Antwort Anfrage der AfD-Fraktion: Brunnen in Harburg
Letzte Beratung: 13.04.2021 Hauptausschuss Ö 1.13
Der Harburger Rathausbrunnen ist derzeit nicht in Betrieb. Dieser Zustand scheint so schon länger zu bestehen. Nun gibt es auf öffentlichen Plätzen im Bezirk Harburg mehrere Brunnen. Eine gemeinsame Übersicht zum Betrieb bzw. Zustand der Brunnen konnte nicht ausfindig gemacht werden.
FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
Bezirksamt Harburg 23.03.2021
Das Bezirksamt Harburg beantwortet die Anfrage der AfD-Fraktion (Drs. 21-1270) wie folgt:
Die Brunnen auf den Stadtgrün- und Tiefbauflächen des Bezirks Harburg befinden sich in der Zuständigkeit des Fachamtes Management des Öffentlichen Raumes (MR), Abteilung Stadtgrün. Dort sind auch Übersichten vorhanden.
Es gibt im Bezirk Harburg fünf öffentliche Brunnen: Den Rathausbrunnen auf dem Rathausplatz, den Geschichtsbrunnen auf dem Marktplatz Sand, den Ihrke-Brunnen (Fischbrunnen) in der Lämmertwiete, den Brunnen am Schützenhaus im Schwarzenbergpark und den Thörl-Brunnen auf dem Museumsplatz, der sich jedoch nicht auf Flächen des Fachamtes MR und somit auch nicht in der Zuständigkeit des Fachamtes MR befindet.
Abgesehen von der notwendigen Winterabschaltung aller Brunnen, ist derzeit nur der Ihrke-Brunnen nicht in Betrieb.
Der Zeitpunkt der Abschaltung ist nicht dokumentiert.
Die begrenzt vorhandenen Haushaltsmittel werden vorrangig dort verwendet, wo möglichst viele Bürgerinnen und Bürger das Wasserspiel betrachten können.
Der wichtigste Maßstab ist die Frequenz des Fußgängerverkehres. Das Fachamt MR hat grundsätzlich das Ziel alle Brunnen in einem einwandfreien Betrieb zu halten.
Der Brunnen des Rathausplatzes wird daher seit mindestens 15 Jahren durchgängig betrieben.
Der Geschichtsbrunnen am Sand wurde restauriert.
Der Thörlbrunnen auf dem Museumsvorplatz wurde, obwohl nicht in der Zuständigkeit des Bezirksamtes, vor mehreren Jahren durch eine Amtshilfe des Fachamtes MR, Abteilung Stadtgrün, wieder in Betrieb genommen.
Der Brunnen am Schwarzenberg liegt abseits vielbegangener Fußgängerrouten. Da es sich aber um einen außerordentlich schönen Brunnen handelt, wird er in seiner Gestalt erhalten. Die Bepflanzung und äußere Wege-Umrandung des Brunnens wurde deshalb im letzten Jahr aufwändig erneuert. Jeweils zum Schützenfest wird der Brunnen durch die Schützengilde in Betrieb genommen.
Die Wiederinbetriebnahme des Ihrke-Brunnens ist geplant, da er sich im Umfeld der für Harburg so wichtigen und schönen Lämmertwiete befindet. Die Instandsetzung gestaltet sich jedoch aufgrund der Neuordnung der Anschlüsse für Strom und Wasser schwierig.
Der dauerhafte Betrieb eines öffentlichen Brunnens ist mit enormen Kosten für Wasser, Reinigung, Technik und Wartung (einschl. winterliche Außerbetriebnahme) verbunden. Die Antwort zu Frage 4 macht deutlich, dass sich der Zustand der Harburger Brunnen kontinuierlich verbessert hat.
Bauliche Veränderungen wurden nicht vorgenommen und können deshalb nicht datiert werden. Am Geschichtsbrunnen wurden einige Neuerungen an der Technik
vorgenommen (Bau einer Zisterne mit Pumpe für die Herstellung eines Wasserkreislaufes sowie eine neue Abdichtung und neue Bankauflagen).
Am Rathausbrunnen waren in den letzten Jahren mehrere Reparaturen an der Technik notwendig.
Notwendige bauliche Veränderungen können nur mit den dem Bezirksamts Harburg zur Verfügung stehenden Ressourcen erfolgen.
Wie in der Antwort zu Frage 4 genannt, ist für den Ihrke-Brunnen eine Wiederinbetriebnahme geplant. Der Zeitpunkt steht jedoch noch nicht fest.
Entfällt.
Für öffentliche Brunnen des Bezirksamtes Harburg ist das Fachamt MR, Abteilung Stadtgrün, zuständig.
Die Kosten werden aus den jeweiligen Rahmenzuweisungen für Grünanlagen und Tiefbauflächen bestritten. Sie werden statistisch nicht einzeln erfasst, daher ist hier keine Angabe möglich.
Aus beiden in Frage 11 genannten Haushaltsrahmenzuweisungen werden die Mittel für die Harburger Brunnen bereitgestellt, jedoch nicht getrennt einzeln erfasst.
Fredenhagen
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