22-0474

750 Jahre Eimsbüttel – Konzept für ein Jubiläumsfest

Antrag

Letzte Beratung: 30.01.2025 Bezirksversammlung Ö 9.10

Sachverhalt

„Eimsbüttel“ wurde am 6. August 1275 erstmals urkundlich erwähnt: Damals verkauften die Brüder Heynrich und Meynrich von Heynbroke dem Kloster Herwardeshude (Harvestehude) u.a. eine Hufe Landes in dem damaligen „Eymersbuttele“, dass damals noch aus wenigen Höfen bestand. Für fünf Jahrhunderte blieb „Eimsbüttel“ eng mit dem Kloster verbunden, erst 1830 kam es in hamburgischen Besitz. Ab dem Jahr 1871 wurde Eimsbüttel direkt durch die Stadt verwaltet und am 22. Juni 1894 als Stadtteil in das Hamburger Stadtgebiet eingemeindet.

Schon 1975 wurde das 700-jährige Jubiläum groß gefeiert. Im nächsten Jahr bietet das 750-jährige Jubiläum der erstmaligen urkundlichen Erwähnung eine schöne Gelegenheit, die Geschichte Eimsbüttels erneut mit entsprechenden Feierlichkeiten und Veranstaltungen zu würdigen.

Petitum/Beschluss
  1. Die Bezirksversammlung spricht sich dafür aus, das anstehende Jubiläum „750 Jahre Eimsbüttel“ in diesem Jahr zu begehen und zu feiern.
  2. Die Bezirksamtsleiterin wird gebeten,
    1. zu überlegen, wann die Feierlichkeiten gut durchführbar wären. Weil der eigentliche Jubiläumstermin (6. August) in den Sommerferien (24. 07. - 03. 09.) liegt, könnten die geplanten Veranstaltungen, wenn es so besser umsetzbar ist, im besten Falle auch erst nach den Sommerferien stattfinden,
    2. initiierende Gespräche mit den großen Akteuren in Eimsbüttel (In diesem Falle auch etwas weitgefasster zu begreifen) zu führen, wie diese Feier begangen werden kann und wie diese sich dabei einbringen könnten. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, könnten z.B. Gespräche mit dem Osterstraßen e.V., den Sportvereinen – insbesondere Der Eimsbütteler Turnverband e.V. (ETV), Sportverein Grün-Weiß Eimsbüttel von 1901 e.V. (GWE) und der Hamburger Eimsbütteler Ballsport Verein (HEBC) –, der Universität Hamburg, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der Beiersdorf AG, dem Norddeutschen Rundfunk (NDR), sowie Glaubensgemeinschaften und weiteren möglichen Akteuren geführt werden,
    3. in der Folge dieser Gespräche festzustellen, welche Beiträge von den Akteuren bereits eingebracht bzw. in Aussicht gestellt werden und welche Beiträge für eine gelungene Feierlichkeit noch fehlen,
    4. für nötige noch ausstehende Maßnahmen gegebenenfalls eine Ausschreibung, zum Beispiel für eine dafür notwendige Eventagentur zu veröffentlichen,
    5. gegebenenfalls mit einer Eventagentur in den weiteren Planungen auch weitere Akteure und Institutionen mit einzubeziehen, um für weitere Beiträge das Feld zu öffnen.
  3. Die Bezirksversammlung stellt für die Planung Sondermittel in Höhe von zuächst bis zu 30.000 Euro in Aussicht. Den genauen und ggfls. weiteren Finanzbedarf wird die Bezirksversammlung widmen, wenn ein Finanzierungsplan vorliegt.
  1. Die Bezirksamtsleitung wird gebeten, die Bezirksversammlung über die Planungen fortlaufend zu informieren, bei Bedarf auch zwischen den Sitzungsterminen.

Ernst Christian Schütt, Gabor Gottlieb, Ina Dinslage, Ralf Meiburg und SPD-Fraktion

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
Lokalisation Beta
Eimsbütteler Turnverband Grün-Weiß Eimsbüttel Grün-Weiß Eimsbüttel von 1901 e.V. Hochschule für Musik und Theater

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