Stellungnahme der Bezirksversammlung zur geplanten Umgestaltung der Methfesselstraße zwischen Luruper Weg und Hagenbeckstraße Alternativantrag zu Drs. 21-0091
Letzte Beratung: 29.08.2019 Bezirksversammlung Ö 9.20.1
Im Zuge der Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs plant das Bezirksamt Eimsbüttel die Umgestaltung der Methfesselstraße zwischen Luruper Weg und Hagenbeckstraße. Dabei soll laut der 1. Planverschickung durch die Anlage von Schutz- und Radfahrstreifen der Radverkehr von den Nebenflächen auf die Straße verlagert und die vorhandenen Radwege zurückgebaut. Vorgesehen sind zudem die Erweiterung der B+R-Anlage an der U-Bahn-Station Lutterothstraße sowie die Anlage eines neuen switchh-Punktes.
Die Bezirksversammlung begrüßt die Umgestaltung, formuliert in der vorliegenden Stellungnahme jedoch einige Anmerkungen zu einzelnen Aspekten der Planung.
Die Bezirksversammlung Eimsbüttel nimmt zur geplanten Umgestaltung der Methfesselstraße im Abschnitt zwischen Luruper Weg und Hagenbeckstraße wie folgt Stellung:
1. Die Sperrbügel an der Methfesselstraße sollten – wenn möglich – durch Fahrradbügel ersetzt werden.
2. Die Bezirksversammlung bittet um die Prüfung eines Minikreisels an der Kreuzung Hartwig-Hesse-Straße/Methfesselstraße/Stellinger Weg. Falls ein Minikreisel nicht umsetzbar ist, sollte mindestens eine Anpassung der Kurvenradien an der Einmündung der Hartwig-Hesse-Straße ähnlich wie an der Einmündung des Stellinger Wegs vorgenommen werden.
3. Der momentan geplante ersatzlose Rückbau der Radinfrastruktur in der Hagenbeckstraße und im angrenzenden Kreisel wird kritisch bewertet. Zwar wird die Auflösung der bisher uneinheitlichen Radverkehrsführung unterstützt; es wird jedoch eine Lösung wie am Klosterstern mit eigener Radverkehrsführung im Kreisel sowie in der angrenzenden Hagenbeckstraße angeregt.
4. Der Baum (Robinie) im Bereich des U-Bahn-Ausgangs sollte möglichst erhalten werden.
5. Auf dem zu überplanenden Abschnitt erfolgt die Müllentsorgung derzeit noch mit rosa Säcken. Im Sinne des BV-Beschlusses (Drs. XIX-1919) zur Ersetzung dieses Systems sollte bei der Planung daher der Einbau von (Unterflur-)Müllcontainern von Beginn an berücksichtigt werden.
6. Die Bezirksversammlung weist darauf hin, dass die geplante Radverkehrsführung mit den im Plangebiet angeordneten Tempo-30-Strecken in Einklang gebracht werden sollte.
Moritz Altner, Koorosh Armi, Dagmar Bahr, Gabor Gottlieb, Ralf Meiburg, Ann-Kathrin Riegel, Paulina Rügge, Janina Satzer, Ernst Christian Schütt, Ines Schwarzarius, Annika Urbanski und Torge Urbanski (SPD-Fraktion)
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