Der Jugendhilfeausschuss hat keine Einwände.
Ergebnis:
Der JHA nimmt Kenntnis.
Arne Klindt sieht die Vorlage als nun nachvollziehbar an. Er merkt allgemein an, was sich für teils problematische Immobilien mit Blick auf den Energieverbrauch im Bezirk befinden. Er hält es für angebracht, dies weiter im Auge zu behalten.
Ergebnis:
Der JHA stimmt der Vorlage einstimmig zu.
Ergebnis:
Der JHA stimmt der Vorlage einstimmig zu.
Regine Matthes erläutert die Zielvereinbarung:
- Der Umfang der Vereinbarung hat sich deutlich verringert.
- Bis vor ein paar Jahren hieß es Ziel- und Leistungsvereinbarung.
- Die Zielwerte können aus dem numerischen Berichtswesen generiert werden.
- Die Zielwerte wurden nach den Ergebnissen von 2023 ausgerichtet.
- Früher wurden auch bezirkliche Schwerpunkte, wie z. B. Themenschwerpunkten aus Fachtagen, in die Vereinbarung aufgenommen.
- Die Sozialbehörde hat den Text aus dem laufenden Doppelhaushalt übernommen.
- Inklusive Angebote wurden herausgenommen, da diese nur dann ausgebaut und etabliert werden können bei entsprechenden Ressourcen an Fachmitteln sowie Fachkräften. Die Verwaltung konnte sich dem so nur anschließen.
- Aufgrund von Baumaßnahmen mussten einige größere Einrichtungen ihren Betrieb einschränken, was das Bild des flächendeckenden Rücklaufs erklären kann.
- Ein besonderes Augenmerk legt die Sozialbehörde auf die Herausforderung Mädchen und jungen Frauen zu erreichen. Grunde hierfür sind vielfältig und nicht pauschalisierbar. In der Auswertungskonferenz wurde diskutiert, dass Mädchen generell weniger über offene Angebote erreicht werden. Teilweise werden stattdessen schulische Angebote genutzt. Personalwechsel in der Einrichtung können zu einer Umorientierung führen. In der Pubertät sollen einige Mädchen aus kulturellen Gründen nach Sicht der Eltern bestimmten Angeboten fernbleiben.
- Die Mitbestimmungsmöglichkeiten haben, hamburgweit, zugenommen.
- Die Bezirke lassen sich schwierig miteinander vergleichen, von der Größe her kommt der Bezirk Mitte dem Bezirk Wandsbek am Nahesten.
- Der Bezirk Mitte erreicht teils deutlich höhere Zahlen an Stammnutzenden.
- Die Verwaltung sieht in diesem Fall eine Schleife über die AG § 78 zur Stellungnahme als nicht erforderlich.
Beatrice Niedmers möchte wissen, warum die Anzahl der suchtpräventiven Projekte abnimmt, während zeitgleich von deren ansteigendem Bedarf gesprochen wird.
Regine Matthes kann dies nur bedingt beantworten. Durch Corona kam es in 2020 zu einem Einbruch in den Angeboten. Einrichtungen bieten nicht durchgehend Suchtpräventionsprojekte an. Sie beschäftigen sich mit den aktuellen Themen der Jugendlichen, inkl. aktueller Suchtprobleme, welche stofflicher aber auch stoffungebundener Art sein können. Durch die Legalisierung von Cannabis in diesem Jahr hat der Gesprächsbedarf hierzu zugenommen.
Hans Berling schildert aus Trägersicht. Die Suchtprävention findet nicht zwangsläufig über spezifische Projekte statt, sondern im Alltag der Einrichtungen in Gesprächen. Discoveranstaltungen in den Einrichtungen sind z. B. suchtmittelfrei, um dort zu lernen, dass man auch in einem nüchternen Zustand Spaß haben kann.
Der Fokus hat sich nicht zwangsläufig verändert, viele Angebotsstrukturen müssen nach der Pandemie erst wiederaufgebaut werden, was Zeit bedarf.
Franziska Kraft berichtet vom Bauspielplatz, auf dem nicht gezielt Suchtprävention stattfindet, da die Besucher:innen mehrheitlich noch zu jung dafür sind. Der Fokus liegt eher auf der psychischen Verfassung. Seit der Pandemie haben Probleme dieser Art stark zugenommen und vielen Kindern und Jugendlichen muss erstmal grundsätzlich geholfen werden, ihren Alltag zu meistern.
Arne Klindt ergänzt, dass die Stellenvakanzen aufgrund des Fachkräftemangels gestiegen sind und dadurch zwangsläufig weniger Angebote stattfinden können.
Die Mitglieder merken an, dass der Verteilungsschlüssel der Zuwendungen bisher keine verstetigte Verteilung pro Kind pro Bezirk vorsieht, wodurch Wandsbek im Vergleich zu den anderen Bezirken benachteiligt wird. Zudem werden Wandsbek, als wachsendem Bezirk keine steigenden Ressourcen zur Verfügung gestellt. Die Zielzahlen ließen sich besser erreichen mit höheren finanziellen Mitteln.
Ergebnis:
Der JHA stimmt der Vorlage einstimmig zu.
Claudia Folkers bedankt sich für die offene und ehrliche Art des Berichtswesen, welche die Stagnation und Schwierigkeit einer Weiterentwicklung darstelle. Sie sieht die Politik aufgefordert, darauf entsprechend zu reagieren.
Ergebnis:
Der JHA nimmt Kenntnis.
Ergebnis:
Der JHA nimmt Kenntnis.
Die Arbeitsrichtlinien werden der Ombudsstelle zur Verfügung gestellt.
Ergebnis:
Der JHA nimmt Kenntnis.
Die Punkte des Themenspeichers werden durchgegangen.
Unter TOP 6 wird „während“ durch „nach“ ersetzt:
Psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen nach der Corona-Pandemie
Ergebnis:
Der Themenspeicher wird entsprechend angepasst und der JHA nimmt Kenntnis.