Protokoll
Sitzung des Regionalausschusses Alstertal vom 29.04.2026

Ö 1

Eröffnung der Sitzung

Herr Blumenthal eröffnet die Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und legt die Tagesordnung im vorgelegten Umfang fest.

 

Ö 2

Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und Öffentliche Fragestunde 1. Teil

Entfällt.

 

 

Ö 3

Genehmigung der Niederschrift vom 25.03.2026

Der Regionalausschuss Alstertal genehmigt die Niederschrift vom 25.03.2026 einstimmig.

 

 

Ö 4

Eingaben

Ö 4.1 - 22-2973

Ampelschaltung einheitlich anpassen - Straße Saseler Markt / Ring 3 Ampel zum Saseler Parkweg Eingabe

Herr Wasner schlägt folgendes Petitum für einen Spontanbeschluss des Ausschusses vor:

 

„Die zuständige Fachbehörde/der LSBG wird gebeten, zu der Eingabe inkl. der Stellungnahme (Drs. 22-3282) Stellung zu beziehen.“

 

Frau Häger hinterfragt, ob in diesem Fall die erneute Bitte um eine Stellungnahme erforderlich sei.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal beschließt das o.g. Petitum einstimmig bei Enthaltung der Fraktion Die Linke und beantwortet die Eingabe mit einer Zwischenmitteilung des gefassten Beschlusses und Verweis auf die vorliegende Stellungnahme (Drs. 22-3282). Die Eingabe wird bis zum Vorliegen der Stellungnahme vertagt.

 

 

Ö 4.1.1 - 22-3282

Ampelschaltung einheitlich anpassen - Straße Saseler Markt / Ring 3 Ampel zum Saseler Parkweg (bez. Drs. 22-2973) Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.02.2026 (Drs. 22-3130)

Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.

 

Ö 4.2 - 22-3242

Gefährliche Verkehrssituation Alte Landstraße / Ulzburger Straße - Vorschlag zur Entschärfung Eingabe

Herr Wasner bringt die Idee ein, das PK 35 um eine Stellungnahme zur Eingabe zu bitten.

 

Frau Häger erkundigt sich, ob es bei schwerwiegenden Unfällen (wie in den beigefügten Fotos zur Eingabe zu sehen), nicht ohnehin eine zuständige Stelle gebe, die sich mit ggf. zu ergreifenden Maßnahmen beschäftige.

 

Herr Alfer führt aus, dass es jährliche Unfallauswertungen, insbesondere zu Unfallhäufungsstellen, gebe und ggf. vorhandene Verhinderungsmöglichkeiten evaluiert werden. Zukünftig soll die Auswertungsfrequenz allerdings erhöht werden. 

Bereits am 26.03.2026 sei ein gleichlautendes Anliegen an die Polizei herangetragen worden. Eine Unfallhäufung von linksabbiegenden Fahrzeugen aus der Alten Landstraße in den Poppenbütteler Weg habe die zuständige Verkehrsdirektion nicht feststellen können. Unter Beachtung der Verkehrsvorschriften sei es nach Ansicht der Verkehrsdirektion an der in der Eingabe genannten Kreuzung unproblematisch links abzubiegen. Die der Eingabe beigefügten Fotos stammten von einem Unfall, zu dem es ein noch laufendes Verfahren gebe.

Es sei geprüft worden, ob an der Stelle eine zusätzliche Linksabbiegephase eingerichtet werden könnte, jedoch würde dies voraussichtlich zu Verkehrsstockungen führen. Auch Rückstausituationen mit Unfallrisiken, die weit höher als das Unfallrisiko durch linksabbiegende Fahrzeuge bewertet werden, könnten in dem Bereich entstehen.

 

Herr Kühl regt die Einrichtung einer eigenen Linksabbiegespur für den Verkehr aus der Alten Landstraße Richtung Langenhorn an. Aus seiner Sicht sei die Rechtsabbiegespur überlastet, aber die beiden geradeausführenden Spuren würden aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens nicht benötigt werden, sodass eine eigene Spur für linksabbiegende Fahrzeuge in dem Bereich sinnvoll wäre. Dies würde zudem die Verkehrssituation an der Kreuzung verdeutlichen und Abbiegevorgänge vereinfachen.

 

Frau Häger sieht aktuell keinen Anlass, an der genannten Kreuzung proaktiv zusätzliche Spuren zu schaffen, die mit hohen Planungs- und Umbaukosten verbunden wären. Vor dem Hintergrund des noch laufenden Unfallsverfahrens sollte ihrer Meinung nach zunächst eine Bewertung der Verwaltung abgewartet werden.

 

Herr Wasner spricht sich gegen eine zusätzliche Linksabbiegespur aus, da an der genannten Kreuzung nur wenig Linksabbiegeverkehr vorhanden sei und die Reduzierung auf eine geradeausführende Spur Nachteile, wie eine Verschärfung von Stausituationen, mit sich bringen würde. Er schlägt folgendes Petitum für einen Spontanbeschluss des Ausschusses vor:

 

„Die Verkehrsdirektion wird um Stellungnahme zur Eingabe und Zuleitung der Stellungnahme an den Petenten gebeten."

 

Herr Alfer merkt zu der Idee zur Einrichtung eines eigenen Linksabbiegestreifens an, dass die Fahrbahn baulich verändert und voraussichtlich die gesamte Kreuzung überplant werden müsste, was ein aufwändiger und langwieriger Prozess wäre. Er berichtet von früheren Untersuchungen eines Ingenieurbüros, aus denen sich wissenschaftlich begründet ergeben habe, dass eine Linksabbiegespur aus der Alten Landstraße in den Poppenbütteler Weg nicht erforderlich sei.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal beschließt das o.g. Petitum einstimmig bei Enthaltung der CDU-Fraktion. Die Eingabe ist damit erledigt.

 

 

Ö 4.3 - 22-3434

Verkehrssituation in der Straße Kreienhoopsberg/Ohlendieksredder Eingabe

Herr Wasner erkundigt sich nach der Einschätzung des PK 35 zu der Eingabe.

 

Herr Alfer teilt mit, dass es bislang keine Hinweise auf Geschwindigkeitsüberschreitungen im Kreienhoopsberg oder Beschwerdelagen gegeben habe. In der Eingabe sei von 2,80 Meter Fahrbahnbreite die Rede; tatsächlich seien 2,90 bis 3,20 Meter Asphaltdecke sowie befestigte Seitenstreifen vorhanden, die zum Parken sowie Ausweichen im Begegnungsverkehr genutzt werden müssten. Diese Verkehrssituation sei förderlich zur Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus.

Im März 2025 hätten Geschwindigkeitsmessungen im Kreienhoop stattgefunden; 85 Prozent der gemessenen Fahrzeuge (der sogenannte v85-Wert) hätten in der Tempo 30-Zone, zu der auch der Kreienhoopsberg gehöre, eine Geschwindigkeit von 33 km/h nicht überschritten. Die Situation sei nach Einschätzung des PK 35 verkehrssicher und es bedürfe keiner weiteren Messungen und polizeilicher Maßnahmen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Straße Kreienhoopsberg noch schmaler als die Straße Kreienhoop sei.

Im Ohlendieksredder gebe es außerhalb der vorhandenen Tempo 30-Zone keine Möglichkeit für weitere Tempo 30-Zonen, da die rechtlichen Voraussetzungen nicht gegeben seien. Im Jahr 2023 habe der v85-Wert bei 48 km/h gelegen und somit unterhalb der erlaubten 50 km/h. Auch diese Situation bedürfe keiner weiteren Maßnahmen.  

 

Frau Gesch weist darauf hin, dass im Kreienhoopsberg häufig Kinder auf der Straße spielen würden. Es könnte sein, dass vorbeifahrende Fahrzeuge zu Fuß gehenden Personen schneller vorkämen als sie eigentlich sind, da zu Fuß Gehende durch den fehlenden Gehweg in der Straße näher an den Fahrzeugen seien. Nach ihrer Wahrnehmung würden Anwohnende in der Straße merklich langsamer fahren als der Durchfahrtsverkehr.  

 

Herr Wasner schlägt folgende Antwort des Ausschusses an den Petenten vor:

 

„Der Regionalausschuss Alstertal hat sich mit dem Anliegen auseinandergesetzt, schließt sich der in der Sitzung des Regionalausschusses vom 29.04.2026 mündlich vorgetragenen Stellungnahme des PK 35 an und erachtet keine weiteren Maßnahmen für nötig."

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal beantwortet die Eingabe mit der o.g. Antwort an den Petenten. Die Eingabe ist damit erledigt.

 

 

Ö 5

Anträge / Beschlussvorlagen / Überweisungen

Ö 5.1 - 22-3455

Reinigung des Fahrradunterstandes S-Bahnhof Hoheneichen Interfraktioneller Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und der FDP-Fraktion

Frau Gesch stellt den Antrag vor.

 

Herr Buss erinnert an eine Information von Herrn Leonhardt, dass noch in 2026 ein neuer Fahrradunterstand im Rahmen der Bike and Ride-Maßnahmen am S-Bahnhof Hoheneichen eingerichtet werden solle und bittet um einen aktuellen Sachstand. Er stimmt zu, dass der aktuelle Unterstand gereinigt werden müsse, allerdings müsste langfristig das Ziel sein, einen oder ggf. mehrere adäquate Unterstände analog zu den Bike and Ride-Maßnahmen in Wellingsbüttel einzurichten.

 

Herr Leonhardt vermutet, dass aufgrund der starken Nutzung des aktuellen Fahrradunterstands noch ein zusätzlicher Fahrradunterstand eingerichtet werden solle, sodass die Reinigung des aktuell vorhandenen Unterstandes durchaus sinnvoll sei.

 

Frau Häger erfragt, was mit einer möglichen Modernisierung des Fahrradhäuschens gemeint sein soll. Aus ihrer Sicht käme der Ersatz der fehlenden Glasscheibe oder ggf. der Einbau zusätzlicher Beleuchtung in Betracht.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal beschließt den Antrag einstimmig.

 

 

Ö 5.2 - 22-3504

Hummelsbüttler Sportplatz: Zuwegung und Parkplätze instand setzen! Antrag der CDU-Fraktion

Herr Kühl stellt den Antrag vor.

 

Herr Wasner begrüßt den vorliegenden Antrag und äußert den Wunsch, dass die SPD-Fraktion, die Fraktion Die Grünen und die FDP-Fraktion dem Antrag als antragstellende Fraktionen beitreten.

 

Ergebnis:

Die SPD-Fraktion, die Fraktion Die Grünen und die FDP-Fraktion treten dem Antrag als antragstellende Fraktionen bei.

 

Der Regionalausschuss Alstertal beschließt den Antrag einstimmig.

 

 

Ö 5.3 - 22-3505

Hummelsbütteler Müllberge: 1) Zugesicherten Verbindungsweg endlich bauen! 2) Die neuen Wege regenfest gestalten! 3) Straßen-Zuwegung zum neuen Parkplatz professionell herrichten! Antrag der CDU-Fraktion

Herr Kühl stellt den Antrag vor.

 

Herr Wasner macht darauf aufmerksam, dass gemäß Punkt 1 des vorliegenden Petitums die BUKEA zur Umsetzung von Maßnahmen aufgefordert werden solle, zu denen der bisherige Eigentümer ohnehin vertraglich verpflichtet sei. Aus seiner Sicht sei es daher nicht erforderlich, auf diese vertraglichen Pflichten hinzuweisen, da diese bereits bekannt sein müssten.

Nach seinem Kenntnisstand solle die Zuständigkeitsübertragung an das Bezirksamt zeitnah erfolgen, sodass die im Petitum geforderte Maßnahmenumsetzung vor Übergabe der Verantwortung an das Bezirksamt Wandsbek seitens der BUKEA voraussichtlich nicht stattfinden könne. Darüber hinaus sei im Falle einer erfolgreichen Olympiabewerbung vorgesehen, vor Ort eine Mountainbike-Olympiastrecke einzurichten.

Er verweist auf den Beschluss „Neuer Weg zum Hummelsbütteler Müllberg" (Drs. 22-2330), nach dem das zukünftige Konzept des Bezirksamtes für den Hummelsbütteler Müllberg inkl. Hummelsee vorgestellt werden möge, sobald dieses vorliegt. Aus diesem Grund schlägt er zunächst eine Vertagung des Antrags bis zur Vorstellung der Planungen vor, da diese aktuell noch unklar seien.

 

Frau Häger unterstützt den Vertagungsvorschlag von Herrn Wasner und regt zusätzlich eine Beteiligung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz an, u.a. da es bezugnehmend auf die geforderte Schaffung eines Reitwegs ein bezirkliches Reitwegekonzept und ein zugehöriges Arbeitsprogramm gebe, das in die Zuständigkeit des Ausschusses für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz falle. Sie weist darauf hin, dass es im Bereich des Hummelsbütteler Müllbergs Riesenbärenklau gebe, der mit Pestiziden behandelt werde, was bei Planungen vor Ort beachtet werden müsse.

 

Herr Feigl regt eine Konkretisierung des Antrags an, um die Deponiebetreibenden hinsichtlich der entstehenden Kosten zur Umgestaltung des Müllbergs in die Verantwortung zu nehmen.

 

Herr Kühl erachtet es für sinnvoll, die Deponiebetreibenden vor dem Hintergrund der begrenzten finanziellen Mittel des Bezirksamtes entsprechend in die Pflicht zu nehmen. Aus seiner Sicht sei es sehr wichtig, den im Rekultivierungsplan aus 1988 verpflichtend vorgesehenen Reit-, Rad- und Fußweg zu schaffen, da dieser im Ausführungsplan aus 2022 nicht mehr vorkomme und dementsprechend noch nicht umgesetzt worden sei.

 

Herr Wasner formuliert unter Ergänzung von Herrn Kühl und Frau Gesch folgenden Änderungsvorschlag für das Petitum:

 

„Die zuständige Fachbehörde wird gebeten, alle Verpflichtungen des Deponiebetreibers aus dem Rekultivierungsplan aus 1988 und ggf. erfolgten weiteren Ergänzungen, die noch nicht umgesetzt worden sind, dem Regionalausschuss darzulegen und die Notwendigkeit der Umsetzung zu prüfen. Dabei sollen die Planungen für Olympia und die Mountainbikestrecke berücksichtigt werden."

 

Ergebnis:

Die SPD-Fraktion, die Fraktion Die Grünen und die FDP-Fraktion treten dem Antrag als antragstellende Fraktionen bei.

 

Der Regionalausschuss Alstertal beschließt den Antrag einstimmig in geänderter Form.

 

 

Ö 5.4 - 22-3532

W133-75-1 nur eine Nummer im Straßenbaumkataster? Neuanpflanzung "Tilia europaea - Holländische Linde" aus 2017, doch leider real ohne Pflege Antrag der Fraktion Die Linke

Frau Häger stellt den Antrag vor.

 

Frau Gesch beantragt aufgrund der kurzfristigen Einreichung eine Vertagung des Antrags in die nächste Sitzung.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal vertagt den Antrag einstimmig in die nächste Sitzung.

 

 

Ö 5.5 - 22-3533

"Stadtbahnstraße Richtung S Poppenbüttel": Gehweg, Radstreifen und HVV-Bushaltestelle für vier Buslinien wieder ordnungsgemäß herstellen Antrag der Fraktion Die Linke

Frau Gesch beantragt aufgrund der kurzfristigen Einreichung eine Vertagung des Antrags in die nächste Sitzung.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal vertagt den Antrag einstimmig in die nächste Sitzung.

 

 

Ö 6

Mitteilungen

Ö 6.1 - 22-2724

Parksituation am Bauspielplatz Tegelsbarg regeln Beschluss der Bezirksversammlung vom 09.10.2025 (Drs. 22-2278.1)

Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 6.1.1 - 22-3294

Maßnahme: Situation Parken am Högenredder (Drs.-Nr. 22-2724)

Ein Bürger teilt mit, dass nach ihm vorliegenden Informationen die örtliche Feuerwehr die Strecke bis zum Bauspielplatz Tegelsbarg abgefahren sei und dabei keine Probleme durch parkende Fahrzeuge festgestellt habe. Er bemängelt, dass dabei kein Austausch mit den Mitarbeitenden des Bauspielplatzes stattgefunden habe und die Polizei im Falle von falschparkenden Fahrzeugen vor Ort im Nachgang tätig werden solle, da dies keine präventive Lösung darstelle. Die Argumentation zur hohen Wartungsintensität von einfahrbaren Pollern sei nicht nachvollziehbar. Er befürchtet, dass die von der Verwaltung vorgeschlagene Maßnahme deutlich teurer als eine Pollerlösung wäre und eine Umsetzung ggf. mehrere Jahre dauern könnte. Das Fortbestehen der aktuellen Situation könnte hinsichtlich der Straßenverkehrssicherheit durch den Standort der Kindereinrichtung Gefahren mit sich bringen.

 

Herr Leonhardt bestätigt, dass die Feuerwehr eine brandtechnische Einschätzung für das Gebiet mit dem größtmöglichen Feuerwehrfahrzeug vorgenommen habe und die abgefahrene Strecke passierbar sei. Im Einsatzfall würde die Feuerwehr keine Rücksicht auf falsch parkende Fahrzeuge am Straßenrand nehmen; dies würde im Hamburger Stadtgebiet häufiger vorkommen.

Bezüglich der Idee zur Aufstellung von einfahrbaren Pollern berichtet er von Erfahrungen der Gemeinde Sylt, die aufgrund von hohen Wartungskosten durch häufiges Ersetzen der Poller und vergleichsweise geringer Effektivität mittlerweile keine derartigen Poller mehr nutze.

Falls der Ausschuss der vorgeschlagenen Maßnahme zustimmen sollte, könnte eine Umsetzung voraussichtlich bis zum Jahresende aus laufenden Mitteln erfolgen.

 

Frau Häger spricht sich für eine zeitnahe Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahme aus. Aus ihrer Sicht wäre es sinnvoll, in dem geplanten Flyer zum Park am Tegelsbarg einen Hinweis auf Parkplätze einzubauen, damit es zukünftig weniger zum Falschparken in der Nähe des Bauspielplatzes komme.

 

Herr Wasner bedankt sich bei Herrn Leonhardt für die Informationen und erachtet die von der Verwaltung vorgeschlagene Maßnahme für eine sinnvolle Lösung. Er schlägt folgendes Petitum für einen Spontanbeschluss des Ausschusses vor:

 

„Die Verwaltung wird gebeten, die vorgeschlagene Maßnahme möglichst zeitnah umzusetzen."

 

Herr Alfer teilt auf Nachfrage des Bürgers mit, dass durch die Aufstellung der Bordsteine ein neuer Straßenteil geschaffen werde, der nicht zum Parken freigegeben sei. Es müsse grundsätzlich auf der Fahrbahn geparkt werden, was aufgrund der schmalen Fahrbahn im erweiterten Kurvenbereich allerdings nicht zulässig sei.

 

Der Bürger informiert, dass am 08.05.2026 die Sportanlage am Tegelsbarg und am 20.06.2026 die Parkanlage am Tegelsbarg eröffnet werde.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal beschließt das o.g. Petitum einstimmig und nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 6.2 - 22-3259

"Waldspielplatz Wellingsbüttel": Chancen prüfen, Realisierung planen (bez. Drs. 22-2416) Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.02.2026 (Drs. 22-3132)

Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 6.3 - 22-3283

Fußgängerampeln in der Harksheider Straße: Wartezeiten für Fußgänger und Radfahrer verkürzen! Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.02.2026 (Drs. 22-3072.1)

Herr Kühl teilt mit, dass bei allen Fußgängerampeln in der Harksheider Straße mittlerweile keine Wartezeit für zu Fuß Gehende mehr vorhanden sei.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 6.4 - 22-3288

Schulstraße Grundschule Poppenbüttel (bez. Drs. 22-2833) Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.02.2026 (Drs. 22-3131)

Herr Wasner bittet um Übersendung der Stellungnahme an die Grundschule Poppenbüttel.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 6.5 - 22-3329

Harksheider Straße: Parkplatzsituation für die beiden Bäckereien verbessern! Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.02.2026 (Drs. 22-3074.1)

Herr Kühl gibt bekannt, dass die CDU-Fraktion die Stellungnahme der Polizei für unbefriedigend erachtet und daher noch eine Senatsanfrage zum Thema stellen werde.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 6.6 - 22-3334

Mehr Sicherheit für Fußgänger: Grünphasen an der S-Bahn-Brücke Wellingsbüttel bedarfsgerecht anpassen Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.02.2026 (Drs. 22-3073.1)

Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 6.7 - 22-3368

Kritik an "Unique Hamburg" am Wentzelplatz (bez. Drs. 22-0264) Beschluss der Bezirksversammlung vom 20.02.2025 (Drs. 22-1056)

Herr Wasner bittet um Übersendung der Stellungnahme an die Petentin der dem Beschluss zugrundeliegenden Eingabe.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 6.8 - 22-3401

Sicherere Führung des Fahrradverkehrs auf der Rolfinckstraße im Bereich Wellingsbütteler Markt (bez. Drs. 22-2788) Beschluss der Bezirksversammlung vom 05.02.2026 (Drs. 22-2957)

Herr Wasner schlägt folgendes Petitum für einen Spontanbeschluss des Ausschusses vor:

 

„Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes wird unter Berücksichtigung der Rückmeldung des LSBG (Drs. 22-3401) gebeten, die Maßnahme zur Roteinfärbung der Radwege umzusetzen.“

 

Frau Bertram begrüßt den Vorschlag, da mögliche bauliche Umsetzungen durch die Deutsche Bahn ab 2032 oder 2033 viel zu lange dauern würden.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal beschließt das o.g. Petitum einstimmig und nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 6.9 - 22-3456

Straßenverkehrsbehördliche Anordnungen - Region Alstertal

 

Herr Kühl schildert bezugnehmend auf die vorliegende straßenverkehrsbehördliche Anordnung „Stadtbahnstraße Höhe Nr. 23-25 - Durchgezogene Linie" die von ihm wahrgenommene Verkehrssituation an der „Kratzmann-Kreuzung". Er spricht sich für eine Verbesserung der Situation für rechtsabbiegende Fahrzeuge aus, da auf der Rechtsabbiegespur häufig Rückstau entstehe. Aus seiner Sicht käme ggf. eine Verkürzung der Fußgänger-Grünphase in Betracht, um die Abbiegesituation zu entspannen. 

 

Herr Alfer berichtet, dass die „Kratzmann-Kreuzung" die höchstbelastete Kreuzung im Zuständigkeitsbereich des PK 35 und auch eine der höchstbeanspruchten Kreuzungen im gesamten Bezirk sei. An der Kreuzung haben sich in der Vergangenheit mehrere Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Fehlern beim Fahrstreifenwechsel ergeben und das Ziel der Anordnung der durchgezogenen Linie sei, Verkehrsunfälle zukünftig zu verhindern. Alternativen zu der Maßnahme gebe es nicht; eine bauliche Trennung sei durch zu geringe Breiten für eine Fahrstreifentrennung nicht möglich.

 

Herr Thiesen erkundigt sich nach der Unfalllage der letzten drei Jahre an der „Kratzmann-Kreuzung".

 

Herr Alfer informiert, dass es sich bei der gesamten Kreuzung um eine Unfallhäufungsstelle handele. In Relation betrachtet seien es verhältnismäßig viele Verkehrsunfälle, die sich an genau der genannten Stelle zugetragen hätten, nämlich 12 Unfälle in den letzten drei Jahren.

 

Herr Feigl bringt die Idee ein, alternativ eine kostengünstige Beschilderung aufzustellen, um die Autofahrenden möglichst frühzeitig in die entsprechenden Spuren zu leiten, da die Anordnung einer durchgezogenen Linie seiner Meinung nach nicht die bestgeeignete Lösung sei.

 

Herr Alfer antwortet, dass sich die Einschätzung des PK 35 an der Effizienz der Maßnahme bemesse und Autofahrende an der Stelle eher auf die Fahrbahn und weniger auf an den Seiten aufgestellte Schilder achten würden, insbesondere vor dem Hintergrund der ohnehin schwierig zu überblickenden Kreuzung.

 

Frau Wolff beantragt, die Beratung zu dem Tagesordnungspunkt zu beenden und die Rednerliste gemäß § 8 Abs. 3 S. 2 i.V.m. § 17 Abs. 1 der Geschäftsordnung der Bezirksversammlung Wandsbek zu schließen.

Die Beratung des Tagesordnungspunkts wird mehrheitlich bei Gegenstimme der Fraktion Die Linke beendet.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.

 

 

Ö 7

Anfragen / Auskunftsersuchen

Entfällt.

 

Ö 8

Verschiedenes

 Großflächige Farb-Schmierereien beschädigen und verschandeln den Saseler Markt (Drs. 22-2750.1) - Aktuelle Beschlusslage, Drs. 22-3123.1

 

 

Herr Leonhardt teilt mit, dass die Anpflanzung einer Hecke nach Prüfung des Fachamtes Management des öffentlichen Raums aufgrund des ohnehin bereits sehr schmalen Gehwegs nicht sinnvoll sei.

 

Herr Schneider informiert, dass der Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur in der Sitzung vom 28.04.2026 die Bereitstellung von Mitteln in Höhe von 1.000 € für die Reinigung der Mauer beschlossen habe. Eine Bemalung der Mauer hingegen könnte nach Erfahrungen der Verwaltung an anderen Stellen eine gute Lösung sein, um zukünftigen Verschmierungen an der Mauer entgegenzuwirken. Allerdings stünden für eine derartige Maßnahme keine entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung.

 

Frau Bertram bringt die Idee ein, alternativ Efeuranken an der Mauer anzupflanzen.

 

Herr Leonhardt antwortet, dass es bei einer Begrünung Bedenken hinsichtlich möglicher Rattenansiedlungen oder ggf. entstehender Vermüllung gebe. Zudem gebe es gesundheitliche Risiken, z.B. für Kinder, Menschen mit Allergien oder Hauterkrankungen, da Efeu giftig sei.

 

Frau Gesch regt eine Bemalung der Mauer mit Bezug zum Verein TSV Sasel an.

 

Frau Häger merkt an, dass in dem Fall ihrer Meinung nach der Verein zunächst um Einverständnis gefragt werden sollte. Sie spricht sich für eine Bemalung im Sinne der Initiative „Sasel bleibt bunt" aus.

 

Herr Feigl vermutet, dass Künstler*innen aus Sasel Interesse an einer Gestaltung der Mauer haben könnten und bringt die Überlegung ein, für die Gestaltung einen Wettbewerb auszuschreiben.

 

Frau Gießler ergänzt, dass ggf. ein Wettbewerb an Schulen in Betracht käme und die Gestaltung durch Schüler*innen als Schulprojekt durchgeführt werden könnte. Aus eigener Erfahrung mit einer Wandbemalung über ein Schulprojekt müsste ggf. eine Beteiligung der Behörde für Kultur und Medien und der Sozialbehörde erfolgen.

 

Herr Leonhardt sagt zu, sich bei der Behörde für Kultur und Medien nach einer zuständigen Ansprechperson und ggf. in diesem Zusammenhang vorhandenen Fördermöglichkeiten zu erkundigen.

 

Frau Bertram regt an, Kontakt zum Saselhaus e.V. aufzunehmen, da im Saselhaus auch Kunstkurse angeboten werden und sich ggf. in dem Zuge eine Bemalung der Mauer ergeben könnte.

 

Herr Wasner schlägt unter Ergänzung von Herrn Wettering folgendes Petitum für einen Spontanbeschluss des Ausschusses vor:

 

„Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob es möglich wäre, die Mauer am Saseler Markt analog zum Beschluss Drs. 21-8636.1 i.V.m. 21-9039 zu gestalten und die voraussichtlichen Kosten und Bedingungen darzulegen. Die ARGE Sasel möge gefragt werden, ob Interesse an einer Gestaltung besteht."

 

Herr Wasner fügt hinzu, dass der Ausschuss auf diese Weise in einer der kommenden Sitzungen ein Prüfergebnis erhalte, was zur weiteren Beratung der Finanzierung in den Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur weitergegeben werden könnte.

 

Ergebnis:

Der Regionalausschuss Alstertal beschließt das o.g. Petitum einstimmig.

 

 

 Eingabe für den Erhalt der Sperrung Moorhof, Markt Hamburg-Poppenbüttel (Drs. 22-3158) - Reinigung des Wochenmarktgeländes

 

Herr Leonhardt führt aus, dass die Wochenmarktfläche nach Auskunft des Fachamtes Management des öffentlichen Raums einmal wöchentlich gereinigt werde und es keine Beschwerdelage zur Vermüllung des Marktplatzes gebe.

 

 

 Johann Carl Müller-Stiftung am Standort Frahmredder/Saseler Chaussee - zu weite Ent-fernung zur nächsten Bushaltestelle

 

Herr Buss teilt mit, dass sich der Hausbeirat der Johann Carl Müller-Stiftung am Standort Frahmredder/Saseler Chaussee an den Bezirksseniorenbeirat gewandt und die teils zu weiten Entfernungen zur jeweils nächsten Bushaltestelle der Buslinie 8 bemängelt habe. Beispielsweise wenn Senior*innen mit Rollatoren mit dem Bus unterwegs in Richtung S-Bahnstation Poppenbüttel oder von dort auf dem Rückweg zur Einrichtung seien, müsste eine für mobilitätseingeschränkte Personen verhältnismäßig lange Strecke bewältigt werden. Möglicherweise könnte eine entsprechende Verlegung der jeweiligen Bushaltestellen erfolgen.

 

Herr Kühl empfiehlt, sich mit dem Anliegen zunächst an den HVV zu wenden; über den Kundendialog-Bereich würden Anliegen relativ zügig beantwortet werden.

 

Frau Häger ergänzt, dass es beim HVV eine eigene Seniorenberatung gebe, an die man sich wenden könnte.

 

 

 Poppenbüttel: "Antje-Brunnen" soll endlich wieder sprudeln! (Drs. 22-2104.1) und Busse 27 und 178: Zu einer großen Tangentialverbindung verknüpfen! (Drs, 22-1971) - Sachstände

 

Herr Kühl fragt nach, ob es zu den beiden Themen neue Sachstände gebe.

 

Herr Leonhardt verneint dies.

 

 

 Burg Henneberg - aktueller Zeitungsartikel & Sachstand

 

Die Ausschussmitglieder tauschen sich über einen aktuellen Zeitungsartikel aus, gemäß dem die Burg Henneberg für 1,1 Mio. Euro zum Verkauf stehe, und stellen unter Hinzuziehung von Herrn Leonhardt fest, dass zu dem in der Sitzung vom 10.09.2025 gefassten Beschluss (Drs. 22-2121.1) bislang noch keine Umsetzung erfolgt sei.

 

 

 

 

 

 

 

Ö 9

Feststellung der jugendhilferelevanten Themen zur Überweisung in den Jugendhilfeausschuss

Es werden keine jugendhilferelevanten Themen zur Überweisung in den Jugendhilfeausschuss festgestellt.

 

Ö 10

Feststellung der umweltrelevanten Themen zur Überweisung in den Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz

Es werden keine Themen zur Überweisung in den Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz festgestellt.

 

Ö 11

Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und Öffentliche Fragestunde 2. Teil

Entfällt.