Sicheres Miteinander zwischen Rad- und Kfz-Verkehr in der Elbgaustraße durch rote Konfliktstellenmarkierung, korrigierte Seitenlinien, Überholverbot und Tempo 30-Strecke
Bisherige Beratungsfolge |
am |
TOP |
Drs.-Nr. |
Ergebnis |
AM (Antrag der Fraktion DIE LINKE) |
03.06.2026 |
6.4 |
22-2142 |
Es erfolgte unter Berücksichtung der Änderung im Petitum punktweise Abstimmung Empfehlung 1) mehrheitlich bei Gegenstimmen der CDU- und FDP-Fraktion zugestimmt. 2) mehrheitlich bei Gegenstimmen der CDU- und FDP-Fraktion zugestimmt. 3) mehrheitlich mit den Stimmen der GRÜNEN-, SPD-, CDU-, AfD- und FDP-Fraktion abgelehnt 4) mehrheitlich mit den Stimmen der GRÜNEN-, SPD-, CDU-, AfD- und FDP-Fraktion und Stimmenthaltung der Volt-Fraktion abgelehnt |
Zurzeit finden in der Elbgaustraße Straßenbauarbeiten statt, mit dem Ziel die Situation für Rad- und Fußverkehr entlang der Radroute 18 (ehemals Veloroute 14) zu verbessern. Noch sind die Arbeiten nicht beendet und schon ist erkennbar, dass es zu gefährlichen Konfliktsituationen an den Ableitungen der Radverkehrsanlagen zwischen Redingskamp und Furtweg kommt. An diesen Ableitungen sollte jeweils eine sichere Überleitung des Radverkehrs in den Mischverkehr erfolgen und von allen Verkehrsteilnehmenden als eindeutige Führungsform erkennbar sein. Fahrzeugführende erkennen dort aber nicht, dass der Radverkehr, wenn überhaupt, dann nur mit ausreichendem Sicherheitsabstand überholt werden darf. Die Sichtbeziehungen an der Ableitung der Radverkehrsanlage Richtung Eidelstedt-Zentrum werden zusätzlich durch einen kurzen Verschwenk des Radwegs und Baumneupflanzungen auf der zwischen Radweg und Fahrbahn gelegenen Grüninsel beeinträchtigt.
Die Nachbesserung ist technisch und finanziell umsetzbar und dringend geboten.
Der Ablehnung zu Punkt 3) und 4) lag folgendes Petitum zugrunde:
3) zwischen Redingskamp und Furtweg in beiden Richtungen eine Tempo-30-Strecke anzuordnen
4) zwischen Redingskamp und Furtweg in beiden Richtungen Verkehrszeichen VZ 277.1 (Überholverbot für einspurige Fahrzeuge) anzuordnen.
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei der Behörde für Mobilität und Verkehr dafür einzusetzen,
1) die beiden im Sachverhalt beschriebenen Ableitungen der Radverkehrsanlagen in den Mischverkehr zwischen Redingskamp und Furtweg weiter in die Fahrbahn hineinragend rot einzufärben. Die gestrichelte Markierung des Radschutzstreifens soll ebenfalls, weiter als in der Schlussverschickung dargestellt, in die Fahrbahn verlaufen.
2) die Grüninseln jeweils mit Baum weiter südlich zu setzen oder einen anderen Standort zu finden, um Radverkehr Richtung Eidelstedt-Zentrum möglichst frühzeitig im Sichtfeld des Fahrbahnverkehrs zu führen. Auch bei der Versetzung an einen neuen Standort sollen insbesondere relevante Sichtbeziehungen berücksichtigt werden.
3) Die Bezirksversammlung stimmt der ablehnenden Beschlussempfehlung zu.
4) Die Bezirksversammlung stimmt der ablehnenden Beschlussempfehlung zu.
Skizzen/Fotos aktueller und erwünschter Plan
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