Herr Andersen begrüßtHerrn Kianoush Jukials neue ständige Vertretungfür die SPD-Fraktion und weist ihn auf seine Rechte und Pflichten, insbesondere die zur Verschwiegenheit, hin.
Es liegen keine Fragen zur Öffentlichen Fragestunde vor.
Frau Gaedtke und Frau Pielot (beide Bezirksamt Harburg, Sozialraummanagement) stellen den Statusbericht des Projekts Erhaltungs- und Auslastungsmanagement Sport (EMS+A) anhand einer Präsentation (siehe Anlage) vor.
Mehrere Ausschussmitglieder diverser Fraktionen bedanken sich bei den Referentinnen.
Frau Blume bemerkt, dieses Projekt werde fehlende Informationen zu Sportstätten liefern. Sie erkundigt sich, welches das Best Practice Beispiel sei.
Herr Dr. Hesselschwerdt bittet um Auskunft, wie das Auslastungsmanagement zukünftig gehandhabt würde.
Frau Litschel merkt an, ob der Einsatz von Kolonnen auch ein Konzept für Hamburg wäre.
Herr Rehbock bezweifelt, ob die Schulsportstätten von Schulbau Hamburg und Gebäudemanagement Hamburg GmbH im Rahmen der projektierten Software in Zukunft ebenfalls buchbar sein werden.
Die Referentinnen fassen zusammen, es sei noch nicht feststellbar, ob ein Best-Practice-Modell aus einer anderen Stadt sich fürdieFreie und Hansestadt Hamburg eigne. Die Verteilung und Umverteilung auf die Sportstätten werde einfacher und digital buchbar. Die Auslastung pro Sportstätte werde in Zukunft transparent und mit Kennzahlen belegt. In Hamburg habe im Gegensatz zu Köln jede:r Sportplatzwart:in einen festen Platz, es gäbe keine Kolonnen. Noch sei das Projektteam in der Konzeption. Mit dem Beginn der Maßnahmenumsetzung werde auch eine Schnittstelle zwischen EMS+A und den Schulsportstätten umgesetzt.
Angemeldet von der FDP-Fraktion.
Herr Fischer berichtet, er sei seit 23 Jahren mit der Tierhaltung im Wildgehege Klövensteen betraut. Mit der Schaffung einer Stelle für die Wildparkleitung habe die Abteilung Forst auch die Betreuung der Tiere im Hirschpark übernommen. Die Haltung der Hirsche sei von Beginn an problematisch gewesen und es sei durch unterschiedliche Maßnahmen versucht worden, diese zu verbessern. In diesem Zuge seien für die tägliche Kontrolle und Fütterung sachkundige Tierpflegende aus dem Wildgehege Klövensteen abgeordnet worden. Diese hätten immer wieder festgestellt, dass Essensreste ins Gehege geworfen würden, viele unangeleinte Hunde entlang des Zauns passierten und dieses auch seit September 2024 dokumentiert. Die Tiere litten unter deutlichem Stress. Es wurde immer mehr absehbar, dass die Tiere dort nicht mehr gehalten werden könnten.
Frau Dr. Betram erklärt, sie sei 2020 ins Amt gekommen und seitdem auch zuständig für die tierschutzrechtliche Überwachung der Hirsche im Hirschpark. Zu dem Zeitpunkt seien bereits einige Maßnahmen zur Verbesserung des Geheges eingeleitet und umgesetzt worden. Hierbei sei unter anderem der Denkmahlschutz zu berücksichtigen. Da die Tiere im Gehege zur Schau gestellt würden, müsse sie als Veterinärin eine Erlaubnis nach §11 des Tierschutzgesetzes (TierSchG) für deren Haltung erteilen. Da es über Jahre zunehmend dazu gekommen sei, dass das Wild zum Teil nachts durch Personen, die sich unbefugt Zugang zum Gatter verschaffen, gejagt würde, Personen das Wild immer wieder unsachgemäß fütterten und die Tiere damit krank machten, Müll im Gatter entsorgt würde und nachts im Park feiernde Personen Lärm verursachten, stünden die Tiere ständig unter Stress. Dies verstärke sich durch die Tatsache, dass es im Gatter keine Rückzugsmöglichkeit für die Tiere gäbe. Insgesamt fehle den Tieren Ruhezeitenbei gleichzeitig steigendem Besucherdruck. Erschwert würde die Gesamtsituation dadurch, dass die Behandlung der Tiere bei Krankheit durch Stress oder falsche Nahrung nur kompliziert möglich sei, da es im Gehege keinen Kugelfang gäbe. Zwischendurch seien die Tiere daher bereits kurzfristig in den Klövensteen verbracht worden. Da es sich beim Hirschpark mit Hirschen um ein Gartendenkmal handele, wurde noch einmal durch eine rein männliche Herde versucht, die Tiere dauerhaft im Park zu halten. Dieser letzte Versuch sei aber gescheitert, da das Wild zu starke Brunftkämpfe führe. Daher sollten die Tiere jetzt in die gemischte Herde im Klövensteen umziehen. Das Gehege dort sei groß genug, artgerecht und biete Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere. Sie versichert, die Entscheidung zur Schließung sei nicht leichtfertig gefällt worden, sondern sei wohl überlegt.
Eine Vertreterin der Freunde des Hirschparks und Klövensteens e.V. (https://hirschparkverein.de/) betont, der Naturschutz und das Tierwohl seien dem Verein ein großes Anliegen. Nach ihrer fachlichen Einschätzung biete der Hirschpark gute Möglichkeiten, das Gehege so anzupassen, dass die Tiere sich zurückziehen könnten und artgerecht und stressfrei dort leben könnten. Die Fläche sei groß genug für ein kleines Rudel. Auch Amphibien und Fledermäuse profitierten sehr von dem Hirschgehege. Dieser vielfältige Lebensraum sei verloren, wenn das Gehege geschlossen und anderen Nutzungen geöffnet würde. Der Verein zeige sich äußerst enttäuscht, dass seine Vorschläge für eine Verbesserung keine Berücksichtigung in Überlegungen und Planungen zur Sache gefunden hätten und dass weder der Verein, noch Anwohner:innen oder weitere Bürger:innen in die Prozesse einbezogen wurden. Die Vorgänge hätten an Transparenz missen lassen.
Eine Anwohnerin meldet sich zu Wort und zeigt sich ebenfalls enttäuscht von der Situation. Wenn die derzeitige Haltung nicht artgerecht sei, müsse daran gearbeitet werden, dass die Haltung im Hirschpark artgerecht werde, anstatt das Damwildgatter final zu schließen. Dass Bürger:innen nun vor vollendete Tatsachen gestellt würden, anstatt in Prozesse und Überlegungen einbezogen zu werden, frustriere dabei sehr.
Herr Dr. Glau kann die Argumentation von Frau Dr. Bertram nachvollziehen und betont, Tierwohl habe Verfassungsrang und sei nicht verhandelbar. Er würde sich freuen zu erfahren, mit welchen Maßnahmen eine artgerechte Haltung umgesetzt werden könne.
Frau Neumann führt ebenfalls aus, auch wenn die Hirsche im Hirschpark beliebt seien, das Tierwohl gehe vor. Frau Dr. Bertram sei hier eine unabhängige Instanz, die die Haltungsform beurteile. Sie schließe sich der Frage von Herrn Dr. Glau an, ob es bauliche Eingriffe gäbe, die den artegerechten Verbleib der Hirsche vor Ortermöglichten.Weiter sei dann zu diskutieren, welche Funktion der Hirschpark erhalte, wenn es keine Hirsche mehr darin gäbe. Hierfür wünsche sie sich dann einen Beteiligungsprozess zur Einbeziehung der Bürger:innen.
Frau Dr. von Criegern merkt an, die Mittel, die in den letzten Jahren in die Verbesserung des Geheges investiert wurden, seien in Anbetracht der aktuellen Entwicklung ärgerlich, erst recht, wenn seit 2014 klar gewesen sei, dass es keine Aussicht auf Erhalt des Geheges gäbe. Der Verbleib der Tiere im Klövensteen sei zumutbar, da dieser örtlich nicht weit entfernt und gut erschlossen sei.
Frau Werdungführt aus, ihr sei nicht ersichtlich, warum eine artgerechte Haltung im Hirschpark nicht umsetzbar sein solle. Außerdem sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport nie über die Vorfälle unterrichtet worden oder in die Überlegungen einbezogen worden sei. Auch die Sanierungsmaßnahmen seien nicht im Ausschuss behandelt worden Es dränge sich der Verdacht auf, dass hier eine versteckte Sparmaßnahme vollzogen würde. Sie wünsche sich sehr, dass der aktuelle Sachstand der Beginn einer Diskussion, von Transparenz undEinbeziehung sei und nicht das Ende. Im Niendorfer Gehege funktioniere die artgerechte Haltung der Hirsche, von diesem Positivbeispiel könne man lernen und es zum Vorbild nehmen. Auch sie würde sich freuen zu erfahren, welche Mittel zur Herstellung einer artgerechten Haltung im Hirschpark aufgewendet werden müssten. Ihre Fraktion schließe sich dem Antrag der FDP-Fraktion bis auf Punkt fünfdes Beschlusstextes an.
Frau Dr. Bertram fasst zusammen, das Gehege umfasse ca. 2,7 ha. Um das Gehege artgerecht umzugestalten brauche es unterschiedliche Bereiche im Gehege. Teile müssten blickdicht bepflanzt werden, was aber leider noch keine Schalldichte, also Lärmschutz bedeute. Zusätzlich seien Erdwälle zu errichten, um den notwendigen Kugelfang zu erreichen. Ein Doppelzaun wäre sinnvoll und ein Teil des Geheges müsste betoniert werden, damit sich die Tiere die Hufe ablaufen könnten. Es bräuchte außerdem abgeschottete Bereiche, in die sich Tiere einzeln zurückziehen könnten, z.B. um ungestört Nachwuchs zur Welt bringen zu können. Im Niendorfer Gehegegrenze das Forsthaus direkt ans Gehege, eine Beobachtung und Kontrolle der Tiere sei hier einfach zu gewährleisten. Dort gäbe es keine Vorfälle.
Herr Hitschkebittet, die Diskussion in Richtung Zukunft zu lenken, um zu klären, wie eine zukünftige Nutzung aussehen könnte. Dies könne in einer der nächsten Ausschusssitzungen geschehen.
Herr Herrmannschlägt vor, in eine der kommenden Sitzungen Referenten für Garten- und Denkmahlpflege einzuladen, um zu erörtern, wie die freiwerdende Flächedes Geheges zukünftig gestaltet und genutzt werden könne. Dabei müssten rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden, denn der Park sei nicht nur Gartendenkmal, sondern auch Landschaftsschutzgebiet mit Biotopen.
Frau Blume und Frau von Ehren stellen den Antrag der FDP-Fraktion vor und erklären, die Bezirksversammlung und damit ihre Abgeordneten hätten die Aufgabe, das Bezirksamt zu kontrollieren und Entscheidungen zu hinterfragen. Für das Gehege habe es kein Konzept gegeben. Es zwinge sich der Eindruck auf, dass die Umsetzung von erfolgversprechenden Maßnahmen bewusst ausgeblieben sei und abgewartet wurde, bis die Anordnung zur Schließung habe erteilt werden müssen. Formal sei der Vorgang korrekt, politisch jedoch eine Strategie. Wenn das Amt einen Schwerpunkt auf Klövensteen setzen wolle, könnte dies offen kommuniziert werden. Aber Öffentlichkeit und Politik seien nicht einbezogen worden. Es ginge hier nicht ums Können, sondern ums Wollen. Vor dem Hintergrund der jetzigen Schließung des Geheges sei auch nicht nachvollziehbar, weshalb die Umgestaltung über Mittel von mehreren hunderttausend Euro unddie Wiedereröffnung und Wiederbezug durch Hirsche des Wildgatters 2024 vollzogen und gefeiert wurde, ohne dass ein Wort darüber verloren wurde, dass eine Schließung drohe.
Zur Diskussion hierzu siehe TOP 4.
Zur Diskussion hierzu siehe TOP 4.
Der Antrag wird gegen die Fraktionen von DIE LINKE und FDP mehrheitlich abgelehnt.
Zur Diskussion hierzu siehe TOP 4.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport nimmt die Eingaben zur Kenntnis.
Zur Diskussion hierzu siehe TOP 4.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Antrag der CDU-Fraktion wird als Tischvorlage (Anlage) in die Tagesordnung aufgenommen.
Frau Dr. von Criegern erläutert, im Klövensteen sei die benötigte Infrastruktur und das Personal bereits vorhanden, um eine kleine Wildtierauffangstation einzurichten. Alles weitere müsse bei Zustimmung dann geplant werden. Das Tierheim Süderstraße werde zudem saniert, es sei auch für die Polizei mühsam, für aufgefundene Tiere einen Platz zu finden.
Herr Fischer beteuert, es gäbe immer wieder verletzte und verunfallte Tiere, die zur Revierförsterei gebracht würden, was wünschenswert sei. Ziel sei es dann immer, die Tiere zurück in die Natur geben zu können. Die einzige Einschränkung für eine zukünftige Wildtierauffangstation unter den derzeitigen Bedingungen vor Ort seien die Öffnungszeiten und die Arbeitszeiten der Tierpfleger:innen. Innerhalb dieser seien aber noch Kapazitäten für das Vorhaben vorhanden.
Frau Dr. Bertram ergänzt, bei Zustimmung müsse eine nähere Prüfung bezüglich räumlicher Gegebenheiten, Sachkunde, etc. zur Erteilung einer Erlaubnis § 11 Tierschutzgesetz durch das Amt erfolgen.
Frau Werdung bittet, das Tierheim Süderstraße und das Wildtier- und Artenschutzzentrum in Klein Offenseth-Sparrieshoop zur nächsten Sitzung einzuladen, damit diese über ihre Wildtierauffangstationen berichten könnten.
Frau Werdung meldet für die Fraktion DIE LINKE Beratungsbedarf an.
Anlagen
TOP 5.1 Anlage Stellungnahme NaturErleben Klövensteen (527 KB)
TOP 5.1. Anlage Tischvorlage CDU Wildtierauffangstation Prüfantrag (128 KB)
Vertagt aus der Sitzung vom 14.01.2026
Herr Simon beschreibt den vergangenen Ortstermin mit dem Petenten im nördlichen Klövensteen anhand einer Karte (siehe Anlage). Aus Naturschutzgründen sei es wünschenswert, dass das Wasser im Moor gehalten werde (siehe Anlage). Es sei denkbar, ein Wehr am Schnaakenmoor einzubauen, das die entsprechenden Feldern entwässern und das Wasserim Schnaakenmoor aufstauen könnte. Das Amt sei im gesamten Gebiet aktiv und kümmere sich laufend um die Freihaltung der Gräben, damit das Wasser abfließen könne. Weitere Entschlammungsmaßnahmen der Teicheim Klövensteen entlang der Rüdigerau würden Mittel in Höhe von etwa 1- 2 Mio. Euro benötigen. Die Maßnahme würde aber wiederum nicht notwendigerweise zu einem besseren Abfluss führen, sondern eventuell zu Wasserstress in der Wedeler Au. Die Teiche seien Fischteiche und Rückhaltebecken zugleich. Ein Überlauf an der Straße Richtung Süden solle auf Vorschlag von Herrn Andersen mitgeprüft werden.
Der anwesende Petent betont, die Schaukarte sei ebenso wie die besagte Begehung gut, aber die genannten Lösungsvorschläge höre er seit zwanzig Jahren und genauso lange sei noch keine der besprochenen Maßnahmen umgesetzt worden.
Herr Dr. Glau schlägt vor, in einer der nächsten Sitzungen die den Klövensteen betreffenden Themen gemeinsam mit Anwohner:innen und Landwirt:innen zu besprechen. Entsprechende Themen seien immer wieder Gegenstand der Beratung und würden kleinteilig anstatt ganzheitlich betrachtet.
Herr Simon gibt zu bedenken, ein größeres Konzept zu Klövensteen, das die verschiedenen dortigen Interessenslagen berücksichtige, sei zwar ein lohnendes Vorhaben. Die Herstellung eines entsprechenden Gesamtkonzepts würde jedoch erheblich Zeit in Anspruch nehmen. Das Amt werde das Thema zu gegebener Zeit zur Beratung anmelden.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport nimmt die Eingabe zur Kenntnis.
Anlagen
TOP 5.2 Anlage Auszug Moore in Hamburg (1429 KB)
Top 5.2 Karte (82 KB)
Fortsetzung der Beratung aus der Sitzung vom 14.01.2026.
Beratungsbedarf der SPD-Fraktion.
Zur Diskussion hierzu siehe TOP5.2.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport empfiehlt der Bezirksversammlung einstimmig, dem Antrag zuzustimmen.
Dabei wird der erste Teil des ersten Satzes unter 1. gestrichen, so dass sich folgender Satz unter 1. ergibt:
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport nimmt die Stellungnahme zur Kenntnis.
Frau Schrieber(NABU Hamburg e.V.) erklärt, die Situation vor Ort habe sich bedauerlicherweise verschlimmert. Die Busumleitung durch die Holztwiete habe sich verstetigt, sei jedoch gleichzeitig illegitim. Die Straßendecke verfüge nicht über die ausreichende Traglast zur dauerhaften Führung zweier Buslinien. Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH würden angeben, die Baron-Voght-Straße sei zu schmal, um auf diese auszuweichen. Diese Auskunft wiederum sei irritierend, da diese Straße in den letzten Jahren mehrfach für Buslinien genutzt worden sei. Kröten seien ein Indikator für Amphibien aller Art. Eine nächtliche Durchfahrtssperre für die Holztwiete sei daher nach wie vor angebracht.
Auf Nachfrage von Frau Blume, wie die Sperrung den Verkehrsteilnehmer:innen vermittelt werden solle, informiert Herr Herrmann, dies solle über eine Beschilderung geschehen.
Frau Neumann bekundet die Zustimmung der Fraktion GRÜNEzum Antrag, drückt ihren Dank an die Fraktion DIE LINKE aus und fügt hinzu, eine Straßensperrung dürfe nicht als Ersatzleistung für den Krötenschutz insgesamt angesehen werden. Die Prüfung anderer Maßnahmen, wie z.B. die des Amphibientunnels (Drs 22-1731, siehe Anlage), laufe weiterhin.
Herr Dr. Hesselschwerdt bittet darum, die im Antrag vermerkten Zeitangaben zu konkretisieren.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport empfiehlt dem Hauptausschuss einstimmig bei Enthaltung der FDP-Fraktion die Zustimmung zum Antrag der Fraktion DIE LINKE zur Sperrung der Holztwiete mit folgender Änderung der Sperrzeiten:
„(…) Ab dem 14.02.2026 bis zum 31.03.2026: Jeweils 18:00 bis 08:00 Uhr (bzw. jeweils vor und nach Eintritt der Dunkelheit). (….)“
und der Löschung des Satzes:
„Ab 31.03.2026: Jeweils 20:30 Uhr – 06:55 Uhr“
Punkt 2. soll hierbei erneut beschlossen werden wegen der geänderten Zeiten.
Anlagen
TOP 6.1 Anlage 22-M1731 Amphibientunnel Holztwiete (Jenischpark) (167 KB)
Herr Layer erläutert die aktuelle Situation anhand einer Präsentation (Anlage). Auf Nachfrage von Frau Blume informiert er, die Barrierefreiheit sei dort berücksichtigt, wo sie umsetzbar sei. Die Mittel für die Maßnahme in Höhe von 1,7 Mio. Euro würden durch die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft zur Verfügung gestellt, dafür allein 100.000 Euro für den Hang. Die bisherigen Planungskosten seien derzeit nicht kalkulierbar, würden aber vom Amt zu gegebener Zeit dem Ausschuss zur Verfügung gestellt werden.
Frau Werdung erkundigt sich, ob das Gutachten von Planula zur Verfügung gestellt werden könne und nach möglichen Ausgleichsmaßnahmen.
Herr Dr. Hesselschwerdt wirft ein, er interessiere sich für die Zeitplanung.
Herr Layer fasst zusammen, es würde versucht werden, mit der vorhandenen Trasse zu arbeiten, dann müssten nur wenige Meter am Hang aufgegraben werden. Maßnahmenvorschläge des Gutachtens seien Strauchpflanzungen und die Schaffung offener Bereiche. Die Trasse sei bereits freigeschnitten, eine Zeitplanung jedoch noch nicht zuverlässig möglich. Seine derzeitige Einschätzung sei eine Fertigstellung Ende 2027.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport empfiehlt der Bezirksversammlung einstimmig bei folgender Änderung im Petitum zuzustimmen:
„Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung zur Prüfung von Variante 2 gebeten.“
Vertagt aus der Sitzung vom 14.01.2026
Der Ausschuss vertagt den TOP mit der Drucksache 22-1544 einvernehmlich in die nächste Sitzung am 11.03.2026.
Herr Herrmann informiert, die Pflanzaufträge seien ergangen und potentielle Pflanzstandorte würden im Baumkataster ergänzt. Dieses werde wiederum vom Amt nach Fertigstellung vorgestellt. Das Amt sei auf Grundlage des Baumkatasters schneller auskunftsfähig bei entsprechenden Anfragen. Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) prüfe außerdem Hamburgweit Entsiegelungsmaßnahmen. Er biete an, zu diesem Thema eine:n Referent:in der BUKEA einzuladen. Zur Überprüfung von Nachpflanzungen gäbe es im Bezirk Altona lediglich eine Planstelle.
Frau Werdung ergänzt, sowohl die Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE als auch die der CDU-Fraktion enthielten Auskünfte zu Nachpflanzungen (Drucksachen 22-1691 und 22-1054, siehe Anlagen).
Herr Dr. Glau gibt zu bedenken, dass durch den vorliegenden Antrag lediglich der Fokus der Nachpflanzungen innerhalb des Bezirks Altonas auf Lurup verschoben würde, für den gesamten Bezirk jedoch nichts zusätzlich gewonnen werde.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport empfiehlt der Bezirksversammlung bei punktweiser Abstimmung, dem Antrag zuzustimmen:
Punkt 1. und 2. einstimmig bei Enthaltung der Fraktionen GRÜNE, SPD und AFD,
Punkt 3.und 4. einstimmig bei Enthaltung der Fraktionen SPD und AFD.
Darüber hinaus werden gemäß § 27 BezVG die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft sowie die Finanzbehörde einstimmig bei Enthaltung der Fraktionen von SPD und AFD gebeten, die Mittel für Entsiegelungsmaßnahmen und Baumneupflanzungen in den Bezirken an die deutlich gestiegenen Kosten anzupassen, um die Umsetzung der städtischen Baumpflanz- und Klimaanpassungsziele sicherzustellen.
Anlagen
TOP 9 Anlage 1 22-A1691 Fällungen und Nachpflanzungen an der Luruper Hauptstraße (85 KB)
TOP 9 Anlage 2 22-A1054 Baumpflanzinitiative Lurup (192 KB)
Von der Fraktion GRÜNE als ordentlicher TOP angemeldet
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport vertagt den TOP mit der Drucksache 22-1295.1 einvernehmlich in die nächste Sitzung am 11.03.2026.
Vom vorsitzenden Mitglied als ordentlicher TOP angemeldet. Fortsetzung der Beratung aus der Sitzung vom 14.01.2026.
Herr Hermann verweist auf Nachfrage von Frau Koppke auf die Sitzung des Hauptausschusses am 12.02.2026. Der Beschluss werde dort vom Amt erläutert.
Der Ausschuss vertagt den TOP mit der Drucksache 22-1712 einvernehmlich in die nächste Sitzung am 11.03.2026.
Der Ausschuss vertagt den TOP mit der Drucksache 22-1741 einvernehmlich in die nächste Sitzung am 11.03.2026.
Vertagt aus der Sitzung vom 15.07.2025.
Der Ausschuss vertagt den TOP mit der Drucksache 22-0406.3 einvernehmlich in die nächste Sitzung am 11.03.2026.
Der Ausschuss vertagt den TOP mit der der Drucksache 22-0406.4 einvernehmlich in die nächste Sitzung am 11.03.2026.
Frau Neumann meldet für die Fraktion GRÜNE Beratungsbedarf an.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport empfiehlt dem Haushaltsausschuss einstimmig bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE die Zustimmung zur Beschlussempfehlung des Amtes.
Herr Hermann erläutert auf die Voranfrage der Fraktion DIE LINKE, in der aktuellen Fällliste sei bei einigen Bäumen, die durch Schneebruch betroffen waren, die Begründung „sonst. Gründe“ als Fällgrund eingetragen worden. Der Text „sonst. Gründe“sei ein Auswahlfeld, welches bei der Dokumentation im Dropdown-Menüausgewählt werden könne. Eine Bemerkung wie „Schneebruch“ müsse hingegen händisch eingetragen werden, worauf aus Zeitdruck zum Teil verzichtet worden sei.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport stimmt der Drucksache mehrheitlich bei Ablehnung der Fraktion DIE LINKE und Enthaltung der FDP-Fraktion zu.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Es gibt keine Wortmeldungen.