Freiligrathstraße: Problem der ausufernden Taubenfütterung mit Augenmaß begegnen - Beschlussempfehlung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg
Letzte Beratung: 29.09.2026 Hauptausschuss Ö 7.9
Der Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg hat sich in seiner Sitzung am 14.09.2026 mit der oben genannten Thematik befasst und mehrheitlich folgende Beschlussempfehlung beschlossen, wobei Petitumspunkt 1 geändert wurde:
Für-Stimmen: SPD, CDU, FDP, Volt, GRÜNE
Gegenstimmen: AfD
Enthaltungen: DIE LINKE
Begründung:
Mit einer Eingabe [1] informierte eine Person den Regionalausschuss über umfangreiche Taubenfütterung im Bereich der Grünfläche Freiligrathstraße. Die Person war dazu auch bereits mehrfach im Kontakt mit dem Bezirksamt.
Die Problematik ausufernden Fütterns gibt es leider an vielen Stellen in der Stadt, so auch am Bahnhof Barmbek, an der Mundsburg oder an der Alten Wöhr. Der Regionalausschuss hat sich wiederholt und intensiv mit der Thematik befasst. Dabei ist festzuhalten: Es ist sehr schwierig, beratungsresistente Menschen zu überzeugen, das Füttern einzustellen. Rechtlich können solche Menschen auch nur belangt werden, wenn deren Taten von zu Sanktionen befugtem Personal direkt beobachtet werden. Es ist aber nicht möglich, an allen bekannten Fütterungsorten ständig Patrouillen vorbei laufen zu lassen.
Eine kleine Chance bietet das Anbringen von informierenden Schildern oder Verbotsschildern – zumindest Menschen, die sich der negativen Folgen ihres Handelns nicht bewusst sind, könnten so erreicht werden. Auch ist denkbar, die Wastewatcher*innen der Stadtreinigung zu bitten, auch an bekannten Fütterungsorten auf ihren Patrouillen vorbei zu gehen. Mit Glück können so regelmäßig Fütternde identifiziert und belangt werden.
Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.
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