Auswirkungen des A7-Deckelbaus auf den Hamburger Westen und garantierte Sicherstellung der Notfallversorgung durch das AK Altona Kleine Anfrage von Katarina Blume (FDP-Fraktion)
Letzte Beratung: 21.10.2025 Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport Ö 14.1
Der Bau des A7-Deckels im Bereich der Anschlussstellen Bahrenfeld und Othmarschen ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt des Bundes, das durch die DEGES bzw. die Autobahn GmbH umgesetzt wird. Obwohl Planung und Umsetzung in Bundesverantwortung liegen, sind die Auswirkungen des Bauvorhabens auf das tägliche Leben im Bezirk Altona erheblich.
Dies betrifft insbesondere:
Darüber hinaus sind auch Einrichtungen mit überregionaler Bedeutung wie die Notaufnahme des Asklepios Klinikums Altona (u. a. Traumazentrum, Stroke Unit) sowie die Feuer- und Rettungswachen auf eine jederzeit gesicherte Erreichbarkeit angewiesen.
Das Bezirksamt Altona ist gefordert, im Rahmen seiner Zuständigkeiten die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner, Schulen, Kitas und Vereine aktiv zu vertreten und auf eine möglichst belastungsarme Durchführung des Projekts hinzuwirken.
Vor diesem Hintergrund bitte ich das Bezirksamt um die Beantwortung folgender Fragen:
Bürgerbeschwerden
Verkehrliche Auswirkungen
Schwerlastverkehr
Sicherheit von Kindern und Jugendlichen
Einbindung von Schulen und Vereinen
Zusammenarbeit mit DEGES und Autobahn GmbH
Erreichbarkeit des Asklepios Klinikums Altona (AKK) und Notfallversorgung
Das Bezirksamt Altona beantwortet die Fragen wie folgt:
Zu 1:
Das Bezirksamt erhebt in diesem Fall keine Statistik.
Zu 2:
Siehe die Antwort zu Frage 1.
Zu 3:
Siehe die Antwort zu Frage 1. Im Übrigen erhalten grundsätzlich alle Beschwerdeführenden, die sich an das Bezirksamt wenden, eine Rückmeldung.
Zu 4:
Nein. Siehe die Antworten zu Fragen 5 und 6.
Zu 5:
Nein. Siehe die Antworten zu Fragen 4 und 6.
Zu 6:
In den regelmäßigen Abstimmungsrunden mit der DEGES bzw. Autobahn GmbH, der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (Abteilung Verkehrsoptimierung) und der Baustellenkoordination des Bezirksamtes Altona wurde die Maßnahme erörtert und in den Abstimmungen berücksichtigt. Im Übrigen wird von Seiten des Verursachers die großräumige Umfahrung der Maßnahme empfohlen.
Zu 7:
Nein. Siehe die Antwort zu Frage 6.
Zu 8 - 11:
Fehlanzeige, liegt nicht im Zuständigkeitsbereich des Bezirksamtes.
Zu 12:
Die betroffenen Sportvereine werden fortlaufend über die Entwicklungen hinsichtlich der Sportanlage informiert. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Wiederherstellung der vollständigen Funktionstüchtigkeit von Platz 5 der Sportanlage Baurstraße nach Abschluss der Bauarbeiten am Deckel. Zu diesem Zweck stehen die zuständigen Behörden im Austausch mit den Sportvereinen.
Zu 13:
Der Austausch findet monatlich in bedarfsgerechtem Umfang statt.
Zu 14:
Ja. Im monatlichen Austausch werden Hinweise oder Forderungen zur Bauorganisation, zu Verkehrslenkungen oder zu Schutzmaßnahmen ausgetauscht.
Zu 15 - 21:
Fehlanzeige, liegt nicht im Zuständigkeitsbereich des Bezirksamtes.
Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.
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