Stellungnahme zum Antrag SPD betr. Zusätzliche Sicherungsmaßnahmen am Affenspielplatz in Neuwiedenthal
Am Affenspielplatz in Neuwiedenthal kommt es seit längerer Zeit immer wieder vor, dass Radfahrer, trotz des bestehenden Durchfahrtsverbots, den Spielplatz als Abkürzung nutzen. Dadurch werden die spielenden Kinder erheblich gefährdet.
Inzwischen ist die Veloroute in diesem Bereich fertiggestellt, sodass Radfahrer problemlos wenige Meter Umweg in Kauf nehmen könnten. Dennoch wird der Spielplatz weiterhin von Radfahrern mit zügiger Geschwindigkeit durchquert.
Die Verwaltung wird gebeten, sich mit der Abtlg. Stadtgrün in Verbindung zu setzen, ob am Affenspielplatz in Neuwiedental zusätzliche bauliche Maßnahmen, insbesondere die Aufstellung von Absperrbügel oder vergleichbarer Vorrichtungen, umzusetzen lassen, um die unzulässige Durchfahrt von Radfahrern dauerhaft zu verhindern und die Sicherheit der spielenden Kinder zu gewährleisten.
FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
Bezirksamt Harburg
23. Juli 2026
Das Bezirksamt nimmt zu dem Antrag wie folgt Stellung:
Das Fachamt MR (Management des öffentlichen Raumes) hat die Möglichkeiten zur baulichen Verhinderung von Fahrradfahrten über den Spielplatz eingehend geprüft.
Im Ergebnis wurde festgestellt, dass eine Zufahrtsbeschränkung auf der westlichen Seite des Spielplatzes (Ecke Bauspielplatz) durch die Installation eines sogenannten „Hammelsprungs“ baulich realisierbar ist. Die Umsetzung dieser Maßnahme ist vorgesehen, um die Durchfahrt von Fahrrädern über den Spielplatz aus westlicher Richtung zu unterbinden. Die Nutzung der Veloroute in östlicher Richtung bleibt weiterhin möglich.
Eine bauliche Abgrenzung am östlichen Ende des Spielplatzes (Straße Rehrstieg) ist hingegen nicht umsetzbar. Die Zufahrt für Fahrzeuge der Stadtreinigung Hamburg (SRHH) sowie für Unterhaltungsfahrzeuge muss regelmäßig gewährleistet sein. Darüber hinaus wäre eine wirksame Abgrenzung nur durch den Einsatz sehr langer Zaunelemente möglich, was als nicht praktikabel bewertet wurde.
Aus den genannten Gründen wird die Umfahr-Sperre zunächst ausschließlich auf der westlichen Seite beim Bauspielplatz installiert. Weitere Maßnahmen am östlichen Ende sind derzeit nicht vorgesehen.
Die Belange von Kindern und Jugendlichen wurden geprüft und sind berücksichtigt.
Carstensen