22-1050

SGI, "Verteilungsvorschlag 2027 des Bezirksamtes Bergedorf zum PSP-Element 3-22702010-100002.01-.08 Soziale Hilfen und Integration, Betriebskosten Seniorentreffs"

Beschlussvorlage

Letzte Beratung: 03.11.2026 Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration Ö 5

Sachverhalt

I. Grundsätzliche Erläuterungen /Rechtsgrundlagen

Das PSP-Element 3-22702010-100002.01-.08 steht für die Rahmenzuweisung „Soziale Hilfen und Integration, Betriebskosten Seniorentreffs“.

Die rechtlichen und inhaltlichen Grundlagen der Förderung aus dieser Rahmenzuweisung bilden der § 71 SGB XII, die Globalrichtlinie zur bezirklichen Offenen Seniorinnen- und Seniorenarbeit und die Förderrichtlinie zur bezirklichen Offenen Seniorenarbeit. Die bezirkliche Seniorenarbeit soll dazu beitragen, Schwierigkeiten, die im Alter entstehen können, zu verhüten, zu mildern oder zu überwinden. Sie möchte den Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit erhalten, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen.

Aus den dem Bezirksamt zur Verfügung gestellten Mitteln sind neben der Förderung und Bewirtschaftung der drei Seniorentreffs auch der Seniorenbeirat, die vier Seniorenrunden und vier Seniorenkreise, die zwei Besuchsdienste, das Soziale Zentrum sowie der Projektfonds für offene Seniorenarbeit zu bestreiten.

Seit 01.01.2023 gilt eine neue Globalrichtlinie zur bezirklichen Offenen Senior:innenarbeit. Gemäß der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sollen folgende Leitlinien im Fokus der Entwicklung der bezirklichen Offenen Senior:innenarbeit stehen: differenzierte Alter(n)sbilder, Vielfalt ist Realität, kein Mensch wird ausgeschlossen, Partizipation und Mitgestaltung, das Quartier als wesentlicher Aktionsraum. Die Förderrichtlinie ist 2024 in Kraft getreten. Seither gelten für die Treffpunkte andere Fördervoraussetzungen, die nicht primär an Wochenöffnungszeiten, sondern vor allem an Maßnahmen rund um Teilhabe und niedrigschwellige Zugänge, Willkommenskultur, Partizipation und Mitwirkung, barrierearme Räumlichkeiten sowie Öffentlichkeitsarbeit gemessen werden. Eine erweiterte Förderung über 13.000 € erhalten Treffpunkte, die ein quartiersbezogenes Angebot vorhalten.

Der Ansatz bleibt in 2027 im Vergleich zum Vorjahr stabil. Allerdings konnte die Budgetplanung dadurch entlastet werden, dass das Angebot des Begleiters in 2027 anteilig aus dem Quartiersfonds mitfinanziert wird. Dadurch konnten neue Spielräume für die Umsetzung der Zielsetzungen der Globalrichtlinie zur bezirklichen Offenen Senior:innenarbeit geschaffen werden.

II. Verfügbares Finanzvolumen 2027

Nach gegenwärtigem Planungsstand werden dem Bezirksamt für die Angebote der offenen Seniorenarbeit folgende Mittel zur Verfügung stehen:

PSP-Element 3-22702010-100002.01 -.08

Summe der ungebundenen, übertragbaren Haushaltsreste

0 €

Planungsvolumen (Ansatz 2025)

214.000 €

Ansatz 2026

214.000 €

III. Verteilungsvorschlag Rahmenzuweisung Seniorenarbeit 2026

Rahmenzuweisung Seniorenarbeit

PSP-Element-Bezeichnung

Erläuterung

Zweckbe-stimmung

Ansatz 2026

Ansatz 2027

Bewirtschaftung Seniorentreffs

Bisheriger Ansatz bleibt konstant.

Betriebskosten

55.000 €

55.000 €

Seniorenbeirat

5.500 €

Budget für den Sen.-Beirat, um die Arbeit des Beirats zu stärken

14.000 € Aufwandsentschädigungen/ Sitzungsgelder für die Mitglieder des Seniorenbeirats.

Seniorenbeirat/

Aufwandsent­schädigung Sitzungsgelder

19.500 €

19.500 €

Zuwendungen offene Seniorenarbeit

Erhöhung der RZ für zu Erhöhung der Zuwendungen

Zuwendungen Seniorenarbeit

130.000 €

131.000 €

Seniorenarbeit allg.

Bisheriger Ansatz bleibt konstant.

Allgemeine Verwaltungstätigkeiten in Zusammen-hang mit der offenen Senior:innenarbeit

8.500 €

8.500 €

Zuwendungen RZ offene Seniorenarbeit gesamt (vorbehaltlich der Entscheidung der Bürgerschaft)

Summe

213.000

214.000 €

IV. Verteilung der Zuwendungsmittel für die offene Seniorenarbeit für das Jahr 2026

3-22702010-100002.06 (Soziale Hilfen)

Pr.Knz

Projekt (Träger)

Verteilung 2026

Antrag 2027

Verteilungs-vorschlag 2027

S 01

Besuchsdienst im Landgebiet „LafüSe“

(Landfrauenverband Hamburg/ Landfrauen für Senioren)

4.500 €

4.000 €

4.000 €

S 02

Seniorenrunden Seniorenbüro

(Seniorenbüro Hamburg e.V.)

8.290 €

9.450 €

9.450 €

S 03

Soziales Zentrum

(Der Begleiter gGmbH)

40.000 €

42.000 €

20.000 €

S 04

Vertrauen im Alter (AWO Kreis Bergedorf)

6.712 €

6.812 €

6.812 €

S 05

Seniorentreff Leuschnerstraße

(DRK Leuschnerstraße)

13.000 €

13.000 €

13.000 €

S 06

AWO Treff Bergedorf (AWO Kreise Bergedorf)

13.000 €

13.000 €

13.000 €

S 07

Seniorenkreise der AWO (AWO Kreis Bergedorf)

5.950 €

5.950 €

5.950 €

S 08

Treffpunkt KAP / Angebote für Ältere

(Diakonisches Werk)

13.000 €

13.000 €

13.000 €

S 09

für.einander.da (Sprungbrett e.V.)

4.500 €

12.360

12.360 €

S 10

Yardim (Sprungbrett e.V.)

1.136 €

1,464 €

1.464 €

S 11-P

Projektfonds Senior:innenarbeit in Bergedorf

Bezirksamt Bergedorf

21.278 €

29.964 €

29.964 €

Gesamtsumme

130.000 €

131.000 €

131.000 €

Die vorliegenden Anträge wurden formal und inhaltlich überprüft. Die Ergebnisse hierzu sind in den jeweiligen Zuwendungsvorgängen dokumentiert. Eine Übersicht und Kurzbeschreibungen der Projekte sind den nachfolgenden Anlagen zu entnehmen.

Der unter S 11-P im Projektfonds vorgesehene Betrag von 29.964 € soll - auch unterjährig - für Erweiterungen und neue Projekte der bezirklichen Seniorenarbeit zur Verfügung stehen und kann nach Antragsstellung zugewendet werden.

VI. Anhang – Übersicht Anträge 2027 und Projektbeschreibungen

Verteilung 2027

„LafüSe“ (Besuchsdienst der Landfrauen)

Projektkennziffer S 01

Kennzahlen

Plan

Stellen hauptamtliches Personal

0

Honorarkräfte

0

Ehrenamtliche Kräfte

9

Eigenmittel/Einnahmen

0,00 €

Zuwendung gemäß Verteilungsvorschlag

4.000 €

Besuche pro Jahr

256

Fortbildungsveranstaltung für die ehrenamtlichen Kräfte

2

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen**

/

**Telefonberatung ganzjährig

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

Das Projekt wird ausschließlich von ehrenamtlichem Engagement getragen. Ziel der Landfrauen ist es, durch Besuche ältere Menschen vor Vereinsamung zu bewahren und ihnen damit ein Stück Lebensqualität zu erhalten bzw. zurückzugeben. Sie verfolgen mit der aufsuchenden Betreuung zugleich die Absicht, den Besuchten ihr Leben in „Selbstbestimmung“ so lange wie möglich zu erhalten. In der Regel erfolgt ein Besuch von zwei Stunden pro Woche.

Zu diesem Zweck wirbt der Träger auch weiterhin ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter z.B. über Öffentlichkeitsarbeit an, die sich der Betreuung der genannten Zielgruppe widmen möchten und die über die notwendigen Voraussetzungen verfügen. Die Ehrenamtlichen werden fortlaufend begleitet und tauschen sich alle zwei Monate regelhaft aus. LafüSe führt weiterhin zum Teil gemeinsame Fortbildungen mit dem „Besuchsdienste Netzwerk für Bergedorf“ durch.

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Verteilung 2027

5 Seniorenrunden des Seniorenbüros (Seniorenbüro Hamburg e.V.)

Projektkennziffer S 02

Projektinformation

Plan

Ehrenamtliche Kräfte

5

Eigenmittel / Einnahmen

0 €

Verteilungsvorschlag

8.290 €

Gruppen

5

Erwartete Teilnahmen

2.900

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

46

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

Das Seniorenbüro Hamburg e.V. leistet für die ausschließlich ehrenamtlich geleiteten Runden die fachliche und organisatorische Unterstützung. Die Seniorenrunden beugen Isolation und Vereinsamung vor und regen Selbst- und Nachbarschaftshilfe an. Das Seniorenbüro Hamburg unterstützt in Bergedorf 5 Seniorenrunden an folgenden Standorten:

Name der Runde

Ort/Adresse

Turnus

Zielgruppe/ Angebote

Allermöhe

Bürgerhaus Allermöhe

Montags

10.00 bis 12.00 Uhr

Überwiegend russlanddeutsche Senior:innen.

Lohbrügge 1

Wilhelm-Leuschner-Seniorenzentrum

Montags

14.30 – 16.30 Uhr

Unterschiedliche Angebote wie Singen, Kaffeetrinken

Lohbrügge 2

im Seniorentreff, Kurt-Adams-Platz 9

Mittwochs

16.00 – 18.00 Uhr

Überwiegend russlanddeutsche Senior:innen

Lohbrügge 3

Waschhaus, Mendelstraße 32c

Dienstags

10.00 – 12.00 Uhr

Überwiegend russlanddeutsche Senior:innen

Allermöhe 2

KulturA

14tägig

„Mit Freude älter werden“ – zielt auf jüngere Senior:innen – neu seit September 2026

Die Angebote in den Runden sind vielfältig: Ausflüge, gemeinsames Feiern, biografische Themen, Gedächtnistraining, Bewegung/ Gymnastik, Singen, nachbarschaftliche Kontakte stärken, Diskussion über sozial-/ politische Themen, Sprachförderung, Gesellschaftsspiele, kreatives Gestalten. Die ehrenamtlichen Leitungen werden regelhaft fortgebildet, um deren Handlungskompetenzen zu erweitern (z.B. zum Thema Migration/Integration) und sind in Bergedorf sehr engagiert

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Verteilung 2027

„Soziales Zentrum Bergedorf“ (Der Begleiter gGmbH)

Projektkennziffer S 03

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal Beratung (Std. p. W.),

20

Koordination und Reinigung (Std. p. W.)

8

Eigenmittel/Einnahmen

16.019,28 €

Zuwendung

*22.000,00 €

Beratung (offene Erst- und Folgeberatung, telefonische Beratung) Fälle p.A.

1.030

Teilnehmerinnen, Teilnehmer an Gruppenangeboten (p.A.)

9.000

Teilnehmerinnen, Teilnehmer an Veranstaltungen (p.A.)

1.750

Gesamtzahl der Besuche (p.A.)

11.780

Öffnungszeit in Kalenderwoche

50

Öffnungszeiten durch Fachpersonal

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

9.00-12.00

Uhr

10.00-17.00 Uhr

9.00-12.00

Uhr

10.00-17.00 Uhr

Gruppennutzung

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

*Die Antragssumme beträgt insgesamt 42.000 €. Die bedarfsgerechte Zuwendung soll in Höhe von 20.000 € aus dem Quartiersfonds und in Höhe von 22.000 € aus der Rahmenzuweisung Offene Senior:innenarbeit erfolgen.

„Der Begleiter“ bestärkt und unterstützt Menschen in ihrem Wunsch nach einer selbstbestimmten Lebensführung. Dabei sind Beratung und Unterstützung von der Grundidee, als „Hilfe zur Selbsthilfe“ gedacht. Die inhaltliche Arbeit setzt sich aus drei Schwerpunkten zusammen:

  1. Gezielte Unterstützung von Seniorinnen und Senioren aus der näheren Umgebung,
  2. Förderung und Durchführung sozialer Gruppenarbeit (Selbsthilfe- und Freizeitgruppen-

angebote sowie

  1. Unterstützung und Beratung der rat- und hilfesuchenden Menschen

Der Begleiter hat sein Angebot und Wirken weiter in den Stadtteil geöffnet. Dies betrifft sowohl die Angebote als auch den Mittagstisch, Frühstückscafé sowie das Café-Angebot. Zusätzlich gibt es auch eine Sprechstunde zu digitalen Themen sowie zu Sozialberatung. Zunehmend werden auch Vorträge zu Fachthemen wie Vorsorgevollmacht oder Informationsveranstaltungen angeboten. So ist für 2026 weiter eine Kooperation mit dem Lohbrügger Gesundheitszentrum geplant.

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt und auf dieser Grundlage seine Kosten kalkuliert. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Verteilung 2027

„Vertrauen im Alter“ (AWO Kreis Bergedorf)

Projektkennziffer S 04

Kennzahlen

Plan

Stellen hauptamtliches Personal

0

Honorarkräfte (Dipl. Soz.Päd. u. Dipl. Psych.)

1

Ehrenamtliche Kräfte

10

Eigenmittel / Einnahmen

13 €

Verteilungsvorschlag

6.812 €

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen*

/

*Telefonberatung ganzjährig

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

Zentrales Ziel des Projekts ist, ältere Menschen durch Besuch vor Vereinsamung zu bewahren und damit deren individuelle Lebensqualität zu steigern. Weiter verfolgt die aufsuchende Betreuung die Intention, Seniorinnen und Senioren ihr Leben in „Selbstbestimmung“ so lange wie möglich zu erhalten. Das Projekt wird ausschließlich von ehrenamtlichem Engagement getragen und sucht nach weiteren Engagierten. Die Ehrenamtlichen werden von einer Honorarkraft geschult und fortlaufend begleitet. Daneben organisiert der Träger einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch der ehrenamtlichen Helfer. Die professionelle (Honorar-) Kraft führt den Erstkontakt durch und begleitet die erste Kontaktaufnahme. In der Regel erfolgt ein Besuch von 2 Stunden pro Woche. Neben dem Besuchsdienst zu Hause, sind auch Verabredungen zu gemeinsamen Spaziergängen möglich.

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Verteilung 2027

Seniorentreff Leuschnerstraße (DRK)

Projektkennziffer S 05

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal (Std. p. W.)

12

Anzahl der Honorarkräfte

2

Eigenmittel / Einnahmen

25.055,15 €

Verteilungsvorschlag

13.000 €

Wochenöffnungszeit (Std.)

25,5

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

46

*Vom Träger werden aber spezielle Reisen für Seniorinnen und Senioren angeboten. Die betreuten Reisen werden dann u.a. von einer Krankenschwester begleitet.

Öffnungszeiten**

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

im Wechsel 8.30-14.30 oder

12.00-18.00

10.00-14.00

10.00-16.00 Uhr

im Wechsel 8.30-12.30 Uhr

und

14.00-18.00 Uhr

15.00-18.00 Uhr

2xmonatlich 14.00 - 19.00

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

Der Seniorentreff des DRK bietet Seniorinnen und Senioren vielfältige Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Kontaktpflege. Er wirkt der Vereinsamung entgegen und unterstützt die Menschen dabei, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten aufrechtzuerhalten. Die Angebote im Treff bieten Anregungen für eine aktive Lebensgestaltung und unterstützen die Seniorinnen und Senioren dabei, sich in den schnell ändernden Lebensverhältnissen zu Recht zu finden.

Der Seniorentreff bietet neben den gemütlichen Zusammenkünften, u. a. auch Yoga, einer Schachgruppe sowie auch einer migrantischen Gruppe Platz. Zudem gibt es saisonale Angebote wie etwa Weihnachtsbasteln.

Außerhalb der Angebotszeiten des Treffs steht der Seniorentreff Verbänden und Vereinen zur Verfügung.

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Verteilung 2027

AWO Treff Bergedorf im KörberHaus, (AWO Kreis Bergedorf)

Projektkennziffer S 06

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

0

Anzahl der Honorarkräfte

0

Ehrenamtliche Kräfte

>30

Eigenmittel / Einnahmen

0 €

Verteilungsvorschlag

13.000 €

Wochenöffnungszeit (Stunden)

35

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

46

Öffnungszeiten | Offener Treff und inhaltliche Angebote

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

11.00-19.00 Uhr

09.30-18.30 Uhr

09.30-17.00 Uhr

10.00-21.00 Uhr

10.00-12.00 Uhr

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

Der AWO Treff Bergedorf wirkt mit seinen Angeboten der Vereinsamung entgegen und unterstützt die Menschen dabei, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten aufrechtzuerhalten. Die Angebote im KörberHaus, dem Haus des Miteinanders, bieten Anregungen für eine aktive Lebensgestaltung und helfen den Seniorinnen und Senioren, sich mit den sich immer schneller ändernden Anforderungen und Möglichkeiten besser zurechtzufinden.

Neben Angeboten wie Tanzen im Sitzen, Spielenachmittagen, Kulturangeboten, wie z.B. Lesungen, Erzählcafé, gibt es auch Angebote zum Erwerb digitaler Kompetenzen, um an der zunehmend digitalen Gesellschaft teilnehmen zu können (Kurse mit Smartphones, iPads und Laptops sowie offene Angebote). Die AWO bringt sich auch in Veranstaltungen der Körberhauses wie etwa dem Nachbarschaftstag oder Tag der offenen Tür ein und ergänzt das Angebot des Hauses.

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Verteilung 2027

4 Seniorenkreise der AWO (AWO Kreis Bergedorf)

Projektkennziffer S 07

Projektinformation

Lohbrügge

Bergedorf West, NA

Nettelnburg

Billebogen

Ehrenamtliche Kräfte

10

3

2

4

Eigenmittel/ Einnahmen

0,- €

0.- €

0.- €

0,-

Verteilungsvorschlag

gesamt: 5.950 €

1.700 €

850 €

1.700 €

1.700 €

Reisen/Exkursionen

12

2-3 plus eine mehrtätige Reise

0

0

Gesamtzahl der Treffen

26

28

48

92

Wochentage

Sa

Di /Do

Di

Di/ Fr

Besucherzahlen pro Treffen

25-30

Mind. 20

15

Mind. 15

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

Der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt Hamburg (AWO) leistet für seine Seniorenkreise /Seniorenclubs die fachliche und organisatorische Unterstützung. Sie sollen der Isolation und Vereinsamung vorbeugen und zu Selbst- und Nachbarschaftshilfe anregen. Der Landesverband der AWO unterstützt in Bergedorf 4 Seniorenclubs (= Seniorenkreise) an folgenden Standorten:

Seniorenclub

Ort/Adresse

Turnus

Angebote

Lohbrügge

Körberhaus, Holzhude 1

Samstags 14-16 Uhr. Tagesfahrt jeden 3. Mittwoch im Monat

Kaffeetrinken, Tagesfahrten: Spaziergänge/ Wanderungen, Besichtigungen, Besuch von kulturellen Veranstaltungen

Nettelnburg

Treffen am Katendeich 10

Dienstags 14.00 – 16.00 Uhr

Bildungsangebote, Treffen mit Klönschnack

Bergedorf West/Neuallermöhe (P5)

Friedrich-Frank-Bogen 59

Dienstags 14.00 – 16.00 Uhr, jeden 3. Donnerstag im Monat 14.00 – 16.00 Uhr

Treffen mit Klönschnack, Bildungsangebote, Spaziergänge, Besichtigungen, Besuch von kulturellen Veranstaltungen, zwei Tagesfahrten und eine ein-wöchige Reise

Aktivtreff „Billebogen“

Walter-Freitag-Straße 24

Dienstags 14.00 – 17.00 Uhr und freitags 14.00 – 17.00 Uhr.

Treffen mit Klönschnack, Handarbeit,

Die Seniorenclubs bieten neben geselligem Beisammensein Spaziergänge und Wanderungen an, sie besuchen kulturelle Veranstaltungen, nehmen Bildungsangebote wahr. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die Themen Ernährungsberatung, Gedächtnistraining und Sturzprävention. Zudem werden auch Tagesfahrten angeboten und zum Teil Reisen unternommen.

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Verteilung 2027

Treffpunkt KAP, Angebote für Ältere (Diakonisches Werk)

Projektkennziffer S 08

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal (Std. p. W.)

8,75

Anzahl der Honorarkräfte

1

Ehrenamtliche Kräfte

10

Eigenmittel / Einnahmen

22.050 €

Verteilungsvorschlag

13.000 €

Wochenöffnungszeit

33,5

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

46

Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag*

Sonntag*

11.00-16.00 Uhr

10.00-13.00 Uhr

10.00-18.00 Uhr

10-11.30 Uhr und 13.00-18.00 Uhr

10.00-14.00 Uhr

10.00-13.00 Uhr

*Stammtisch und Spielkreise

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

Der Seniorentreff im Gemeindehaus am Kurt-Adams-Platz bietet Seniorinnen und Senioren vielfältige Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Kontaktpflege. Er wirkt Vereinsamung entgegen und unterstützt die Menschen dabei, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten aufrecht zu erhalten. In dem Gemeindezentrum sind sehr viele unterschiedliche Gruppen präsent und dies verleiht dem Treff ein vielfältiges Angebot. Eine Auswahl der Angebote: Es werden Ausflüge angeboten, es gibt eine Leihbücherei, einen PC-Club, und auch ein Chor gehört grundsätzlich zum Angebot. Die Zusammenarbeit vor Ort mit unterschiedlichen Akteuren wie Der Begleiter und Leben mit Behinderung Hamburg wird gepflegt und ausgebaut.

Es wird darauf geachtet, dass neben den Angeboten für Ältere auch Angebote für jüngere Ältere entwickelt werden, um so den unterschiedlichen Generationen passende Angebote zu machen. Wichtig ist dem Träger nicht nur Geselligkeit, sondern vor allem das aktive Tun.

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Verteilung 2027

für.einander.da, (Sprungbrett e.V.)

Projektkennziffer S 09

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal (Std. p. W.)

1 Minijob

Anzahl der Honorarkräfte

0

Ehrenamtliche Kräfte

5

Eigenmittel / Einnahmen

7.414 €

Verteilungsvorschlag

12.360 €

Wochenöffnungszeit

/

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

/

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

Mit dem Projekt für.einander.da bringt der Träger Generationen aus dem Stadtteil zusammen und schafft Verbindungen. Nicht nur ältere Menschen im Stadtteil sind auf der Suche nach neuen Kontakten, Anschluss, neuen Herausforderungen, neuen Verbindungen oder auch Unterstützung im Alltag. Auch junge Menschen haben durch gesellschaftliche Struktur- und Familien­veränderungen den Bedarf, mitgenommen zu werden, von älteren Menschen zu lernen und zu profitieren, aber auch durch soziales Engagement zu lernen, worauf der klassische Schulunterricht im Leben manchmal nicht vorbereitet.

Die Angebotsnutzer*innen verbringen Zeit beim miteinander reden, basteln, essen Kuchen und spielen. Während der Schulferien finden gemeinsame Ausflüge statt.

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Das Projekt wurde in den vergangenen Jahren anteilig aus der Offenen Senior:innenarbeit und aus dem Freiwilligen Engagement gefördert. Für das Jahr 2027 ist die Förderung komplett im Rahmen der Offenen Senior:innenarbeit erforderlich.

Verteilung 2027

Yardim, (Sprungbrett e.V.)

Projektkennziffer S 10

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal (Std. p. W.)

30

Anzahl der Honorarkräfte

0

Ehrenamtliche Kräfte

6

Eigenmittel / Einnahmen

5.201 €

Förderung SteF

67.637 €

Ko-Finanzierun FE

1.952 €

Verteilungsvorschlag – Ko-Finanzierung RZ Senioren

*1.464 €

Wochenöffnungszeit

/

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

/

*Das Projekt Yardim erhält im Zeitraum 03/2026 bis 02/2029 eine Zuwendung aus dem Stadtentwicklungsfonds Lebendige Quartiers (SteF). Das Bezirksamt ist Ko-Finanzierungspartner und gibt aus der Förderung freiwilliges Engagement (FE) und der RZ Offene Senior:innenarbeit die o.g. Beträge hinzu. Alle Zuwendungsbestandteile werden vom Bezirksamt ausgezahlt. Die Gesamtfördersumme beträgt 71.053 €.

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

Ältere Menschen mit Migrationsgeschichte stoßen beim Zugang zu Gesundheits-, Pflege- und Sozialleistungen häufig auf erhebliche Hürden: Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und mangelnde Kenntnisse der deutschen Versorgungssysteme erschweren ihnen ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Quartier. Um diese Versorgungslücke zu schließen, wird seit März 2026 das Modellprojekt YARDIM – Interkulturelle Gesundheits- und Integrationslotsinnen und -lotsen für ältere Menschen mit Migrationsgeschichte – umgesetzt. Ziel ist es, durch kultursensible und mehrsprachige Unterstützung die gesellschaftliche Teilhabe und das selbstbestimmte Leben älterer Menschen mit Migrationsgeschichte im Quartier zu stärken.

Kern des Projekts ist ein Peer-to-Peer-Ansatz: Menschen mit eigener Migrationsbiografie werden aus den jeweiligen Communities gewonnen, qualifiziert und als interkulturelle Lotsinnen und Lotsen eingesetzt. Sie begleiten Seniorinnen und Senioren zu Arztterminen und Behördengängen, unterstützen bei der Beantragung von Pflegeleistungen, führen Hausbesuche durch und vermitteln in bestehende Angebote. Ergänzt wird dies durch Gruppenangebote wie Gesundheitsworkshops, Begegnungscafés und digitale Sprechstunden. Das Angebot ist dauerhaft kostenlos und mehrsprachig – unter anderem auf Türkisch, Arabisch, Russisch, Polnisch, Dari und Farsi.

Das Projekt fußt auf Erfahrungen aus einer Pilotphase, in der Sprungbrett e.V. zusammen mit dem Bergedorfer alevitischen Kulturverein BAKM gearbeitet hat. Die hohe Nachfrage auch aus anderen migrantischen Communities führte zu einer konzeptionellen Neuausrichtung hinsichtlich der Zielgruppe und der sozialräumlichen Verortung.

Verteilung 2027

Projekte Senior:innenarbeit in Bergedorf

Projektkennziffer S 11-P

Die weiteren Zuwendungsmittel sollen den Trägern der offenen Seniorenarbeit in Bergedorf die Möglichkeit eröffnen, insbesondere auf kurzfristig auftretende Bedarfe flexibel und zügig zu reagieren. Er steht u.a. für besondere Informations- und Geselligkeitsveranstaltungen, für Exkursionen sowie für kleinere Anschaffungen zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt grundsätzlich über das Fachamt Sozialraummanagement.

Insgesamt stehen 2027 29.964 € für die genannten Zwecke zur Verfügung. Unterjährig werden die Ermächtigungsüberträge (ehemalig „Reste“) aus dem Vorjahr der bezirklichen Seniorenarbeit unmittelbar zur Verfügung gestellt. Die Senior:innenarbeit in Bergedorf lebt im Wesentlichen von dem ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Das Bezirksamt will insbesondere intergenerationale Angebote und Projekte fördern, die sich auf gemeinsame generationsübergreifende Aktivitäten richten. Weiterhin werden insbesondere auch Angebote für Seniorinnen und Senioren mit migrantischem Hintergrund gefördert. Der Anteil für weitere Zuwendungen lässt darüber hinaus Spielraum für die Förderung neuer Angebote wie zum Beispiel ein Demenzcafé u. ä. oder Angebote für Menschen mit Behinderung, weitere Seniorengruppen, quartiersbezogene oder auch trägerübergreifende Projekte.

Der Bedarf ist aus Sicht des Bezirksamtes planerisch begründet und die Bildung eines Fonds zur flexiblen Gestaltung fachlich geboten. Vor diesem Hintergrund wird empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

Petitum/Beschluss

Der Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration stimmt dem Verteilungsvorschlag zu und bittet die Bezirksversammlung um eine entsprechende Beschlussfassung unter Vorbehalt der Beschlussfassung über den Haushaltsplan der FHH durch die Bürgerschaft.

Bera­tungs­reihen­folge
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Themen Beta

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