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Hummelsbütteler Müllberge: 1) Zugesicherten Verbindungsweg endlich bauen! 2) Die neuen Wege regenfest gestalten! 3) Straßen-Zuwegung zum neuen Parkplatz professionell herrichten! Antrag der CDU-Fraktion

Antrag

Letzte Beratung: 29.04.2026 Regionalausschuss Alstertal Ö 5.3

Sachverhalt

Grundsätzliches:

Zu der vor längerer Zeit erfolgten Schaffung von Parkplätzen und Wanderwegen auf dem Nordteil der Mülldeponie Hummelsbüttel hat es u.a. diverse Senatsanfragen und eine Kleine Anfrage im Bezirk gegeben. In der neuesten Senatsantwort Drucksache 23/3302 in der Antwort zu Frage 2 gibt es nun erstmals ganz konkrete Informationen: „Bei der Planung einer Deponie wird im Rahmen der Zulassung der Deponie eine Planung für die gesamte Lebensdauer der Deponie erstellt und durch die zuständige Behörde genehmigt. Zu diesen Planungen gehört auch die endgültige Gestaltung der Deponieoberfläche bzw. die Rekultivierung der Deponie. Die Deponie Hummelsbüttel wurde mit Plangenehmigung vom 2. April 1991 zugelassen. Die Planungen wurden Ende der 1980er Jahre erstellt. Die jetzt umgesetzte Oberflächengestaltung wurde in dieser Plangenehmigung festgesetzt.

Im Jahr 2022 wurde lediglich eine Ausführungsplanung ergänzt, die in enger Abstimmung midem Bezirksamt Wandsbek erfolgte. Zu den Planungen zudem folgende Auskünfte: Der Ausschuss für Umwelt, Schule, Sport und Jugend beim Ortsamt Alstertal wurde am 7. September 1988 (TOP 2 der Sitzung) erstmals umfassend über den Antrag zur Deponieaufsattelung der Containerdienst Eggers & Sohn GmbH informiert. Der Gestaltungsplan für die Deponieoberfläche nach Stilllegung der Deponie war Bestandteil des Antrags. Das Ortsamt Alstertal hat dem Vorhaben mit Stellungnahme vom 24. Oktober 1988 zugestimmt.

Allerdings liegen weder dem Bezirksamt Wandsbek noch dem Staatsarchiv die Unterlagen aus dem Jahre 1988 vor. Außerdem liegt dem Bezirksamt nur die vorläufige Ausführungsplanung aus dem Jahre 2022 vor. Die CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Wandsbek hat daher

die BUKEA um die fehlenden Unterlagen gebeten.

Folgende Unterlagen konnten noch zur Verfügung gestellt werden:

  1. Finaler Rekultivierungsplan im Rahmen der Plangenehmigung aus dem Jahre 1988
  1. Stellungnahme des Ortsamtes Alstertal vom 24.10.1988 mit einer Vielzahl von Verbesserungswünschen
  1. Finaler Ausführungsplan 2022 in der Fassung vom 8.2.2023

Das Protokoll der Ausschusssitzung vom 7.9.1988 liegt auch der BUKEA nicht vor.

1.) Verbindungsweg:

Vom Nordende der Straße Kiwittredder gibt es seit Jahrzehnten einen Trampelpfad zur Zuwegung der Norderstedter Straße „Poppenbütteler Straße“ zum jetzt neugebauten Parkplatz. Dieser Trampelpfad befindet sich in einem sehr schlechten Zustand, wird aber gern von vielen Bürgern rege genutzt, Aus dem Rekultivierungsplan aus dem Jahre 1988 ergibt sich, dass genau dieser Weg als „Reit-, Rad- und Fußweg“ verbindlich bei der Rekultivierung vorgesehen ist. Dieser wichtige Weg wurde in der aktuellen Ausführungsplanung einfach ignoriert. Auch gab esdesbezüglich keine Anhörung oder Information des Regionalausschusses Alstertal oder des zuständigen Fachausschusses der Bezirksversammlung Wandsbek.

2.) Wanderwege regenfest gestalten:

Die Frage 4 in der Senatsanfrage Drucksache 23/2313 vom 9.12.2025 lautet: „Gemäß Antwort zu Frage 2 der Drs. 23/1199 vom 29.08.2025 ist die Reparatur der Erosionsschäden zwischenzeitlich erfolgt. Inzwischen gibt es erneut deutliche Erosionsschäden bei dem neuen Weg. Ursache scheint zu sein, dass beim Bau der neuen Wege versäumt wurde, eine gezielte Wasserableitung für Regenwasser einzubauen. Wie sollen zukünftige Erosionen der neuen Wege durch Regenwasser verhindert werden? Wann soll eine Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgen?“ Hierauf gab es die folgende Antwort: „Neue Erosionsschäden auf der Deponieoberfläche sind der zuständigen Behörde nicht bekannt.“ Auch wenn das Gegenteil von der Stadt behauptet wird, gibt es immer noch deutlich neue Erosionsschäden auf der Zufahrt sowie auf dem breiten Weg vom Parkplatz nach oben. Da der Weg aus einer sandigen Deckschicht besteht, sorgt abfließendes Regenwassere im jetzigen Wegezustand immer wieder zu neuen Erosions-Schäden. Grund ist der fehlende Einbau von Regenwasserableitungen.

Der Regionalausschuss Alstertal möge beschließen:

Petitum/Beschluss

Die BUKEA wird aufgefordert, vor Übergabe der Verantwortung der Deponie Hummelsbütteler Müllberg an das Bezirksamt Wandsbek folgende Arbeiten zu veranlassen:

1. Schaffung des Reit-, Rad- und Fußweges gemäß verbindlichem Rekultivierungsplan aus dem Jahre 1988 vom Nordende des Kiwittredder (ab der Kehre vor dem HWW-Gelände) bis zur Zuwegung zum neuen Parkplatz.

2. Einbau von Regenwasser-Erosionsschutzmaßnahmen auf der Zufahrt zum Parkplatz sowie auf dem neu geschaffenen Weg vom neuen Parkplatz bis zur Hügelspitze und anschließende Beseitigung der jetzigen Erosionsschäden.

3. Ersatzlose Demontage des bei Öffnung des Geländes für die Öffentlichkeit nicht mehr benötigten Straßentores.

4. Herstellung des Straßenanschlusses der Zuwegung in einer Tiefe von mindestens fünf Metern aus Asphalt oder aus Pflastersteinen.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
Lokalisation Beta
Kiwittredder

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Themen Beta

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