Antwort Kleine Anfrage CDU betr. Entwicklung des Krankenstandes bei Mitarbeitern des Bezirksamtes II
Letzte Beratung: 09.04.2019 Hauptausschuss Ö 6.36
Wir fragen die Bezirksverwaltung:
1. Wie hat sich der Krankenstand bei den Mitarbeitern des Bezirksamtes in den
einzelnen Monaten ab Juni 2018 bis Ende Januar 2019 entwickelt?
2. Wir bitten um genaue Angaben, wie viele Mitarbeiter erkrankt waren mit Entgelt-
fortzahlungen bis 6 Wochen und wie viele Mitarbeitern mit Anspruch auf Kranken-
geld länger als 6 Wochen erkrankt waren?
3. Wie hat sich aufgrund der vorstehenden Daten der Krankenstand in den einzelnen
Dezernaten des Bezirksamtes entwickelt?
4. Kann das Bezirksamt in einzelnen Ämtern oder Fachabteilungen überdurch-
schnittliche Schwerpunkte des Krankenstandes feststellen?
5. Wie und mit welchen Maßnahmen wird gegebenenfalls seitens des Dienstherrn
gegengesteuert?
Hamburg, 07.02.2019
Ralf-Dieter Fischer Brit-Meike Fischer-Pinz
Fraktionsvorsitzender Michael Schaefer
Dr. Antje Jaeger
FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
Bezirksamt Harburg
20. Februar 2019
Das Bezirksamt Harburg nimmt zu der Anfrage der CDU-Fraktion (Drs. 20-4537) wie folgt Stellung:
Zu 1. – 4.:
Aufgrund der erfolgten Systemumstellung vom Programm PAISY auf KoPers ab 1.7.2018 können derzeit keine Auswertungen zur Ermittlung von Krankheitszeiten durch technische Unterstützung durchgeführt werden. Nach wie vor fehlt die Grundlage (das Organisationsmerkmal), mit der die Krankheitszeiten ausgewertet werden können. Diese Probleme sind programmseitig bisher nicht behoben worden und betreffen die gesamte Hamburger Verwaltung.
|
Eine händische Auswertung aller Personalakten wäre alternativ notwendig. Dies würde einen Zeitaufwand von 17,7 Arbeitstagen einer Vollzeitkraft bedeuten. Das ist aus Ressourcengründen nicht leistbar (durchschnittlich ca.10 Minuten pro Fall bei 850 Beschäftigten). | ||||||
Zu 5.:
Es werden u. a. Gespräche im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements angeboten und geführt.
Im Jahr 2018 hat im Bezirksamt Harburg ein Gesundheitstag mit vielen Aktionen und Informationen stattgefunden.
Im Rahmen der Gesundheitsförderung werden Maßnahmen wie Rückenschulungen oder Augentraining, Bewegungspausen, Beratung zur ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze sowie Einrichtung dieser, Grippeschutzimpfungen, betriebliche Sucht- und Sozialberatung sowie Coachings, Vorträge, Informationsveranstaltungen und Seminare zu Themen der Gesundheitsförderung durchgeführt.
Das gesamte Spektrum an Fortbildungen des ZAF steht offen und ist ein wesentlicher Aspekt zur Mitarbeitergesundheit. Hier sind besonders diverse Coachings und Supervisionen zu erwähnen, die jeweils individuell auf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bzw. Teams zugeschnitten sind. Fortbildungen, insbesondere zu den Themen „Resilienz, Work-Life-Balance, Mehr Gelassenheit für Stabilität und Gesundheit, Stressbewältigung, Selbstfürsorge“, u. Ä. werden von Jahr zu Jahr stärker nachgefragt und wahrgenommen.
Fredenhagen
Keine Orte erkannt.
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.
Keine Themen erkannt.
Die Themen werden automatisch anhand von Stichworten, Ausschüssen und Orten zugeordnet und können daher unvollständig oder falsch sein.