Vorstellung Housing-First-Modells für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Jugendliche und junge Volljährige
Letzte Beratung: 15.10.2026 Bezirksversammlung Ö 9.12
Familienbehörde gemeinsam mit den Trägern Basis & Woge e. V., Gangway e. V., Aufkurs Jugendhilfe gGmbH und SME e. V. die Einführung eines Housing-First-Modells für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Jugendliche und junge Volljährige. Ziel ist es, insbesondere sogenannte „entkoppelte“ Jugendliche zu erreichen, die durch bestehende Hilfesysteme nicht oder nur unzureichend erreicht werden und häufig zwischen Straße, Notunterkünften, Freunden und Herkunftsfamilie wechseln.
Nach Angaben der beteiligten Fachkräfte leben in Hamburg rund 150 Minderjährige überwiegend auf der Straße oder in hoch instabilen Wohnsituationen. Das geplante Modell sieht vor, jungen Menschen zunächst eigenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen und sie anschließend ambulant sozialpädagogisch zu begleiten.
Auch im Bezirk Eimsbüttel gibt es Jugendliche und junge Volljährige, die von Wohnungslosigkeit, prekären Wohnverhältnissen, Hilfebrüchen oder dem Übergang aus stationären Jugendhilfen in die Selbstständigkeit betroffen sind. Insbesondere sogenannte Care Leaver sowie Jugendliche mit komplexen Unterstützungsbedarfen benötigen passgenaue Wohn- und Unterstützungsangebote. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, frühzeitig zu prüfen, welche Bedeutung das geplante Hamburger Modell für den Bezirk Eimsbüttel haben kann und wie eine Beteiligung des Bezirks sichergestellt werden kann.
Ines Schwarzarius und SPD-Fraktion
Ali Mir Agha und GRÜNE-Fraktion
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