Antwort Anfrage SPD betr. Veloroute und Skatepark in Neuwiedenthal
Letzte Beratung: 12.04.2022 Hauptausschuss Ö 2.14
Die neue Veloroute von Neugraben nach Neuwiedenthal verläuft zwischen der Francoper Straße und dem Rehrstieg neben der Bahnstrecke. Kurz vor dem Rehrstieg sollten Radfahrerinnen und Radfahrer auch entlang der Bahn bleiben. Leider nutzen viele eine Abkürzung über den Spielplatz und Skaterpark. Dabei fahren sie oft viel zu schnell, so dass es schon häufiger zu Beinahe-Unfällen in dem geschützten Umfeld für viele spielende Kinder gekommen ist. Sinnvoll wäre es, an beiden Seiten der Freizeitflächen die Einfahrt für den Radverkehr so zu erschweren, dass schnellfahrende Radfahrerinnen und Radfahrer den kleinen Umweg entlang der Bahnstrecke bevorzugen. Leider ist eine darauf hinweisende Beschilderung an einer Seite bereits verschwunden, zudem wurden und werden diese immer wieder ignoriert.
Wir bitten um Beantwortung
1. Welche Planungen bestehen, den Fahrradverkehr bei Weiterführung der Veloroute auch über diese zu leiten und die Durchfahrt durch die Parkanlage mit Spielplatz und Skateranlage zu verhindern
2. Auf welche Art wird bis dahin die Sicherheit für Nutzer des Parks gewährleistet?
3. Ist die Nutzung der Durchfahrt für Fahrradfahrende erlaubt?
4. Falls nein, wie wird die Einhaltung gewährleistet (z.B. durch Beschilderung, Kontrolle, Absperrungen oder ähnliche Maßnahmen)?
5. Sind Hinweise auf Gefährdungssituationen bekannt? Falls ja, in welchem Umfang?
FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
Bezirksamt Harburg 15.03.2021
Das Bezirksamt beantwortet die Anfrage der SPD-Fraktion (Drs. 21-2064) wie folgt:
Zurzeit wird mit Nachdruck an der Fortführung der Velorouten-Planung im Bereich Rehrstieg/Striepenweg gearbeitet.
Es ist zu erwarten, dass mit der Realisierung die Route entlang der Bahn die zügigere Variante sein wird (zunächst bis Rehrstieg, weiter nach Norden über den Zwei-Richtungs-Radweg und dann Einfädeln in den zukünftigen Kreisverkehr, um in Richtung Striepenweg zu fahren).
In Abstimmung mit der BVM soll in Zukunft eine einheitliche Beschilderung auf die Veloroute hinweisen.
Diese erfolgt nach Fertigstellung der Gesamtstrecke, wenn diese ohne wesentliche Unterbrechungen befahrbar ist.
Aufgrund der Tatsache, dass bislang keine gravierenden Vorfälle bekannt geworden sind, siehe unten, sind keine außergewöhnlichen Maßnahmen ins Auge gefasst worden, die das Sicherheitsempfinden über das normale Maß hinaus erhöhen sollen.
In Hamburg ist das Radfahren in Grünanlagen grundsätzlich unter Berücksichtigung der gegenseitigen Rücksichtnahme erlaubt.
Nach Rückfrage bei PK47 ist die Durchfahrt für Radfahrende zum Beispiel durch VZ 239 (Gehweg) nicht unterbunden.
Die Durchfahrt ist nicht verboten.
Auskunft des PK47 vom 9.3.2022: „Lediglich eine Beschwerdelage aus April 2021 über einen rücksichtslosen „Inlinefahrer“ wurde uns angereicht. Eine Beschwerdelage über Radfahrer liegt hier schriftlich nicht vor und ist auch nicht bekannt.“
Fredenhagen
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