22-1392

Besseres Miteinander von Rad- und Fußverkehr an der Hoheluftbrücke Änderungsantrag zu Drs. 22-1138

Antrag

Letzte Beratung: 11.12.2025 Bezirksversammlung Ö 9.4.2

Sachverhalt

Wir befürworten eine Neuordnung des Rad- und Fußverkehrs an der Hoheluftbrücke, evtl. auch mit Auswirkungen auf den Autoverkehr und möchten das Blickfeld auf die angrenzenden Kreuzungen bzw. Einmündungen erweitern.


Die besagte Ampelquerung am Grindelberg/Ecke Isestraße wird außer durch Fußgänger u.a. durch Radfahrer mit folgenden Fahrtrichtungen befahren oder gekreuzt.

a) Hoheluftchausee → Grindelberg

b) Grindelberg → Hoheluftchaussee

c) Kaiser-Friedrich-Ufer → Isestraße

d) Isestraße → Kaiser-Friedrich-Ufer

e) Kaiser-Friedrich-Ufer → Ampel Ecke Isestraße → Brücke Ostseite → Lehmweg

f) Kaiser-Friedrich-Ufer → Brücke Westseite → Ampel Ecke Bismarckstraße → Lehmweg

g) Isestraße → Hoheluftchaussee

Durch alternative Verkehrsführungen für einige dieser Relationen könnte man für alle Verkehrsteilnehmer das Konfliktpotential an der Ampelquerung und für die Radfahrer auf der jeweiligen Relation verringern.

Der Geh- und Radweg auf der Westseite der Brücke ist deutlich breiter als auf der Ostseite. Auf der Westseite ist der Radweg sogar in beiden Richtungen freigegeben, auch wenn die Markierung und Beschilderungen hierfür nicht sehr deutlich ist.

Man könnte also entweder durch bessere Markierung die Relation e) durch f) ersetzen, oder aber die Gegenrichtung des Radwegs auf der Westseite aufheben, und den freiwerdenden Platz bei Neuordnung aller Geh- und Fahrstreifen (einschließlich Auto und Bus) auf die Ostseite verlagern.

Besonders problematisch für Radfahrer ist die Relation c). Als Alternative schlagen wir einen Radwegverlauf zunächst vom Kaiser-Friedrich-Ufer nach rechts Richtung Grindelberg und dann hinter dem U-Bahn-Viadukt nach links in die Isestraße vor, wofür eine neue Ampelanlage an der Ecke Grindelberg/Isestraße und eine für Radfahrer hinreichend breite Lücke in der Barriere auf dem Mittelstreifen Grindelberg nötig wäre.

Radfahrer, die aus der Isestraße nach rechts auf die Hoheluftbrücke einbiegen, geraten nicht nur in Konflikt mit Fußgängern, die an der Ampel warten und dabei oft auf dem Radweg stehen und an der Ampel warten, sondern auch mit Autofahrern, die aus der Isestraße rechts abbiegen, da diese meistens die gesamte Fahrbahn blockieren und den Radfahrern das Rechtsabbiegen unmöglich machen.

Der linke Fahrbahnrand ist an dieser Einmündung künstlich verengt. Durch Umbau ließe sich Platz für einen Radfahrstreifen für Rechtsabbieger schaffen. Auch für die Ostseite der Brücke wäre zu prüfen, ob sich der Radweg vom Gehweg auf die Straße verlegen lässt, um so den Rad- und Fußverkehr klar zu trennen.

Petitum/Beschluss
  1. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende dafür einzusetzen, einen Referenten in eine der nächsten Sitzungen des Mobilitätsausschusses zu entsenden, um die Möglichkeiten darzustellen, wie die Verkehrsführung im Bereich der U-Bahnhaltestelle Hoheluftbrücke einschließlich der Einmündung Isestraße und der Kreuzung Bismarckstraße/Lehmweg verändert werden kann, um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, ohne hierbei andere Verkehrsteilnehmer zu beeinträchtigen.
  2. Die Bezirksamtsleitung wird gebeten, einen Vertreter der Verwaltung (Management des öffentlichen Raums) zur selben Sitzung des Mobilitätsausschusses zu entsenden, um über ergänzende Maßnahmen und Möglichkeiten zu berichten, die im Zuständigkeitsbereich des Bezirksamtes liegen.

Harald Wellmann, John Lorenz und AfD-Fraktion

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Hoheluftbrücke Grindelberg Isestraße Hoheluftchaussee Kaiser-Friedrich-Ufer Lehmweg Bismarckstraße

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