Schulhöfe in Eimsbüttel naturnah gestalten – Bericht über Projekte und Planungen
Naturnah gestaltete Schulhöfe sind weit mehr als schönere Außenflächen. Sie schaffen Orte für Bewegung, Begegnung, Naturerfahrung und praktisches Lernen. Gerade in einem dicht bebauten Bezirk wie Eimsbüttel können Schulhöfe wichtige grüne Lern- und Lebensräume sein. Sie leisten zugleich einen Beitrag zur Klimaanpassung, zur Entsiegelung, zur Regenwasserversickerung, zur Verbesserung des Mikroklimas und zum Schutz der Artenvielfalt.
Die Hamburgische Bürgerschaft hat den Senat bereits ersucht, über Maßnahmen und Schulen zu berichten, an denen das Konzept naturnaher Schulhöfe im Schulbauprogramm und im Bestand umgesetzt wird. In der Drucksache 23/1546 werden unter anderem Entsiegelung, klimaresiliente Bäume, Biotope, ökologische Pflasterungen, Schulgärten, Totholzbereiche und grüne Klassenzimmer als Bausteine naturnaher Schulhöfe benannt. Zugleich wird auf den „Leitfaden Freianlagenplanung“, den BSFB-Förderfonds „Naturnahe Schulgeländegestaltung“ sowie Klimaanpassungsmaßnahmen auf schulischen Außengeländen verwiesen. Auch Initiativen wie „Hamburg abpflastern“ und Citizens Forests befassen sich mit der Entsiegelung und naturnahen Begrünung von Schulhöfen – idealerweise unter Einbeziehung der Schüler*innen und Lehrer*innen.
Wie und in welchem Umfang solche Projekte und Programme bereits in Eimsbüttel umgesetzt wurden oder geplant werden, ist nun von besonderem Interesse. So stellen sich u.a. folgende Fragen:
Denn naturnahe Schulhöfe entfalten ihren vollen Wert erst dann, wenn sie nicht nur gebaut, sondern auch dauerhaft gepflegt, genutzt und in den Schulalltag eingebunden werden.
Juliane Papendorf, Christine Velmede, Winfried Rangnick, Katrin Meyer und GRÜNE-Fraktion
Simone Gastl, Ann-Kathrin Riegel, Jana Voß, Hendrik Lux und SPD-Fraktion
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