Wandsbeker Schulgeländeflächen für die Anpassung der Regeninfrastruktur nutzen Debattenantrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und der FDP-Fraktion, angemeldet zur Debatte von der SPD-Fraktion
Letzte Beratung: 12.11.2026 Bezirksversammlung Wandsbek Ö 4.4
Hamburgs Klimaanpassungspläne haben das Ziel Stadtgrün zu stärken, Versickerungsmöglichkeiten von Regenwasser zu verbessern und die sogenannte „Blau-Grüne Infrastruktur“ voranzubringen. Sie kombiniert eine zukunftsfähige Regeninfrastruktur im Sinne der Regeninfrastrukturanpassung (RISA) mit städtischen Grünstrukturen. Schulgeländeflächen können mit ihrem großen Flächenanteil einen relevanten Beitrag zu diesem Regenwassermanagement leisten. Es steht bei Retention auf dem Schulgelände der Vegetation zur Verfügung und trägt zudem durch die Verdunstung im Sommer zur Kühlung bei. Nicht zuletzt reduzieren sich die Abwassergebühren für Schulen.
Noch immer finden sich allerdings in (zu) vielen Schulneubauten Regenrinnen wieder, die in der Kanalisation münden (z.B. am Gymnasium Hummelsbüttel) und das Wasser nicht auf dem Schulgrundstück versickern lassen. Dabei gibt es seit langem gut belegte Beispiele dafür (s. Regenwassermanagement an Hamburger Schulen, 2006), wie Regenrinnen vom Gebäude so abgeleitet werden können, dass Feuerwehrwagen etc. trotzdem an die Gebäude herankommen (zum Beispiel bei der STS Gyula Trebitsch oder an der Schule Rellinger Straße).
Die Bezirksversammlung Wandsbek möge beschließen:
Die zuständigen Fachbehörden werden gebeten, unter Einbeziehung von Schulbau Hamburg für die Schulen im Bezirk Wandsbek zu prüfen,
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