Herr Buss berichtet von der Beteiligung des bezirklichen Seniorenbeirats an der Redaktionssitzung zur Neuauflage des Seniorenwegweisers. Da die Broschüre als Hilfsmittel für Senior*innen zur Orientierung im Bezirk Wandsbek mit wichtigen Informationen wie Telefonnummern und Adressen gedacht sei, sei die Online-Version besonders hervorzuheben, weil diese kontinuierlich aktualisiert werde. Begrüßenswert sei zudem, dass auch eine Version in Leichter Sprache geplant werde. Allerdings sei es schade, dass keine Übersetzungen in andere Sprachen ermöglicht werden könnten, da die deutsche Sprachausgabe nicht deutschsprachigen Senior*innen wenig weiterhelfe.
Frau Christ dankt Herrn Buss für seine Mitarbeit und bringt die Idee ein, anstatt von Übersetzungen des Seniorenwegweisers zumindest Hinweise auf Übersetzungs-Apps oder -Websites in die Broschüre einzupflegen.
Frau Riebe bedankt sich bei dem bezirklichen Seniorenbeirat für die Mitarbeit. Es sei bedauerlich, dass Übersetzungen des Seniorenwegweisers aufgrund des Kostenfaktors nicht infrage kämen. Neben der Kostenproblematik wäre zudem fraglich gewesen, welche Sprachen für Übersetzungen ausgewählt werden und welche nicht. Sie hofft, dass nicht deutschsprachige Senior*innen andere Wege zum eigenen Verständnis fänden.
Herr Buss erkundigt sich, an welchen Orten der Seniorenwegweiser erhältlich sei.
Herr Obst antwortet, dass die Broschüre in allen bezirklichen Dienststellen, üblicherweise in den jeweiligen Broschürenständern in den Eingangsbereichen (z.B. in den Kundenzentren), ausgelegt werden. Darüber hinaus werde die Broschüre über den Hamburger Hausbesuch verteilt.
Herr Jensen ergänzt, dass bei einer möglichen Verlinkung von Übersetzungs-Apps bzw. -Websites in einer Online-Version das Kölner Start-up „DeepL" in Betracht käme, da die Übersetzungen über „DeepL" sehr präzise und auf den Kontext abgestimmt seien.
Herr Obst bestätigt, dass es für den Seniorenwegweiser eine Online-Version gebe.
Ergebnis:
Der Ausschuss für Soziales nimmt Kenntnis.