Mitwidmung der Bothmannstraße nach Emmy Bothmann Vorlage des AK Denkmal des Ausschusses für Haushalt, Sport und Kultur
Letzte Beratung: 03.11.2026 Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur Ö 5.1
Ungefähr einen Kilometer nordöstlich der Kreuzkirche befindet sich die Bothmannstraße. Diese Wohnstraße im Stadtteil Wandsbek wurde 1961 nach dem Hinschenfelder Pastor Bernhard Bothmann benannt. Im Rahmen der Aufarbeitung der NS-Zeit wurde besonders deutlich, dass die Leistungen seiner Ehefrau Emmy, geb. Cohn eine ebenso starke Würdigung verdienen. Das Ehepaar wirke an der Kreuzkirche. Beide litten unter dem NS-Regime und wehrten sich aktiv gegen die NS-Ideologie.
Angeregt durch die Eingabe 21-4684 vom 24.01.2022 veranlasste der Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek die Überprüfung einer Mitwidmung beim Staatsarchiv. Das Staatsarchiv hat inzwischen eine Überprüfung vorgenommen. 2024 wurde der AK Denkmal im Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur darüber informiert, dass die Mitwidmung nach Emmy Bothmann möglich ist, sofern man sich bei einer Namensgebung einer Verkehrsfläche nach dem Ehepaar Bothmann auf die bisherige Bothmannstraße konzentriert.
Das Anliegen, Emmy und Bernhard Bothmann stärker im öffentlichen Bewusstsein Wandsbeks zu verankern, wird vom AK Denkmal, der ev.-luth. Kirche im Wandsetal und der Geschichtswerkstatt Wandsbek/Marienthal unterstützt.
Um deutlich zu machen, dass der Straßenname auf das Ehepaar Bothmann zurückzuführen ist, sind Erklärungsschilder an den beiden Straßennamenschildern sinnvoll. Ein Textentwurf wurde bereits mit dem derzeitigen Pastor der Kreuzkirche abgestimmt.
Die Bezirksversammlung möge vor diesem Hintergrund beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten,
keine Anlage/n
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