Antwort auf die Nachfrage zur Stellungnahme der BUKEA zum Antrag "Mehr Trinkwasserbrunnen und -spender für Hamburg-Nord" (Drs. 22-2307)
In der KUM Sitzung am 26.08.2026 wurde folgende Nachfrage gegenüber der BUKEA gestellt (auszugsweise aus dem Protokoll vom 26.08.2026):
„Frau Winter (SPD) führt aus, man sei offen dafür, die Standorte am Haynspark und Mühlenkamp zu realisieren. Es werde darum gebeten, bei der BUKEA erneut anzufragen, ob Haushaltsmittel für die Realisierung von wenigstens ein bis zwei Trinkwasserbrunnen gemeinsam mit Hamburg Wasser zur Verfügung gestellt werden könnten oder ob sonst irgendwie Spielraum bestehe, 2027/28 ein bis zwei Standorte zu realisieren. Das Bezirksamt hätte keine ausreichenden Mittel zur Finanzierung. Vielleicht wäre es möglich, die Kosten eines Trinkwasserbrunnes, d.h. die Errichtungs- oder Wartungskosten zu senken bzw. günstigere Angebote einzuholen, oder alternativ die Bezirke auf andere Weise bei der Umsetzung zu unterstützen.“
Hierzu teilt die BUKEA mit:
„Die BUKEA arbeitet aktuell zusammen mit HW intensiv an einem neuen, dezentralen und einfacheren Konzept für mehr Trinkwasserspender in Hamburg. Dieses neue Verfahren soll den alten, standortisolierten Ansatz ablösen, um den Ausbau spürbar zu beschleunigen. Die BUKEA verfolgt das Ziel, die Verfügbarkeit von freien Wasserspendern in Hamburg perspektivisch zu verbessern, und setzt dabei auf eine standortgenaue und technisch nachhaltige Planung. HW und die BUKEA setzen zunehmend auf netzintegrierte Lösungen, etwa Spender an öffentlichen Toiletten oder wandgebundene Systeme an Gebäuden. Diese sind einfacher umzusetzen, wartungsärmer und durch automatische Spülmechanismen hygienisch stabil. Ziel ist es, auf diesem Wege schneller und wirtschaftlicher mehr nutzbare Standorte in der Stadt zu schaffen.“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Dr. Bettina Schomburg
Bezirksamtsleitung
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