21-2152

Fahrradstadt Hamburg: Mit Fahrrad-Servicestationen noch mehr Komfort auf Altonas Velorouten Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 27.05.2021 (Neufassung)

Mitteilungsdrucksache öffentlich

Letzte Beratung: 26.08.2021 Bezirksversammlung Ö 12.38

Sachverhalt

Die Bezirksversammlung Altona hat in ihrer Sitzung vom 27.05.2021 anliegende Drucksache 21-1978E beschlossen.

Das Bezirksamt Altona hat hierzu mit Schreiben vom 12.07.2021 wie folgt Stellung genommen:

Das Bezirksamt Altona wird in die Umsetzung dieses Beschlusses einsteigen, sobald eine Finanzierung seitens der BVM geklärt ist.

Zu 1:

Die im Beschluss genannten Standorte erscheinen grundsätzlich geeignet und werden im weiteren Verfahren genauer geprüft. Sollten sich die Standorte dennoch als ungeeignet erweisen wird das Bezirksamt zwei alternative Standorte suchen.

Zu 2:

Für das Bezirksamt ist eine günstige Bilanz hinsichtlich Haltbarkeit und Wartungskosten ausschlaggebend, um den Erfolg zu bemessen. Dennoch kann in eine Planung weiterer Standorte nur unter Vorliegen einer Finanzierungszusage der BVM für Errichtung der Standorte und Deckung der laufenden Kosten erfolgen.

Zu 3:

Wird berücksichtigt.

Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) hat mit Schreiben vom 09.08.2021 wie folgt Stellung genommen:

Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende unterstützt die Ausweitung von Serviceangeboten für den Radverkehr. Beim neu errichteten Fahrradparkhaus an der U-Bahnstation Kellinghusenstraße wurde beispielsweise eine Servicestation direkt mitgeplant und umgesetzt. Reparaturdienste sollen künftig auch bei den zu entwickelnden Fahrradstationen an den Fernbahnhöfen berücksichtigt werden, so auch in Altona. Die Einrichtung an gegebenenfalls weiteren Verknüpfungspunkten mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist zu prüfen.

Eine finanzielle Beteiligung an darüber hinaus gehenden Fahrradreparaturstationen ist derzeit jedoch nicht möglich, da bei der BVM keine Haushaltsmittel für einen solchen Zweck zur Verfügung stehen. Es wird darauf hingewiesen, dass es bereits Anbieter:innen solcher Services gibt, wie zum Beispiel Fahrradgeschäfte oder private „Bike-Doktoren“. Darüber hinaus regt die BVM an, mögliche Synergien mit Einrichtungen entlang der Veloroute zu prüfen, die eigenständig Fahrrad-Servicestationen auf ihren Grundstücken aufstellen und finanzieren könnten. Ein Netz öffentlich finanzierter Stationen als Konkurrenz zu den privaten Angeboten erscheint nicht notwendig.

Petitum/Beschluss

Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.

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