Fütterungsverbot von Wasservögeln durchsetzen und Verunreinigungen am Alsterufer verhindern Beschlussempfehlung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg
Letzte Beratung: 05.11.2019 Hauptausschuss Ö 7.3
Der Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg hat sich in seiner Sitzung am 28.10.2019 mit o.g. Thematik auf der Grundlage eines CDU-Antrages befasst und einstimmig folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:
„Das Bezirksamt möge an der genannten Stelle mit Hinweisschildern auf das Fütterungsverbot hinweisen. Hierzu sind mit Bildern illustrierte Schilder mit dem Hinweis "Wer Wasservögel füttert, füttert auch Ratten", oder "Unkontrolliertes Füttern kann für die Tiere tödlich enden", anzubringen.“
Begründung:
Die links VOR der Schwanenwikbrücke (stadtauswärts) liegende Wiese am Alsterufer ist besonders in den Sommermonaten ein sehr beliebter Treffpunkt für alle, die dort grillen, chillen, Sport treiben und ihre Freizeit und das schöne Panorama genießen wollen.
Obwohl die meisten Besucher sich dort korrekt und materialschonend verhalten, ist gelegentliches Fehlverhalten leider auch zu beobachten. Eines davon ist das aus einer leider falsch verstandenen Tierliebe durchgeführte Füttern von Wasservögeln. Besonders betroffen davon ist der rechte Bereich direkt am Alsterufer, links neben der Kunstfigur "FREMDE AM WASSER", der z.B. kürzlich, am 22.09.2019 abends, von verstreuten Erdnüssen regelrecht übersät war. Die umliegenden Fuß- und Fahrradwege waren zusätzlich durch Vogelkot bis zur Unkenntlichkeit verunreinigt.
Obwohl in einer Stellungnahme der BUE vom 31.07.2017 zum Thema "Gänse in der Stadt" (in BV-Drs. 20-5943 enthalten) sinngemäß angekündigt wurde, ein Lösungskonzept für die Problematik zu schaffen, scheint an dem genannten Ort noch nicht viel davon angekommen zu sein. Hinweise, Schilder o.ä. sind nicht zu finden. Auch das von Rot-Grün in der BV HH-Nord in 2018 beschlossene Gänsemanagement scheint hier noch nicht ansatzweise zu greifen.
Auch der Hinweis in der o.g. Drucksache: "Auch stellt eine übermäßige und nicht sachgerechte Fütterung durch einzelne ein hygienisches und ein Umweltproblem dar" zeigt, dass hier eine Veränderung umgehend erforderlich ist.
Petitum/Beschluss:
Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.
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