Die Vorsitzende eröffnet die Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und legt die Tagesordnung im vorgelegten Umfang fest.
Keine Wortmeldungen.
Der Planungsausschuss genehmigt einstimmig.
Zu diesem Tagesordnungspunkt sind Herr Schubert und Herr Nirenberg von der DCD Services GmbH (Vorhabenträger) sowie Herr Cordsen von der coido GmbH (Architekturbüro) anwesend. Sie stellen die Planungsabsicht für die Grundstücke Wandsbeker Chaussee 284-292 / Hammer Straße 2-6 vor.
Die Präsentation liegt der Niederschrift bei.
In der sich anschließenden Fragerunde wird durch die Referenten auf folgenden Themen eingegangen:
- Material der Fassade: Vollklinker
- Wohnungsmix: 35 % 1-Person-Wohnung, 35 % 2-Personen-Wohnung, 15% 3-Personen-Wohnung, 15% 4-Personen-Wohnung
- Anzahl der Wohnungen: 113
- Anzahl Stellplätze (Tiefgarage): 48
- Gestaltung Community Space
- Begründung der gewählten Geschossigkeit
- bisher keine Festlegung der Förderwege
- Wirtschaftlichkeit des Vorhabens / Finanzierung
- Aspekte des kostenreduzierten Bauens
(vorbehaltlich von Anpassungen im weiteren Verfahren).
Im Rahmen der Beratung wird sich u.a. wie folgt geäußert:
Herr Wasner betont die Bedeutung des Bauvorhabens an der Stelle des ehemals vorgesehenen Wandsbeker Tors. An dieser Stelle werde eine besondere Qualität erwartet und der Entwurf liefere hierfür bereits vielversprechende Ansätze. Insbesondere hinsichtlich der geplanten Vollverklinkerung erhoffe er sich, dass es auch zur Umsetzung kommen werde.
Frau Dr. Hochheim hinterfragt, ob es sinnvoll sei, dieses Bauvorhaben im Zuge eines Bebauungsplanverfahrens umzusetzen oder ob es angeraten sei, die geplante Änderung der Hamburger Bauordnung abzuwarten (Stichwort: Bau-Turbo).
Herr Klein legt dar, dass an dieser Stelle ein Bebauungsplanverfahren angezeigt sei, um die Komplexität des Vorhabens mit den nötigen Abwägungsbedarfen geordnet lösen zu können.
Herr Schweim lobt die ansprechenden Visualisierungen und hebt insbesondere die Vision hervor, die Arkaden bis zur S-Bahn-Station zu verlängern.
Herr Behrens bemerkt, dass dieses Projekt voraussichtlich nicht mit dem Thema "bezahlbarer Wohnraum" vereinbar sei, da die Preise für Eigentums- und Mietwohnungen erwartungsgemäß hochpreisig sein werden. Dennoch halte er das Vorhaben für ein schönes Projekt und er hoffe, dass es zu einer Umsetzung komme.
Herr Ernst weist auf das Spannungsfeld zwischen den Verkehrsteilnehmern an der Wandsbeker Chaussee / Ecke Hammer Hammer Straße hin. Das Bauvorhaben dürfe das Konfliktpotenzial nicht durch sichtbehindernde Pfeiler etc. erhöhen.
Herr Blumenthal äußert den Wunsch, dass bei den Planungen zu den Förderwegen möglichst alle Wege ausgeschöpft werden.
Frau Dr. Hochheim fragt nach, ob der Vorhabenträger den städtischen Grundstücksanteil erwerben wird, was dieser bejaht.
Ergebnis:
Der Planungsausschuss nimmt Kenntnis.
Frau Schütt erläutert die Vorlage.
Herr Ernst erkundigt sich nach genaueren Angaben zum Baustart der einzelnen Verfahren.
Frau Schütt legt dar, dass es zu den aufgeführten Verfahren noch keine Bauanträge gebe. Der aktuelle Sachstand sei jeweils aufgeführt. Die Verwaltung tausche sich zu allen Verfahren regelmäßig mit den Beteiligten aus.
Herr Ernst verweist auf die Probleme, die die Mieter im Bereich Jenfeld 29 bezüglich der Wasser- und Heizungsversorgung im letzten Jahr erdulden mussten. Er erkundigt sich, ob die Verwaltung diesbezüglich mit dem neuen Vorhabenträger im Gespräch sei.
Frau Schütt verweist auf die allgemeinen Pflichten, die sich aus den privatrechtlichen Mietvereinbarungen ergeben. Sollte es hierbei zu Versäumnissen kommen und sich über den Mieterverein o.ä. keine Hilfsmöglichkeiten ergeben, könne das Verbraucherschutzamt eingeschaltet werden.
Frau Dr. Hochheim kritisiert, dass der Plan zum "Brauhausviertel Süd" nunmehr als "Weiterer Nachrücker" ohne Rangfolge auf die B2-Liste gesetzt worden sei. Die Eigentümer seien sehr engagiert, dass der Plan vorangebracht werde. Die CDU-Fraktion werde sich bei der Abstimmung aufgrund dieses Punktes enthalten.
Herr Klein erläutert, dass bisher kein Konsens mit den Eigentümern über mögliche Planungsziele gefunden werden konnte und eine Aufnahme in das Arbeitsprogramm aufgrund fehlender Planreife daher leider nicht möglich gewesen sei. Dennoch sei die Verwaltung weiterhin im engen Austausch mit den Eigentümern.
Ergebnis:
Der Planungsausschuss stimmt mehrheitlich zu bei Gegenstimme der AfD-Fraktion und Enthaltung der CDU-Fraktion.
Frau Schütt erläutert die Vorlage.
Ergebnis:
Der Planungsausschuss stimmt einstimmig zu.
Frau Schütt erläutert die Vorlage.
Herr Ernst merkt kritisch an, dass er für die geplanten kleinteiligen Geschäfte keine positiven Anreize sehe, da die angedachten Fußwege keine optimale Verbindung zum Holstenhofweg herstellen würden. Es wäre wünschenswert, die Geschäfte näher am Holstenhofweg zu platzieren.
Herr Reinicke erläutert, dass die Gestaltung der Außenanlagen und Wegeverbindungen Gegenstand des weiteren Planungsprozesses sei.
Frau Dr. Hochheim merkt an, dass sie sich in der bevorstehenden Öffentlichen Plandiskussionen Erläuterungen zur geplanten Platzierung des Gebäudes auf dem Grundstück wünsche. Außerdem erkundigt sie sich, ob es schon Interessenten gebe, die das Projekt umsetzen könnten. Es sei wünschenswert, die Interessenten ggf. frühzeitig in den Planungsprozess einzubinden.
Ergebnis:
Der Planungsausschuss stimmt einstimmig zu.
Herr Reinicke erläutert die Vorlage.
Herr Behrens merkt an, dass er sich im Vorwort neben der Betrachtung der Zahlen zu den Genehmigungen auch die Daten zu den geplanten Fertigstellungen wünsche, um insgesamt ein realistisches Bild zu zeichnen.
Es sei irritierend, dass die Projekte Heegbarg und Kritenbarg als neue Potenzialflächen aufgeführt worden seien, da die ECE in einer öffentlichen Veranstaltung mitgeteilt habe, diese Projekte in den nächsten drei bis vier Jahren nicht weiterführen zu wollen. Nun sei ersichtlich, dass hierzu positive Bauvorbescheide erteilt worden seien.
Herr Klein erläutert, dass es dem Antragsteller freistünde innerhalb der erteilten Frist von dem Vorbescheid Gebrauch zu machen. Es könne zudem vor Fristablauf eine Verlängerung beantragt oder nach Fristablauf ein neuer Bauantrag eingereicht werden. Unabhängig davon sei die Verwaltung zunächst gehalten, diese Flächen als Potenzialflächen anzugeben.
Ergebnis:
Der Planungsausschuss stimmt mehrheitlich zu bei Gegenstimmen der CDU-Fraktion und der AfD-Fraktion.
Herr Blumenthal erläutert den Antrag.
Ergebnis:
Der Planungsausschuss beschließt einstimmig bei Enthaltung der AfD-Fraktion.
Entfällt.
Es werden keine Themen für die Überweisung in den Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz festgestellt.
Es werden keine jugendhilferelevanten Themen zur Überweisung in den Jugendhilfeausschuss festgestellt.
Keine Wortmeldungen.