Vorstellung der Solarisierungsstrategie der SAGA im Bezirk Eimsbüttel
Letzte Beratung: 23.07.2026 Hauptausschuss Ö 10.7
Im Zusammenhang mit der Drucksache 22-1789 wurde die Frage des Ausbaus von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden der SAGA im Bezirk Eimsbüttel erneut diskutiert.
Bereits mit der Drucksache 21-1477 wurde eine Übersicht von Dachflächen vorgelegt, auf denen die Errichtung von Photovoltaikanlagen grundsätzlich möglich erscheint. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die tatsächliche Umsetzung von einer Vielzahl technischer, baulicher, wirtschaftlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen abhängt.
Vor dem Hintergrund der Klimaschutzziele der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Bedeutung der Solarenergie für die Energiewende besteht ein berechtigtes Interesse der Bezirksversammlung daran, den aktuellen Stand der Solarisierungsstrategie der SAGA sowie die weiteren Ausbauplanungen für den Bezirk Eimsbüttel kennenzulernen.
Von besonderem Interesse sind dabei die Kriterien für die Priorisierung von Standorten, die bisherigen Erfahrungen beim Ausbau von Photovoltaikanlagen im Gebäudebestand, mögliche Hemmnisse bei der Umsetzung sowie die Perspektiven für die weitere Entwicklung.
Neben der SAGA sind auch die Solarisierungsstrategien der anderen Wohnungsbaugenossenschaften mit größeren Beständen in Eimsbüttel interessant. Der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft e. V. bündelt die Interessen von Genossenschaften und könnte Sachverständige benennen und entsenden.
1. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, Vertreter*innen der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der SAGA Unternehmensgruppe in eine Sitzung des Stadtplanungsausschuss einzuladen.
Dabei sollen insbesondere folgende Aspekte dargestellt werden:
a) die aktuelle Solarisierungsstrategie der SAGA für ihren Gebäudebestand im Bezirk Eimsbüttel,
b) die Kriterien für die Auswahl und Priorisierung von Gebäuden für die Errichtung von Photovoltaikanlagen,
c) der aktuelle Stand des Photovoltaikausbaus im Bezirk Eimsbüttel sowie die mittelfristigen Ausbauplanungen,
d) technische, wirtschaftliche und rechtliche Herausforderungen bei der Umsetzung von Photovoltaikprojekten im Wohnungsbestand.
2. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, den Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft e. V. anzuschreiben und zu erfragen, ob Vertreter*innen des Vereins oder ihrer Mitgliedsgenossenschaften ihre Solarisierungsstrategien für ihre Eimsbütteler Bestände in der Sitzung des Stadtplanungsausschusses darstellen mögen.
3. Zur Sitzung des Stadtplanungsausschusses soll der Ausschuss für Grün, Nachhaltigkeit und Umwelt informiert werden.
Gabor Gottlieb und SPD-Fraktion
Nina Schübel, Juliane Papendorf und GRÜNE-Fraktion
Mikey Kleinert, Nikolai Drews
und Fraktion Die Linke in der Bezirksversammlung Eimsbüttel
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