Stellungnahme zum Antrag der GRÜNE-Fraktion betr. Klimaanpassungsmaßnahmen auf Harburger Schulgeländen
Aufgrund des Antrags der GRÜNE- und SPD-Fraktion „Sonnenschutz auf Harburger Schulhöfen und -geländen zur Klimaanpassung“ (Drucksache 22-0997) wurde von Vertreterinnen vom Gebäudemanagement Hamburg (GMH) zur Sachlage berichtet und einige gelungene Beispiele vorgestellt.
Die Präsentation im Ausschuss für Bildung und Sport stellte Neubauten von Schulgebäuden in den Mittelpunkt. Maßnahmen im Zuge von Grundinstandsetzungen wurden nur wenige vorgestellt. Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten sind aber höchst relevant für Klimaanpassungsmaßnahmen an den Schulstandorten. Nach Auskunft der BSB/GMH ist auch für diese Tätigkeiten eine mehrjährige Rahmenplanung vorhanden.
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten,
Expert*innen von GMH in den Ausschuss für Bildung und Sport einzuladen, die über geplante Klimaanpassungsmaßnahmen an Harburger Schulstandorten im Zuge von Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen berichten. Bedeutsam ist dabei auch, welche klimaangepassten Sträucher und Bäume auf dem Schulgelände neu gepflanzt werden.
Diese Informationen sowie die über entsprechende Maßnahmen im Zuge von Neubauvorhaben sollen künftig jährlich dem Ausschuss für Bildung und Sport zur Verfügung gestellt werden
BEZIRKSVERSAMMLUNG HARBURG
Der Vorsitzende
17. Februar 2026
Die Finanzbehörde nimmt zu dem Antrag der GRÜNE-Fraktion (Drs. 22-1352) wie folgt Stellung:
Die Finanzbehörde teilt mit, dass keine Referierende in die Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport am 23.02.2026 entsandt werden.
GMH ist der Anfrage zur Präsentation der Außenanlagenprojekte im Ausschuss vom 1. Dezember 2025 gerne nachgekommen und hat beispielhaft dokumentierte Außenanlagenprojekte bereits präsentiert. In diesem Sinne wurde auch die erneute Anfrage geprüft.
Wie in der Sitzung am 1. Dezember 2025 bereits mitgeteilt, erfolgen im Rahmen von Außenanlagenprojekten nach Möglichkeit auch einzelne Maßnahmen zur Klimaanpassung, wie beispielsweise Entsiegelung oder die Pflanzung von Gewächsen. Eine zentrale Erfassung dieser Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt aber nicht. Eine Präsentation würde erfordern, manuell alle Bewirtschaftungs- und Instandhaltungsprojekte an Schulen in Harburg auf etwaige Klimaanpassungsmaßnahmen hin zu überprüfen, auszuwerten, vor Ort Bildmaterial zu erstellen und präsentationsfähig aufzubereiten. Dies ist im Hinblick auf eine einmalige Präsentation wirtschaftlich nicht darstellbar.
Vor diesem Hintergrund kann GMH keine Referierenden entsenden.
Auch ein jährliches Berichtswesen in der erfragten Form besteht bislang nicht, eine Etablierung eines solchen, ebenfalls manuell aufzubereitenden, Berichtswesens wird geprüft.
gez. Böhm
f.d.R.
Hypko
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