Antwort zur kleinen Anfrage gem. § 24 BezVG SPD betr. Busstandflächen an den Haltestellen Lohmannsweg und Kasernenstraße
Letzte Beratung: 13.05.2025 Hauptausschuss Ö 5.10
In den vergangenen zwei Jahren wurden die Busstandflächen an den Haltestellen Lohmannsweg und Kasernenstraße (TU Hamburg) auf den nördlichen Seiten saniert. Nach kurzer Zeit ist jedoch bereits sichtbar, dass sich die sanierte Fläche wieder in einem sanierungsbedürftigen Zustand befindet.
Vor diesem Hintergrund bitten wir die Behörde/Verwaltung um Beantwortung folgender
Fragen:
1. Welche Gesamtkosten sind für die Sanierung der beiden Busstandflächen entstanden?
2. Welche spezifischen Mängel oder Schäden führten zur Notwendigkeit der Sanierung?
3. Wieso wurde sich erneut für eine Pflasterung der Fläche entschieden?
4. Welche Alternativen zur Pflasterung wurden geprüft?
4.1 Wurde insbesondere eine Betonierung der Fläche in Betracht gezogen?
4.2 Falls nein, warum nicht?
4.3 Falls ja, welche Kosten wären für eine Betonierung angefallen?
5. Welche Maßnahmen wurden bei der letzten Sanierung ergriffen, um eine erneute schnelle Abnutzung zu verhindern?
6. Ist seitens der Verwaltung bereits eine erneute Sanierung geplant? Falls ja:
6.1 Wann ist diese vorgesehen?
6.2 Mit welchen Kosten wird gerechnet?
6.3 Welche Material- oder Konstruktionsänderungen sind geplant, um eine nachhaltigere Lösung zu gewährleisten?
FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
Bezirksamt Harburg
14. April 2025
Das Bezirksamt Harburg nimmt zu der kleinen Anfrage der SPD-Fraktion wie folgt Stellung:
In den vergangenen zwei Jahren wurden die Busstandflächen an den Haltestellen Lohmannsweg und Kasernenstraße (TU Hamburg) auf den nördlichen Seiten saniert. Nach kurzer Zeit ist jedoch bereits sichtbar, dass sich die sanierte Fläche wieder in einem sanierungsbedürftigen Zustand befindet.
Vor diesem Hintergrund bitte wie die Behörde/Verwaltung um Beantwortung folgender
Fragen:
1. Welche Gesamtkosten sind für die Sanierung der beiden Busstandflächen entstanden?
Es entstanden Unterhaltungskosten von insgesamt ca. 30.000 €.
2. Welche spezifischen Mängel oder Schäden führten zur Notwendigkeit der Sanierung?
Die Verkehrssicherheit war durch Spurrinnen nicht mehr gewährleistet.
3. Wieso wurde sich erneut für eine Pflasterung der Fläche entschieden?
Bei Unterhaltungsarbeiten wird der alte Zustand wieder hergestellt, da meistens keine ganzen Bereiche bearbeitet werden können.
4. Welche Alternativen zur Pflasterung wurden geprüft?
Siehe Antwort zu 3. Es fand keine Prüfung statt, da bei Instandsetzungsarbeiten nach einer gewissen Zeitspanne davon ausgegangen werden kann, dass die Dimensionierung des Oberbaus auf den Bedarf angepasst ist.
4.1 Wurde insbesondere eine Betonierung der Fläche in Betracht gezogen?
Siehe Antwort zu 3.
4.2 Falls nein, warum nicht?
Siehe Antwort zu 3. Bei einer Grundinstandsetzung entstehen Kosten von mindestens 150.000€ pro Bushaltestelle
4.3 Falls ja, welche Kosten wären für eine Betonierung angefallen?
Entfällt.
5. Welche Maßnahmen wurden bei der letzten Sanierung ergriffen, um eine erneute schnelle Abnutzung zu verhindern?
Die Wabensteine wurden in Beton gesetzt
6. Ist seitens der Verwaltung bereits eine erneute Sanierung geplant? Falls ja:
6.1 Wann ist diese vorgesehen?
Unterhaltungsarbeiten sind für Mai 2025 eingeplant.
6.2 Mit welchen Kosten wird gerechnet?
Insgesamt ca. 50.000€.
6.3 Welche Material- oder Konstruktionsänderungen sind geplant, um eine nachhaltigere Lösung zu gewährleisten?
Die künftige technische Lösung wird im Zuge einer Grundinstandsetzung geprüft, welche im Rahmen des neuen Programms HH-Takt (u. a. barrierefreier Ausbau von Haltestellen) vorgesehen ist. Die genannten Haltestellen werden dort gemeldet.
Trispel
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