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Eingabe: Idee für ein Hamburger Modellprojekt: Generationengarten und Biodiversitäts-Lernort an der Marie-Beschütz-Schule

Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied

Letzte Beratung: 31.08.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.2.11

Sachverhalt

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord informiert über folgende Bürgereingabe:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Nachbarin der Marie-Beschütz-Schule hier in Eppendorf Nord in Hamburg-Bergedorf (offiziell, ich hätte gesagt Hamburg Nord / Eppendorf) beobachte ich derzeit mit großem Interesse die Entwicklung einer neu entstandenen Freifläche auf dem Schulgelände.

Dabei kam mir der Gedanke, dass diese Fläche eine wunderbare Chance bieten könnte, einen besonderen Lern- und Naturraum für die Schülerinnen und Schüler entstehen zu lassen. Als Leiterin der Nachhaltigkeitsentwicklung eines großen Bau- und Immobilienunternehmens sowie ehemaliges Vorstandsmitglied eines der größten Vereine für Nachhaltigkeitsverantwortliche in Deutschland, der Peer School or Sustainable Development, liegt mir das Thema sehr am Herzen. Ich bin immer wieder erschrocken, wie wenig wir uns mit den für unsere Zeit wichtigsten Themen - Biodiversität, Wasser und Boden - auseinandersetzen und wie wenig Verständnis Kinder in Städten dafür haben. Umso schöner finde ich es, wenn Chancen diesbezüglich genutzt werden und es Lehrkräfte gibt, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Aus diesem Grund schreibe ich Ihnen bezüglich einer Idee zur Nutzung des Grundstücks direkt neben der Schule, welches durch die Abrissarbeiten frei geworden ist.

Anstelle einer klassischen Grünfläche oder weiterer Versiegelung könnte dort ein Biodiversitäts- und Schulgarten entstehen ein Ort, an dem Kinder Natur erleben, Verantwortung übernehmen und gleichzeitig wichtige Themen wie Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz praktisch kennenlernen.

gliche Ideen:

· Hochbeete r Gemüse und Kräuter, die von einzelnen Klassen betreut werden,

· Obststräucher und kleine Obstbäume zum Naschen,

· heimische Wildblumenflächen als Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge,

· Insektenhotels, Totholz- und Steinhaufen sowie weitere Lebensräume für Tiere,

· ein grünes Klassenzimmer unter den bestehenden Bäumen für Unterricht im Freien,

· Kompostierung und Regenwassernutzung als anschauliche Beispiele nachhaltigen Handelns.

Ich bin überzeugt, dass einsolches Projekt hervorragend zu den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimaanpassung, Demokratiebildung und sozialem Zusammenhalt passt. Es würde den Kindern ermöglichen, Natur nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern Natur täglich selbst zu erleben und mitzugestalten.

Aus Interesse habe ich mithilfe von KI eine kleine Visualisierung sowie weitere Details erstellt, wie ein solcher Lern- und Biodiversitätsgarten auf der Fläche aussehen könnte. Diese möchte ich Ihnen gern als Anregung mitsenden. Mir geht es dabei ausdrücklich nicht um einen fertigen Plan, sondern um eine Idee, welche Möglichkeiten dieses Grundstück bieten könnte. Weiter unten sende ich Ihnen weitere detailliertere Ideen.

Vielleicht ließe sich ein solches Projekt sogar gemeinsam mit Eltern, Nachbarn, Fördervereinen oder lokalen Unternehmen (Stichwort Corporate Volunteering) entwickeln und durch passende rderprogramme unterstützen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn die Idee Ihr Interesse weckt und bei Ihnen an die zuständigen Fachbereiche weitergegeben werden könnte. Gerne nehme ich mir die Zeit, um die Idee gemeinsam weiter auszubauen und freue mich über eine Rückmeldung zur weiteren Gestaltung des Schulgeländes.

Vielen Dank für Ihre Zeit.

Beste Grüße

Petitum/Beschluss

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

Isabel Permien

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