22-2586.1

Freiligrathstraße: Problem der ausufernden Taubenfütterung mit Augenmaß begegnen - Beschlussempfehlung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg

Beschlussempfehlung Ausschuss

Letzte Beratung: 29.09.2026 Hauptausschuss Ö 7.9

Sachverhalt

Der Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg hat sich in seiner Sitzung am 14.09.2026 mit der oben genannten Thematik befasst und mehrheitlich folgende Beschlussempfehlung beschlossen, wobei Petitumspunkt 1 geändert wurde:

  1. Das Bezirksamt wird gebeten, zu prüfen, bei der Grünfläche Freiligrathstraße Schilder angebracht werden könnten, die auf das Verbot der Fütterung von Tauben hinweisen. Die Schilder sollten leicht verständlich sein. Sinnvoll wäre, bewährte Modelle der Schilder mit Wiedererkennungswert zu verwenden. Sollten dafür bezirkliche Mittel notwendig sein, möge die Verwaltung dies dem Ausschuss bitte mitteilen.
  2. Die Stadtreinigung wird gebeten, die Wastewatcher*innen auf ihren Patrouillen im Stadtgebiet auch an dieser Grünfläche nach dem Rechten zu sehen und Fütternde aufzuklären bzw. zu verwarnen.
  3. Die zuständige Umweltbehörde BUKEA wird gebeten, über bereits bestehende Aufklärungskampagnen zum Fütterungsverbot von Wildtieren zu berichten und -sofern es diese nicht gibt- eine solche zu planen.

Für-Stimmen: SPD, CDU, FDP, Volt, GRÜNE

Gegenstimmen: AfD

Enthaltungen: DIE LINKE

Begründung:

Mit einer Eingabe [1] informierte eine Person den Regionalausschuss über umfangreiche Taubenfütterung im Bereich der Grünfläche Freiligrathstraße. Die Person war dazu auch bereits mehrfach im Kontakt mit dem Bezirksamt.

Die Problematik ausufernden Fütterns gibt es leider an vielen Stellen in der Stadt, so auch am Bahnhof Barmbek, an der Mundsburg oder an der Alten Wöhr. Der Regionalausschuss hat sich wiederholt und intensiv mit der Thematik befasst. Dabei ist festzuhalten: Es ist sehr schwierig, beratungsresistente Menschen zu überzeugen, das Füttern einzustellen. Rechtlich können solche Menschen auch nur belangt werden, wenn deren Taten von zu Sanktionen befugtem Personal direkt beobachtet werden. Es ist aber nicht möglich, an allen bekannten Fütterungsorten ständig Patrouillen vorbei laufen zu lassen.

Eine kleine Chance bietet das Anbringen von informierenden Schildern oder Verbotsschildern – zumindest Menschen, die sich der negativen Folgen ihres Handelns nicht bewusst sind, könnten so erreicht werden. Auch ist denkbar, die Wastewatcher*innen der Stadtreinigung zu bitten, auch an bekannten Fütterungsorten auf ihren Patrouillen vorbei zu gehen. Mit Glück können so regelmäßig Fütternde identifiziert und belangt werden.

Petitum/Beschluss

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
29.09.2026
Ö 7.9
Lokalisation Beta
Freiligrathstraße Alte Wöhr

Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.

Themen Beta

Keine Themen erkannt.

Die Themen werden automatisch anhand von Stichworten, Ausschüssen und Orten zugeordnet und können daher unvollständig oder falsch sein.