Antwort: Situation der Trinkwasserversorgung bei einem längeren Blackout (Anfrage der AfD-Fraktion)
Fragestellerinnen und Fragesteller: Nicole Jordan, Norbert Jordan, Marc-Manuel Kunstmann, Benjamin Mennerich
Am 27.10.2022 schrieb das Hamburger Abendblatt, dass zu diesem Zeitpunkt die kritische Infrastruktur für ca. 72 Std. weiter betrieben werden kann.
Quelle:
Am 02.11.2022 schrieb das Hamburger Abendblatt einen weiteren Artikel zur Eigenversorgung bei einem längeren Stromausfall.
Es wurden hier Ratschläge seitens des BBK publiziert, welche vermutlich wenig Beachtung gefunden haben dürften.
Quelle:
Am 26.11.2022 schrieb die Bildzeitung, dass von den 87 Notbrunnen in Hamburg nur 33 mit Notstromaggregaten ausgestattet sind.
Erschreckend war zudem die Randbemerkung, dass diese Notstromversorgung nur wenige Stunden aufrecht erhalten werden kann.
Quelle:
Aufgrund dieser Berichte fragt die AfD-Bezirksfraktion
Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt zu den Fragen 1 – 5 und 7 und die Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (Sozialbehörde) nimmt zu den Fragen 6. und 8. wie folgt Stellung:
11.
6.
Abhängig von Kraftstoffverfügbarkeit und Betriebsfähigkeit der Aggregate beträgt der Durchschnittsverbrauch etwa 6l/Std. Angestrebt wird ein Betrieb von 72 Stunden.
Das Fördervolumen der Notbrunnen variiert, durchschnittlich etwa 15T - 25T Personen je Notbrunnen. Kalkulation gem. Empfehlung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beträgt die Minimalversorgung mit Trinkwasser pro Tag 15l/Person.
Vorplanungen zur Sicherstellung von regionalen Kraftstoffreserven, Transport- und Personalkapazitäten für mind. 72 Std.
Siehe Drs. 22/9286 und 22/10369.
Lageabhängig: Rundfunkmitteilungen, Web- und App-basierende Mitteilungen, Cell-Broadcast Mitteilungen, digitale Werbe- und Anzeigetafeln, Durchsagen per Lautsprecher-Kfz, Aushänge und Bürgeransprachen.
Die Trinkwasserversorgung im Rahmen des Winternotprogramms sowie der Tagesaufenthaltsstätten für obdachlose Menschen erfolgt im Falle eines in der Anfrage beschriebenen „längeren Blackouts“ ebenfalls über die regelhaft hierfür vorgesehenen Notbrunnen.
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