Begegnungsverkehr zwischen Hundehaltern und Fahrradfahrern auf der Durchfahrtsstrecke der Hundeauslauffläche Egilskamp / Leharstraße regulieren und zu mehr Verkehrssicherheit für alle Beteiligten führen Beschluss der Bezirksversammlung vom 07.05.2026 (Drs. 22-3468.1)
Letzte Beratung: 12.11.2026 Bezirksversammlung Wandsbek Ö 14.21
Folgender Beschluss wurde gefasst:
1. Der Bürgernahe Beamte des PK 38 wird gebeten die Gegebenheiten zu prüfen und ggfls. Gespräche mit allen Beteiligten zu führen.
2. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob die Situation durch bauliche Maßnahmen entschärft werden kann; denkbar sind hier versetzte Sperrelemente oder andere geeignete
Maßnahmen.
Dem Regionalausschuss möge über das Ergebnis zeitnah berichtet werden.
Die Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats 38 nimmt zu der oben genannten Beschlussempfehlung wie folgt Stellung:
Vorweg ist festzuhalten, dass zum Antrag bereits in der letzten Regionalausschusssitzung Rahlstedt am 29.04.2026 hinreichend durch den Unterzeichner Stellung zu den Vorschlägen bezogen wurde.
Im Rückblick darauf nimmt die Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats 38 (PK 38) hierzu ergänzend wie folgt Stellung:
Die zuständige Stadtteilpolizistin hat im Rahmen ihrer regelmäßigen Streifengänge bislang keine entsprechenden Vorfälle unmittelbar beobachten können. Sie wurde jedoch von Radfahrenden sowie von Anwohnerinnen und Anwohnern, die mit ihren Hunden unterwegs waren, vereinzelt auf die geschilderten Situationen aufmerksam gemacht.
Über die Hinweise der Stadtteilpolizistin hinaus liegen der Polizei keine weiteren Erkenntnisse zu relevanten Ereignissen vor.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit hat die Stadtteilpolizistin bereits Gespräche mit den Nutzenden geführt, um auf die Bedeutung gegenseitiger Rücksichtnahme hinzuweisen und ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Um die bestehende Konfliktsituation nachhaltig zu entschärfen, wird aus polizeilicher Sicht empfohlen, bauliche Maßnahmen zur besseren räumlichen Trennung der unterschiedlichen Nutzungen zu prüfen. Beispielsweise wäre eine Einzäunung der betreffenden Hundeauslauffläche eine denkbare Option.
Die Polizei, insbesondere die zuständige Stadtteilpolizistin, wird auch weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles tun, um das gute Miteinander zu unterstützen.
Abschließend wird darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Bereich um eine Parkanlage handelt und die originäre Zuständigkeit beim Bezirksamt Wandsbek, Fachbereich Management des öffentlichen Raumes / Stadtgrün, liegt.
Das Bezirksamt nimmt wie folgt Stellung:
Die Verwaltung schlägt vor, am Eingang Leharstraße und am Eingang Egilskamp zwei versetzte Sperrelemente als Umlaufgitter einzubauen und diese seitlich durch eine Pflanzung zu ergänzen.
Dadurch wird das schnelle Hineinfahren in die Hundeauslaufzone verhindert.
Sollte keine Veränderung im Verhalten Radfahrenden eintreten, kann überlegt werden, durch Beschilderung und Einzäunung das Radfahren grundsätzlich zu verbieten.
Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.
Lageplan Hundefreilauffläche mit Sperrelementen und Gehölzpflanzungen
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