Antwort auf Anfrage CDU betr. Betriebshöfe der Hamburger Hochbahn AG
Letzte Beratung: 17.10.2023 Hauptausschuss Ö 1.4
Die Hamburger Hochbahn AG plant, ihre Busbetriebshöfe im Hamburger Süden insgesamt neu zu ordnen.
1. Welche Veränderungen sind hinsichtlich Standort und Kapazität im Einzelnen vorgesehen?
2. Nach den vorliegenden Informationen soll der Standort des Betriebshofes Winsener Straße für 110 Busse perspektivisch aufgegeben werden.
Wann soll dieses geschehen?
3. Wird für die Neuordnung ein weiteres Grundstück benötigt?
4. Welche Anforderungen hinsichtlich Größe und Erreichbarkeit sind insoweit gegeben?
Hamburg, am 25.08.2023
BEZIRKSVERSAMMLUNG HARBURG
Der Vorsitzende
20. September 2023
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) beantwortet die o.g. Anfrage wie folgt:
Zu 1.:
Die Hamburger Hochbahn AG (Hochbahn) sucht derzeit für die Betriebshöfe Winsener Straße und Heykenaukamp jeweils einen möglichst nahräumig gelegenen Ersatzstandort. Die Kapazitäten der neuen Standorte sollten ausreichen, um möglichst die vollständige Elektrifizierung der Busflotte, jedoch mindestens der heute dort stationierten Fahrzeuge zu ermöglichen.
Zu 2.:
Der Standort des Betriebshofes Winsener Straße soll aufgegeben werden, sobald ein nahräumig gelegener Ersatzstandort in Betrieb genommen werden kann. Voraussetzung hierfür ist, dass ein vollständiger Austausch der heute dort noch betriebenen Dieselbusflotte durch elektrische Busse erfolgt ist oder alternativ, dass für eine noch verbleibende Rest-Dieselflotte eine geeignete Betriebshofversorgung an anderer Stelle gewährleistet ist. Ein genauer Zeitpunkt steht derzeit noch nicht fest.
Zu 3. und 4.:
Siehe Antwort zu 1. Darüber hinaus sollte ein Betriebshofstandort grundsätzlich nah am Busliniennetz der Hochbahn liegen, um die Flotte möglichst effizient und kostengünstig (aufgrund kürzerer Leerfahrten) betreiben zu können.
gez. Heimath
f.d.R.
Leptien
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