Herr Huff stellt den Antrag vor.
Frau Wolff merkt an, dass die im Antrag genannte Fahrbahnerneuerung, die für 2026 geplant sein soll, dem Bezirksamt nicht bekannt sei. Auf Nachfrage bei der Verwaltung handele es sich um eine Fehlinformation, weshalb die Voraussetzungen des vorliegenden Antrags nicht zutreffend seien. Eine Priorisierung durch die Politik sei jedoch nicht möglich, da dafür der objektive Straßenzustand maßgeblich sei. Bei dem Vortrag „Ergebnisse energetisches Quartierskonzept (EQK) für Tegelsbarg/Müssenredder" aus der Sitzung vom 01.10.2025 sei mitgeteilt worden, dass möglicherweise in 2028 oder 2029 Sanierungen im Zuge von Leitungsarbeiten stattfinden könnten.
Herr Buss teilt die Einschätzung, dass der Zustand der Radwege entlang des Straßenzugs Tegelsbarg und Ruscheweyhstraße nicht haltbar sei und erinnert, dass eine Sanierung der Radwege über RISE-Mittel angedacht gewesen sein soll.
Herr Kühl informiert, dass nach Aussagen der Hamburger Energienetzen in Verbindung mit dem Bezirksamt Wandsbek eine Asphaltierung der Autospuren in 2026 erfolgen solle, und regt eine Vertagung des Antrags in die nächste Sitzung an, um die Verwaltung um diesbezügliche Informationen zu bitten.
Herr Wasner berichtet, dass im Arbeitsprogramm „Straßenplanung" die Maßnahme „Barrierefreie Querungsmöglichkeiten" in der Ruscheweyhstraße in Bezug auf RISE-Mittel enthalten sei. Seiner Kenntnis nach sei in dem Bereich kein Deckensanierungsprogramm vorgesehen. Sanierungen im laufenden Betrieb seien wünschenswert, aber ggf. nicht möglich, da es bei größeren Grundinstandsetzungen konkrete Vorgaben, z.B. in Bezug auf einzuhaltende Mindestbreiten, gebe.
Herr Sachse teilt mit, dass nach seinem Kenntnisstand der Fahrradweg im Puckaffer Weg wurde fast über gesamte Länge komplett saniert worden sei.
Herr Leonhardt bemerkt, dass Deckensanierungen abhängig vom jeweiligen Straßenzustand grundsätzlich möglich seien. In den Fällen müssten die Hamburger Regelwerke für Planung und Entwurf von Stadtstraßen (ReStra) nicht angewandt werden; diese beinhalten konkrete Vorgaben in Bezug auf die Mindestbreiten von Straßen, Rad- und Fußwegen. Um die Verkehrseinschränkungen aufgrund von Baustellen möglichst gering zu halten, sei eine Sanierung in Verbindung mit einer weiteren Baumaßnahme sinnvoll.
Die Ausschussmitglieder bitten zur nächsten Sitzung um Auskunft, ob es ggf. möglich ist, den Radweg im laufenden Betrieb zu sanieren und zum Hintergrund der Sanierung des Radwegs im Puckaffer Weg.
Ergebnis:
Der Regionalausschuss Alstertal vertagt den Antrag einstimmig in die nächste Sitzung.
Herr Kühl begrüßt die vorliegende Stellungnahme des Bezirksamtes.
Ergebnis:
Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.
Der Regionalausschuss Alstertal nimmt Kenntnis.