Protokoll
Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung vom 01.12.2025

Ö 1

Öffentliche Fragestunde

Es wurden keine Fragen eingereicht.

Ö 2

Begrüßung eines neuen Ausschussmitglieds und einer neuen ständigen Vertretung

Der TOP wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.

 

Herr Heuck begrüßt Frau Kahlert als neue ständige Vertretung der Fraktion DIE LINKE. Sie übernehme die Position von Frau Buß-Behrens, die künftig Herrn Fersoglu als Mitglied ersetze. Darüber hinaus begrüßt er Herr Duong als neue ständige Vertretung für die Volt-Fraktion. Er übernehme künftig die Position von Frau Lach, die aus dem Ausschuss ausgeschieden sei.

 

Ö 3

Vorstellung des Sinti-Vereins zur Förderung von Kindern und Jugendlichen e.V. (Referierende: Vertreter:innen des Sinti-Vereins zur Förderung von Kindern und Jugendlichen e.V.)

Frau Reinhard und Herr Rosenberg (beide Sinti-Verein zur Förderung von Kindern und Jugendlichen e.V., nachfolgend Sinti-Verein)stellen dem Ausschuss die Arbeit des Sinti Vereins mit Hilfe einer Präsentation vor (Anlage). Hierbei und auf Nachfrage der Ausschussmitglieder berichten Sie das Folgende:

 

  •  Wesentliche Ziele des Projektes „Zukunft braucht Herkunft: Stimmen der Erinnerungen Alt & Jung gemeinsam für Heilung und Zukunft“seien die Aufarbeitung und Anerkennung transgenerationaler Traumata innerhalb der Sinti- und Roma-Community sowie die Förderung des Dialogs zwischen der jungen und alten Generation, um das Wissen an die Jüngeren weiterzugeben und die kulturelle Identität zu wahren.
  •  Im Rahmen des Projektes „Kultur des Erinnerns Wege zum Mahnmal Diebsteich. Ganzjähriges Kulturprojekt zur lebendigen Erinnerung der Sinti und Roma“ sei die Nachfrage nach Führungen und Dialogformaten besonders hoch. Zielgruppen seien neben kulturinteressierten Hamburger:innen und Angehörigen der Sinti und Roma auch andere Communities wie zum Beispiel die Jüdische Gemeinde Hamburg.
  •  Am 12.09.2026 finde im Bürgerhaus Bornheide ein Festival unter dem Titel Tag der Begegnung, Kultur und Gemeinschaft statt. Im Vordergrund des Festivals stehe u.a. der Abbau von Vorurteilen sowie die Bekämpfung von Antiziganismus.
  •  Der Sinti-Verein bestehe aktuell aus 100 Mitgliedern und finanziere sich größtenteils aus Mitteln des Bezirksamts Altona und der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration.
  •  An dem Startchancen-Programm der Hamburger Schulen sei der Sinti-Verein aufgrund fehlender Kapazitäten bisher nicht beteiligt. Davon losgelöst kooperiere der Sinti-Verein bereits mit Hamburger Schulen durch den Einsatz eigener Sprach- und Kulturvermittler:innen in den Schulklassen.
  •  Hintergrund der recht hoch bezifferten Honorarkosten im Rahmen des ZuwendungsantragsErinnerungskultur Mahnmal“ (nicht-öffentliche Anlage der Drs. 22-1503 unter TOP 8) seien die teils sehr weiten Anreisewege und damit verbundenen hohen Reisekosten der Referent:innen.

 

Herr Heuck bedankt sich ausdrücklich für die die Vorstellung des Sinti-Vereins und lobt den Projektansatz, das Mahnmal am Diebsteich zu einem lebendigen Ort werden zu lassen. Er weist darauf hin, dass die bezirklichen Mittel begrenzt seien, weshalb er den Vertreter:innen des Sinti Vereins zur Sicherstellung ihrer nftigen Arbeit unbedingt rate, sich nicht nur auf bezirkliche Zuwendungen zu verlassen, sondern auch die größeren Fördertöpfe der Senatsbehörden sowie die Möglichkeit von Spendeneinnahmenmehr in den Blick zu nehmen.

 

Herr Chabrak hebt hervor, es sei positiv zu sehen, dass sich der Sinti-Verein mittlerweile auch gegenüber anderen Communities öffne.

 


Anlagen
Präsentation Sinti Verein (760 KB)

Ö 4

Internationale Wochen gegen Rassismus in Altona (Referierende: Frau Timmermann (HausDrei e.V.), Herr Delius (B*Treff Altona-Nord), Frau Adrian (GWA St. Pauli e.V.))

Der TOP wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.

 

Frau Timmermann (HausDrei e.V.), Herr Delius (B*Treff Altona-Nord) sowie Frau Adrian (GWA St. Pauli e.V.) stellen dem Ausschuss die „Internationalen Wochen gegen Rassismus in Altona“ vor (Projektbeschreibung, Anlage). Hierbei und auf Nachfragen berichten sie das Folgende:

 

  • Die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Altona gingen zurück auf das Massaker von Sharpeville, bei dem im Jahr 1960 in der Zeit des Apartheid-Regimes 69 Demonstrant:innen von der südafrikanischen Polizei erschossen worden seien.
  • Anfangs noch in Kooperation mit den Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt durchgeführt, hätten die beteiligen Einrichtungen aus Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäusern und weiteren Altonaer Initiativen das Programm eigenständig fortgeführt.
  • Die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Altonanden vom 16.03.2026 bis 29.03.2026 statt.
  • Mittlerweile sei das Netzwerk stark gewachsen. So hätten u.a. die Bücherhalle Altona, das Willkommenskulturhaus Ottensen, und das Stadtteilarchiv Ottensen für die Fortsetzung des Programms gewonnen werden können.
  • Das stark nachgefragte und breite Angebot stoße allerdings auf eine angespannte Finanzlage. Deshalb sei es ein wesentliches Anliegen, ab dem Jahr 2027 eine Verstetigung der Förderung des Programms durch das Bezirksamt Altona in Höhe einer jährlichen Grundfinanzierung von 5.000 Euro sowie die Finanzierung einer Koordinationsstelle zu erreichen. Im Bezirk Eimsbüttel würden die Internationalen Wochen gegen Rassismus bereits mit 5.000 Euro pro Jahr gefördert.

 

Mehrere Ausschussmitglieder bedanken sich für die ausführliche Vorstellung des Projektes.

 

Frau Licariinformiert, aufgrund der Novellierung des zuwendungsrechtlichen Verfahrens ab dem kommenden Jahr könnten alle künftig eingegangenen Zuwendungsanträge erst im rz 2026 endgültig durch die Bezirksversammlung beschieden werden. Deshalb schlage sie stattdessen vor, die jährliche Grundfinanzierung von 5.000 Euro über Stadtteilkulturmittel zu finanzieren.

 

Herr Heuck sieht die Finanzierung aus Stadtteilkulturmitteln skeptisch. Er sehe die Gefahr, dass einehrliche Förderung aus Stadtteilkulturmitteln auf Kosten der Förderung kleinerer Projekte innerhalb der Subkultur gehe. An die Antragsteller:innen gerichtet schlägt er stattdessen vor, die Finanzierung der Internationalen Wochen gegen den Rassismus künftig über Fördertöpfe der FHH zu finanzieren.

 

Frau Licarindigt einen Antrag ihrer Fraktion auf eine jährliche Grundfinanzierung der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Altona zur kommenden Sitzung an.

 

 

 


Anlagen
Projektbeschreibung - Internationale Wochen gegen Rassismus in Altona (83 KB)

Ö 5

Beratung zum zukünftigen Umgang mit der haushalterischen Situation (Fortsetzung der Beratungen aus der Sitzung vom 03.11.2025)

Fortsetzung der Beratungen aus der Sitzung vom 03.11.2025.

 

Herr Heuck informiert über die vergangene Sprecher:innensitzung des Haushaltsausschusses vom 19.11.2025 und ein in dieser Sitzung abgestimmtes neunseitiges Handout  zur Vorbereitung auf die nächste Sprecher:innensitzung mit allen Sprecher:innen der Fachausschüsse am 04.12.2025 zum vorliegenden Thema.

 

Frau Köster stellt klar, der Ausschuss für Kultur und Bildung treffe die Novellierung des zuwendungsrechtlichen Verfahrens von allen Fachausschüssen am härtesten. Sie werde sich in der kommenden Sprecher:innensitzung dafür einsetzen, dass die fachliche Beratung über zu bescheidene Zuwendungsanträge auch weiterhin in diesem Ausschuss und nicht im Haushaltsausschuss stattfinden würden.

 

Herr Berndt pflichtet bei und führt ergänzend aus, die Mitglieder dieses Ausschusses müssten zeitnah entscheiden, an welchen Sitzungstag über die Priorisierung aller Anträge beraten werde.

 

Frau Meyer-Schreiber schlägt vor, eine der kommenden Sitzungen ausschließlich für das Thema Priorisierung vorzusehen.

 

Herr Heuckweist darauf hin, dass die weiteren Details zum Umgang mit dem neuen Verfahren in der kommenden Sprecher:innensitzung am 04.12.2025 erörtert würden.

 

Herr Chabrak moniert, die Zuwendungsabteilung des Fachamtes Sozialraummanagement sei zu keinem Zeitpunkt in die Novellierung des zuwendungsrechtlichen Verfahrens eingebunden gewesen. Zudem hätten sich Antragsteller:innen verschiedener sozialer Träger:innen bereits an das Amt gewandt, um ihr Unbehagen zum neuen Verfahren kundzutun.

 

Herr Heuck bittet die Geschäftsstelle, das Thema für die kommende Sitzung am 05.01.2026 erneut auf die Tagesordnung zu setzen.

 

Ö 6 - 22-1564

Haushaltsplanentwurf 2027/ 2028 hier: Stellungnahme der Bezirksversammlung zur Schlüsselung der Rahmenzuweisungen gemäß § 37 Abs. 3 BezVG Beratung über die in den Ausschuss für Kultur und Bildung überwiesenen Schlüsselvorschläge der Fachbehörden

Der Formulierungsvorschlag der Fraktion GRÜNE wird als Tischvorlage (Anlage) zum vorliegenden TOP vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.

 

Herr Heuck begrüßt den Formulierungsvorschlag der Fraktion GRÜNE und schlägt vor, über diesen abzustimmen.

 

 

Der Ausschuss für Kultur und Bildung empfiehlt dem Haushaltsausschuss mehrheitlich gegen die Stimme der AFD-Fraktion sowie bei Enthaltung der Fraktionen von SPD, Volt sowie einer Stimme aus der Fraktion DIE LINKE, die Stellungnahme gemäß vorliegender Tischvorlage (Anlage) zu beschließen.

 


Anlagen
Tischvorlage Formulierungsvorschlag Fraktion GRÜNE (238 KB)

Ö 7 - 22-1498

Zuwendungsantrag Lurupina, das 10. Zirkusfestival in Lurup Beschlussempfehlung des Amtes (Beratungsbedarf der Fraktion GRÜNE aus der Sitzung vom 03.11.2025)

Beratungsbedarf der Fraktion GRÜNE aus der Sitzung vom03.11.2025.

Der Ausschuss für Kultur und Bildung empfiehlt dem Haushaltsausschuss einstimmig, dem Lichtwark-Forum Lurup e.V. für das Projekt "Lurupina, das 10. Zirkusfestival in Lurup" Politikmittel in Höhe von 30.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

 

Ö 8 - 22-1503

Zuwendungsantrag Erinnerungskultur Mahnmal Beschlussempfehlung des Amtes (Beratungsbedarf der SPD-Fraktion aus der Sitzung vom 03.11.2025)

Beratungsbedarf der SPD-Fraktion aus der Sitzung vom 03.11.2025.

 

Herr Heuckhrt aus, in diesem Monat gebe es keine Anträge von Stadtteilkulturprojekten,   weshalb er vorschlage, die dadurch zur Verfügung stehenden Restmittel aus Stadtteilkulturmitteln in Höhe von 3.393,88 Euro für das Projekt "Erinnerungskultur Mahnmal" zur Verfügung zu stellen.

 

Frau Köster stimmt dem Vorschlag von Herrn Heuck zu.

 

Frau Mittaglt die Kürzung von 6.320 Euro auf 3.393,88 Euro für zu einschneidend und schlägt stattdessen vor,r das Projekt insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

 

 

Auf Antrag von Herrn Heuck beschließt der Ausschuss für Kultur und Bildung einstimmig, dem Sinti-Verein zur Förderung von Kindern und Jugendlichen e.V. für das Projekt "Erinnerungskultur Mahnmal" noch vorhandene Restmittel aus Stadtteilkultur in Höhe von 3.393,88 Euro zur Verfügung zu stellen.

 

Die Bereitstellung von Politikmitteln in Höhe der beantragten Summe von 6.320 Euro gemäß der Beschlussempfehlung des Amtes findet keine Mehrheit (Zustimmung. Fraktionen von DIE LINKE; Ablehnung: Fraktionen von GRÜNE, SPD, CDU, FDP und AFD; Enthaltung: Volt-Fraktion).

 

Der Antrag der Fraktion GRÜNE, Politikmittel in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung zu stellen findet ebenfalls keine Mehrheit (Zustimmung: Fraktionen von GRÜNE und DIE LINKE, Ablehnung: Fraktionen von SPD, CDU, FDP und AFD; Enthaltung: Volt-Fraktion)

 

 

Ö 9 - 22-1505

Zuwendungsantrag Konzertreihe The 5th Friday Beschlussempfehlung des Amtes (Beratungsbedarf der Fraktion GRÜNE aus der Sitzung vom 03.11.2025)

Beratungsbedarf der Fraktion GRÜNE aus der Sitzung vom 03.11.2025.

Der Ausschuss für Kultur und Bildung empfiehlt dem Haushaltsausschuss mehrheitlich gegen die Stimme der AFD-Fraktion, Hafenbahnhof M. B für das Projekt „Konzertreihe: ‚The 5th Friday‘“ Politikmittel in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

 

Ö 10 - 22-1567

Zuwendungsantrag Sicherung der Geschichtsdokumente Beschlussempfehlung des Amtes

Frau Licari kritisiert, dass das Amt die Beschlussempfehlung erst jetzt vorlege. So könne ihre Fraktion keinen Beratungsbedarf mehr anmelden, da der vorliegende Antrag ansonsten bereits in die Novellierung des zuwendungsrechtlichen Verfahrens fiele, was wiederum zu einer zu späten Bescheidung führen würde. Sie schlägt deshalb vor, den Antrag ohne Votum in den Haushaltsausschuss zu überweisen, damit dieser noch rechtzeitig beschieden werden könne.

 

ZuFrau Licaris Kritik, warum das Amt die Beschlussempfehlung dem Ausschuss erst jetzt vorlege, kündigt Herr Chabrak einen Nachtrag zu Protokoll an.

 

[Nachtrag des Amtes zu Protokoll: Die Bezirksversammlung hat mit ihrem Beschluss vom 29.02.2024 (Drucksache 21-4788B) auf drei Jahre verteilt jeweils Mittel in Höhe von 33.000 Euro zur Verfügung gestellt. Es besteht bei dem o.g. Beschluss keinerlei Spielraum, da Verpflichtungen eingegangen wurden. Das Amt muss lediglich die Mittel jährlich einholen, da sie aus verschiedenen Haushaltsjahren stammen.]

 

Herr Holster zeigt sich irritiert, die Bereitstellung von Politikmitteln von insgesamt 100.000 Euro, verteilt auf die Jahre 2024, 2025 und 2026,sei in der Bezirksversammlung vom 29.02.2024 (siehe Anlage vorliegender Drucksache) mit Zustimmung der Fraktion GRÜNE beschlossen worden.

 

Frau Schütt pflichtet bei, im Beschlusstext des Beschusses vom 29.02.2024 sei festgehalten worden, die Gesamtsumme von 100.000 Euro auf die Haushaltsjahre 2024, 2025 und 2026 zu dritteln. Zudem sei mit dem Altonaer Museum bereits Einvernehmen darüber erzielt worden, welche Geschichtsdokumente zu bewahren und welche entbehrlich seien.

 

Herr Heuck stimmt den Ausführungen der Vorredner:innen zu.

 

Frau Licari stellt klar, entweder der Ausschuss überweise vorliegende Beschlussempfehlung in den Haushaltsausschuss oder ihre Fraktion melde Beratungsbedarf an. Sie fügt hinzu, aufgrund einer veränderten Personalsituation des Altonaer Museums könne ihre Fraktion heute nicht über die Beschlussempfehlung abstimmen. 

 

Herr Heuck widerspricht vehement, Entscheidungsgrundlage sei o.g. Beschluss der Bezirksversammlung, dem auch die Fraktion GRÜNE damals zugestimmt hätte. Den anderen Fraktionen dieses Ausschusses zu drohen, Beratungsbedarf anzumelden, sofern diese einer Überweisung in den Haushaltsausschuss nicht zustimmten, sei Erpressung. Er lege hiermit Beschwerde ein und schlage vor, in dieser Sache den Ältestenrat einzuschalten.

Der Ausschuss für Kultur und Bildung beschließt einstimmig bei Enthaltung der AFD-Fraktion, die Beschlussempfehlung des Amtes ohne Votum in den Haushaltsausschuss zu überweisen.

 

 

Ö 11 - 22-1568

QF I 2025 Zuwendungsantrag Nysen GbR - 7. Crossdorf – Stadtteilkulturfestival der Begegnungen in Hamburg Osdorf Beschlussempfehlung des Amtes

 

 

Der Ausschuss für Kultur und Bildung empfiehlt dem Haushaltsausschuss einstimmig, Nysen GbR für das 7. Crossdorf- Stadtteilkulturfestival Mittel in Höhe von 14.000 Euro aus dem Quartiersfonds bezirkliche Stadtteilarbeit (QF I) zur Verfügung zu stellen.

 

Ö 12 - 22-1613

Zuwendungsantrag Stamp 2026 Beschlussempfehlung des Amtes

Der TOP mit der Drucksache 22-1613 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.

 

Herr Heuck meldet für die FDP-Fraktion Beratungsbedarf an.

 

Herr Chabrak weist darauf hin, dass das Amt vor dem Hintergrund der Novellierung des zuwendungsrechtlichen Verfahrens ab Januar 2026 die Ausschusssmitglieder im Vorwege dieser Sitzung gebeten habe,die Anträge STAMP (Drs. 22-1613) und Altonale (Drs. 22-1615, s. TOP 13) in dieser Sitzung zu beschließen.

Frau Meyer-Schreiber zeigt sich irritiert über den angemeldeten Beratungsbedarf der FDP-Fraktion. Dadurch werde der Antrag durch das neue Verfahren erst sehr spät beschieden werden können.

 

Auf Nachfrage von Frau Eroglu erläutert Herr Heuck, in der kommenden Sprecher:innensitzung des Haushaltsausschusses am 04.12.2025 werde über eine Übergangslösung für Anträge aus diesem Jahr beraten, die durch angemeldeten Beratungsbedarf erst in die Sitzung am 05.01.2026 beschieden werden könnten.

 

Ö 13 - 22-1615

Zuwendungsantrag altonale 2026 Beschlussempfehlung des Amtes

Der TOP mit der Drucksache 22-1615 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.

 

Herr Heuck meldet für die FDP-Fraktion Beratungsbedarf an.

Ö 14 - 22-1616

Benennungsvorschläge nach Kapitänin Teetz und Tilla Durieux in Blankenese Eingabe vom 26.11.2025

Der TOP mit der Drucksache 22-1616 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen und wird auf Vorschlag von Herrn Heuck gemeinsam mit TOP 17 nicht-öffentlich beraten.

 

 

N 14

Benennungsvorschläge nach Kapitänin Teetz und Tilla Durieux in Blankenese Eingabe vom 26.11.2025

Ö 15

Mitteilungen

Ö 15.1 - 22-1279.1

Neue (Interims-) Heimat für die BAR 227 und das Theater Miskatonic - Perspektiven und Freiräume für Altonaer Musik- und Club-Kultur Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.06.2025

Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 15.2 - 22-1362

Polizeiverkehrslehrer im Bezirk Altona Auskunftsersuchen von Hans Henning Heyne, Tim Schmuckall und Claudia Stamm (alle CDU-Fraktion)

Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 15.3 - 22-1501

Errichtung einer Gedenktafel für sowjetische Zwangsarbeiter:innen in der Friedensallee 128/ Quartier Kolbenhöfe Bezugsdrucksache 22-0915 aus der Sitzung des KuBi vom 05.05.2025 Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.06.2025

Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 16

Verschiedenes

Frau Eroglu fasst die Beratungen aus der Sitzung der Arbeitsgruppe Ausstellung zusammen. Hierbei berichtet sie, es sei unter den AG-Mitgliedern Einvernehmen darüber erzielt worden, dass die bereits für das Jahr 2026 angefragte Vernissage einer Ausstellerin auf das Jahr 2027 verschoben werden solle. Hierzu solle zusätzlich ein Catering beauftragt werden. Die Ausstellungsflächen für das Jahr 2026 seien bereits vergeben. Weitere Anfragen von Aussteller:innen würden für das Jahr 2027vorgemerkt, so dass alle bisher eingegangen Bewerbungen für Ausstellflächen berücksichtigt werden könnten.

 

Frau Buchholz merkt an, die kritischen Textpassagen der Godeffroy-Gedenktafel im Hirschpark seien bislang nicht überarbeitet worden (Eingabe vom 07.02.2025/ Anlage).

 

Herr Doung informiert, der für die Gedenktafel verantwortliche Förderkreis Historisches Blankenese e.V. habe seiner Fraktion mitgeteilt, dass noch letzte Abstimmungsprozesse liefen, bevor die Überarbeitung der kritischen Textpassagen umgesetzt würde.

 


Anlagen
Eingabe vom 07.02.2025 Gedenktafel Godeffroy (658 KB)

N 17

AG Verkehrsflächenbenennung Bericht aus der Arbeitsgruppe