Möglichkeiten der Aufforstung auch in Eimsbüttel nutzen
Letzte Beratung: 26.11.2020 Bezirksversammlung Ö 9.1
Wälder sind neben den Weltmeeren die wirksamsten natürlichen Bremshilfen beim Kampf gegen den Klimawandel. Bäume kühlen nicht nur die Luft, sondern speichern auch den durch Verkehr und Produktion freigesetzten Kohlenstoff. Nach einer Studie der ETH Zürich könnten mehr Bäume auf der Erde den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Dabei hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Auswirkungen auf Klima, Temperatur und Wasserhaushalt umso größer sind, je gemischter und natürlicher ein Wald ist.
Ein Großstadtbezirk wie Eimsbüttel hat auf seiner begrenzten Fläche naturgemäß weniger Möglichkeiten zum Anlegen von Wäldern als ein Landkreis in einem Flächenland. Zudem ist zu beachten, dass auch extensive Grünland- und Wiesenflächen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Artenreichtums leisten. Dennoch sollte auch im Bezirk Eimsbüttel versucht werden, durch eine gezielte Aufforstung einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel zu leisten.
Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, im Bezirk Eimsbüttel Flächen zu identifizieren, auf denen Mischwälder mit einem möglichst hohen Anteil an Laubbäumen gepflanzt werden können. Über das Ergebnis der Flächensuche soll so schnell wie möglich im Ausschuss für Grün, Nachhaltigkeit, Umwelt, Verbraucherschutz, Wirtschaft und Digitales berichtet werden.
Ernst Christian Schütt und SPD-Fraktion
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