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Freiligrathstraße: Problem der ausufernden Taubenfütterung mit Augenmaß begegnen - Antrag der GRÜNE-Fraktion

Antrag

Letzte Beratung: 14.09.2026 Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg Ö 6.4

Sachverhalt

Mit einer Eingabe [1] informierte eine Person den Regionalausschuss über umfangreiche Taubenfütterung im Bereich der Grünfläche Freiligrathstraße. Die Person war dazu auch bereits mehrfach im Kontakt mit dem Bezirksamt.

Die Problematik ausufernden Fütterns gibt es leider an vielen Stellen in der Stadt, so auch am Bahnhof Barmbek, an der Mundsburg oder an der Alten Wöhr. Der Regionalausschuss hat sich wiederholt und intensiv mit der Thematik befasst. Dabei ist festzuhalten: Es ist sehr schwierig, beratungsresistente Menschen zu überzeugen, das Füttern einzustellen. Rechtlich können solche Menschen auch nur belangt werden, wenn deren Taten von zu Sanktionen befugtem Personal direkt beobachtet werden. Es ist aber nicht möglich, an allen bekannten Fütterungsorten ständig Patrouillen vorbei laufen zu lassen.

Eine kleine Chance bietet das Anbringen von informierenden Schildern oder Verbotsschildern – zumindest Menschen, die sich der negativen Folgen ihres Handelns nicht bewusst sind, könnten so erreicht werden. Auch ist denkbar, die Wastewatcher*innen der Stadtreinigung zu bitten, auch an bekannten Fütterungsorten auf ihren Patrouillen vorbei zu gehen. Mit Glück können so regelmäßig Fütternde identifiziert und belangt werden.

Petitum/Beschluss

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss BUHD beschließen:

  1. Das Bezirksamt wird gebeten, zu prüfen, bei der Grünfläche Freiligrathstraße Schilder angebracht werden könnten, die auf das Verbot der Fütterung von Tauben hinweisen. Die Schilder sollten nicht überfrachtet und leicht verständlich sein. Sinnvoll wäre, bewährte Modelle der Schilder mit Wiedererkennungswert zu verwenden. Sollten dafür bezirkliche Mittel notwendig sein, möge die Verwaltung dies dem Ausschuss bitte mitteilen.
  2. Die Stadtreinigung wird gebeten, die Wastewatcher*innen auf ihren Patrouillen im Stadtgebiet auch an dieser Grünfläche nach dem Rechten zu sehen und Fütternde aufzuklären bzw. zu verwarnen.
  3. Die zuständige Umweltbehörde BUKEA wird gebeten, über bereits bestehende Aufklärungskampagnen zum Fütterungsverbot von Wildtieren zu berichten und -sofern es diese nicht gibt- eine solche zu planen.

Für die GRÜNE Fraktion

Marcel Bulawa

Christoph Reiffert

[1] http://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1016992

Bera­tungs­reihen­folge
Lokalisation Beta
Freiligrathstraße Alte Wöhr

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Themen Beta

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