22-4667

Erweiterung der geplanten Bike+Ride-Anlage (Drs. 22-3453) am U-Bahnhof Trabrennbahn Antrag der CDU-Fraktion

Antrag

Letzte Beratung: 05.11.2026 Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Ö 5.4

Sachverhalt

Mit der Drucksache 22-3453 wurde die Baumaßnahme und Planung einer Bike+Ride-Anlage an der U-Bahn-Haltestelle Trabrennbahn vorgelegt. Ergänzend dazu wird auf die Drucksache 22-4229 zur Erweiterung von Sammelschließanlagen auch für private E-Scooter verwiesen. Vor dem Hintergrund, dass private E-Scooter wegen der Akkus bei Dieben begehrt sind und eine sichere Unterstellmöglichkeit benötigen, wäre es vorteilhaft, im Rahmen der Bike+Ride-Anlage auch privaten E-Scootern eine Unterstellmöglichkeit im abschließbaren Bereich zu bieten.

Zudem sollte die Einrichtung einer verbindlichen Abstellfläche für E-Scooter mit in die Planung aufgenommen werden. Dies wäre evtl. im Bereich der 8 FSP vor dem Bahnhofseingang möglich, um das „wilde Abstellen“ im Bahnhofsbereich oder bei dem gegenüberliegenden EDEKA-Markt zu unterbinden.

Die Planung sieht die Umgestaltung des Vorplatzes vor, um die Akzeptanz und Nutzung des Angebots zu erhöhen. Dabei sollte nicht nur an Fahrräder oder E-Scooter sondern auch an die Umwelt gedacht werden. Bei der räumlichen Prüfung zeigt sich, dass in der aktuellen

Planung weiterhin ausreichend Fläche vorhanden ist, um Bäume zu pflanzen, was zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Hitzevorsorge beiträgt, ohne die Fahrrad- oder E-Scooterinfrastruktur zu beeinträchtigen.

Der Regionalausschuss Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne möge beschließen:

Petitum/Beschluss

Die Verwaltung wird gebeten, die Planung der Bike+Ride-Anlage (Drs. 22-3453) dahingehend zu überprüfen, ob und wie:

  1. die Planung so anzupassen ist, dass private E-Scooter Stellplätze im abschließbaren Bereich der Sammelschließanlage vorgesehen werden.
  2. statt zum Beispiel der einzelnen 8 FSP vor dem Bahnhofseingang eine verbindliche Abstellfläche für Leih-E-Scooter vorgesehen werden kann.
  3. an den noch verfügbaren freien Flächen des Vorplatzes vor dem Bahnhofseingang mindestens ein, möglichst zwei Bäume gepflanzt werden können.
  4. Die Verwaltung wird gebeten, dem Regionalausschuss über das Ergebnis der Prüfung und die geplanten Maßnahmen zu berichten.
Bera­tungs­reihen­folge
Anhänge

keine Anlage/n

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