06.2026. Beratungsbedarf der Fraktion DIE LINKE.
Frau Werdung zeigt sich verwundert, dass die neue Nerzanlage so groß werden solle, wenn das Wildtiergehege nur einen Nerz dauerhaft halte. Sie bitte das Amt um Erläuterung hierzu.
Herr Jebe schließt sich dem an und ergänzt, die Baukosten für die Anlage würden kritisch gesehen werden. Es sei nicht nachvollziehbar, dass vor kurzem das neue Uhugehege eröffnet worden sei, nun diese Beschlussempfehlung vorliege und zeitgleich Eintritt für kleinere Veranstaltungen vor Ort genommen werden würden. Die Kosten seien sehr hoch, gleichzeitig gäbe es Kürzungen in allen Bereichen.
Herr Fischer führt aus, im Zuge des in der Beschlussempfehlung beschriebenen Artenschutzprojektes komme pro Jahr zusätzlich zu dem im Wildtiergehege dauerhaft wohnenden männlichen Nerzes ein trächtiges Weibchen. Dieses trage dann vor Ort ihre Jungen aus und ziehe diese groß, bis die Jungen groß genug für die Auswilderung seien. Die Teilnahme an diesem EU-weiten Projektes sei verpflichtend. Die Anlage sei so konzipiert, dass die Tiere sich frei und naturnah bewegen und gleichzeitig beobachtet werden könnten. Die Baukosten würden etwa zur Hälfte durch eine Stiftung getragen werden.
Der Ausschuss beschließt die Drucksache mehrheitlich bei Enthaltung der FDP-Fraktion und Ablehnung der Fraktion DIE LINKE.
Der TOP mit der Drucksache 22-2350 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Angemeldet von der Fraktion GRÜNE.
Der Ausschuss legt einvernehmlich fest, sich bei der Einladung auf die im Bezirk Altona tätigen Naturschutzverbände zu beschränken.
Vertagt aus der Sitzung vom 10.06.2026. Beratungsbedarf der SPD-Fraktion.
Frau Dr. Vogel wirft ein, der Beratungsbedarf der SPD-Fraktion habe sich geklärt und man könne gerne zur Abstimmung übergehen.
Herr Herrmann führt aus, er habe sich zu verfügbaren Mitteln aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) in Hamburg erkundigt und dieser konkrete Trinkwasserspender könne zu 50% aus RISE-Mitteln finanziert werden. Dies beträfe nur die Anschaffungs- und nicht die Unterhaltungskosten.
Der Ausschuss beschließt den Antrag einstimmig bei Enthaltung der CDU-Fraktion.
Der Ausschuss vertagt den TOP aufgrund von Zeitmangel einvernehmlich in die nächste Ausschusssitzung am 09.09.2026.
Überwiesen aus der Bezirksversammlung vom 25.06.2026 zur Erarbeitung einer Beschlussempfehlung.
Herr Jebe erläutert den Antrag seiner Fraktion. Führungen sollten gerade auch für Kinder angeboten werden, die sich sonst den außerschulischen Zugang zur Umweltbildung nicht leisten und in den Sommerferien nicht wegfahren könnten.
Herr Fischer legt dar, die Umweltbildung im Klövensteen sei zu 90% kostenlos. Vom Förderverein Klövensteen e.V. würden zusätzliche Kosten übernommen. Die Forstverwaltung des Bezirksamtes sei angehalten, Einnahmen zu generieren. Die Baukosten seien eine Investition in die Zukunft, da die neuen Anlagen sehr lange halten würden.
Da es bereits 21 Uhr ist, beschließt der Ausschuss einstimmig, die Sitzung für die abschließende Behandlung des TOPs um fünf bis zehn Minuten zu verlängern.
Frau Dr. Vogel plädiert dafür, den Antrag abzulehnen und das Bezirksamt aufzufordern, eine Kostenstruktur des Wildgeheges darzulegen.
Herr Jebe entgegnet, letztlich seien alle Kosten Steuergelder und es gehe beim vorliegenden Antrag nicht darum, das Wildgehege zu beschneiden, sondern um das Unverständnis, dass einerseits Bauvorhaben mit sehr hohen Kosten umgesetzt werden sollen und andererseits Eintritt verlangt werden solle. Dies sei irritierend.
Der Ausschuss lehnt den Antrag mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von DIE LINKE, FDP und VOLT ab.
Überwiesen aus der Bezirksversammlung vom 28.05.2026 zur Erarbeitung einer Beschlussempfehlung. Einvernehmlich vertagt aus der Sitzung vom 10.06.2026.
Herr Kulik (Borner Runde – Beteiligungsgremium des Quartiers „Osdorfer Born“, Borner Runde) führt an, die Borner Runde, insbesondere die dortige Arbeitsgemeinschaft Klima und Umwelt, bekunde ihre volle Zustimmung zu der Stellungnahme (TOP 16.2, Drucksache 22-2256) des Naturschutzbundes Deutschland Landesverband Hamburg e.V. (NABU). Die Intention des Antrags sei nicht klar, genauso wenig die Dringlichkeit. So würden beispielsweise NABU, DESY sowie der Bürger- und Heimatverein Osdorf e.V. (BHV) als mögliche Kooperationspartner genannt, mit diesen sei aber im Vorwege nicht gesprochen worden. Der Borner Runde sei nicht verständlich, weshalb die Düpenau für einen Erlebnispfad ausgewählt worden sei. Der Düpenau gehe es schlecht, der Fluss führe kaum noch Wasser und das Gebiet unterliege einem hohen Nutzungsdruck. Die ökologische Bedeutung würde bei der Betrachtung der Düpenau an erster Stelle stehen müssen, was mit dem Antrag in Frage gestellt werde. Die Borner Runde erhebe regelmäßige Umfragen unter den Bewohner:innen im Einkaufszentrum Born Center und wisse daher, dass die Einrichtung eines Naturpfades kein primäres Bedürfnis der Bewohner:innen sei. Auf Platz eins der Umfragen würden eine öffentliche Toilette und ein Kiosk im Bornpark stehen, auf Platz zwei die Verschattung der Bushaltestelle Born Center sowie ein dortiger Trinkwasserbrunnen und auf Platz drei folge ein Naturplan für die Düpenau.
Herr Eckhoff (NABU) erklärt, die Düpenau sei Teil eines angestrebten Grünzuges von der Düpenau bis zur Elbe.
Frau Dr. Vogel schlägt vor, den Antrag einvernehmlich zu verschieben und den Antrag dann inhaltlich neu unter Einbeziehung der genannten Partner vorzulegen oder zurückzuziehen.
Der Ausschuss vertagt die Drucksache einvernehmlich in die nächste Sitzung am 09.09.2026.
Überwiesen aus der Sitzung der Bezirksversammlung vom 28.05.2026 zur Erarbeitung einer Beschlussempfehlung. Einvernehmlich vertagt aus der Sitzung vom 10.06.2026.
Beratung siehe TOP 16.
Der Ausschuss vertagt die Drucksache einvernehmlich in die nächste Sitzung am 09.09.2026.
Beratung siehe TOP 16.
Der Ausschuss vertagt die Drucksache einvernehmlich in die nächste Sitzung am 09.09.2026.
Der Ausschuss stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu.
Der TOP mit der Drucksache 22-2344 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Frau Neumann bittet bei der Planung um den Erhalt bzw. Bau der Boulefläche.
Frau Werdung erkundigt sich, wie sich die vorliegende Beschlussempfehlung von derjenigen, die vor etwa vier Jahren zum Thema vorgelegt worden sei, unterscheide.
Herr Layer führt aus, es habe bei der vorherigen Vorlage Kritik an der Planung gegeben. Diese sei vom Bezirksamt aufgenommen und umgesetzt worden. So sei im vorliegenden Plan beispielsweise die Wegeführung verringert worden und die Wasserflächen würden erhalten werden.
Mit der Ergänzung, einen Bouleplatz in die Planung aufzunehmen, stimmt der Ausschuss der Beschlussempfehlung einstimmig zu.
Angemeldet von der Fraktion DIE LINKE.
Der TOP wird vor Eintritt von der Tagesordnung heruntergenommen.
Beratung siehe TOP 9.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss beschließt die Drucksache bei Ablehnung der Fraktion DIE LINKE mehrheitlich.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Es gibt keine Wortmeldungen.