Antrag der GRÜNE-Fraktion: Hummelsbütteler Landstraße: Kreuzung Heinrich-Traun-Straße endlich sicherer machen!
Letzte Beratung: 28.09.2026 Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Ö 5.3
Für die Kreuzung Hummelsbütteler Landstraße / Heinrich-Traun-Straße ist seit Jahren eine problematische Verkehrssituation bekannt. Bereits in Drucksache 21-4845 [1] wurde der Bereich als Unfallhäufungsstelle benannt. Gleichzeitig queren hier regelmäßig Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Schule Ohkamp und zum Gymnasium Hummelsbüttel die Hummelsbütteler Landstraße.
Der Regionalausschuss hat auf diese Situation bereits im Dezember 2023 reagiert und unter anderem eine Vollsignalisierung des Knotens gefordert.
Die damalige Stellungnahme der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM, (Drs. 21-4950.1.1 [2] ) war dabei eindeutig: Eine Vollsignalisierung wurde aus Sicht der zuständigen Verkehrsdirektion grundsätzlich als möglich bewertet und angesichts der Unfallhäufungsstelle sogar begrüßt. Die BVM bat jedoch darum, zunächst die bereits vom Polizeikommissariat 34 angeordneten Maßnahmen zur Verbesserung der Sichtverhältnisse [3] umzusetzen und deren Wirkung auf die Verkehrssicherheit abzuwarten.Dazu gehörten zusätzliche Halteverbote in den Einmündungsbereichen der Heinrich-Traun-Straße sowie bauliche Maßnahmen in den Nebenflächen der Hummelsbütteler Landstraße.
Diese Maßnahmen haben die Situation nicht in dem erforderlichen Maße entschärft. Der Unfallschwerpunkt am Knoten besteht weiterhin. Gleich mehrere Eingaben im Regionalausschuss forderten im August 2026 erneut eine Verbesserung der Situation [4]. Die Wirkung der Maßnahmen wurde abgewartet– und nun weiß man: Sie reicht nicht aus, um die Verkehrssituation an diesem Knoten dauerhaft und zuverlässig zu entschärfen.
Die Hummelsbütteler Landstraße ist eine Hauptverkehrsstraße und weist in diesem Bereich eine durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke von rund 13.000 Kfz/24h auf. Gleichzeitig besteht insbesondere durch die angrenzenden Schulen ein erheblicher Querungsbedarf. An einem solchen Knotenpunkt braucht es eine verlässliche, nachvollziehbare und sichere Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmenden. Eine Vollsignalisierung bietet die Möglichkeit, die unterschiedlichen Verkehrsströme eindeutig zu regeln und die bestehenden Konflikte gezielt zu reduzieren.
Die in der damaligen Stellungnahme angesprochenen begrenzten Kapazitäten des LSBG sollten einer Umsetzung nicht entgegenstehen. Die BVM hat selbst einen konkreten Weg aufgezeigt: Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes des Bezirksamtes Hamburg-Nord kann für die Prüfung und gegebenenfalls Realisierung einer entsprechenden Maßnahme eingebunden werden. Für diesen Fall hat die BVM zugesagt, auf das Andiengebot des LSBG zu verzichten und die für die Prüfung und gegebenenfalls Umsetzung erforderlichen Mittel dem Bezirksamt auf Nachweis zur Verfügung zu stellen.
Damit ist bereits eine Möglichkeit benannt, wie die Maßnahme trotz begrenzter Kapazitäten des LSBG vorangebracht werden kann. Diese Möglichkeit sollte nun genutzt werden.
Vor diesem Hintergrund sollte die bereits fachlich befürwortete Vollsignalisierung nun konkret geplant und umgesetzt werden.
Der Regionalausschuss möge beschließen:
Die Bezirksamtsleitung wird gebeten, in Abstimmung mit der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM), dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sowie den weiteren zuständigen Stellen dafür zu sorgen, dass
Für die GRÜNE Fraktion
Daniela Clément
[1]http://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1013361
[2] http://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1013708
[3] http://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1012573
[4] http://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1016901
http://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1016899
http://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1016895
-
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.