Kostensteigerungen bei Projekten des Arbeitsprogramms Stadtgrün und Wasserwirtschaft Kleine Anfrage vom 03.09.2026
Die Grundinstandsetzung des Spielplatzes Heinsonweg in Volksdorf zeigt beispielhaft, welche Auswirkungen die allgemeinen Preissteigerungen auf Projekte des Bezirksamtes haben können. Nach der Antwort des Bezirksamtes auf die Kleine Anfrage Drs. 22-3768 der CDU-Fraktion erhöhten sich die veranschlagten Projektkosten innerhalb von zwei Jahren von 185.000 Euro auf 235.000 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von rund 27 Prozent.
Als Gründe nannte das Bezirksamt Preissteigerungen bei Lieferleistungen, insbesondere bei Spielgeräten und Ausstattungselementen, sowie bei Bauleistungen, Material- und Lohnkosten. Die zusätzlichen Haushaltsmittel konnten in diesem Fall bei der zuständigen Fachbehörde angemeldet, abgefordert und übertragen werden.
Es stellt sich jedoch die Frage, ob dies auch bei anderen Maßnahmen des Arbeitsprogramms Stadtgrün und Wasserwirtschaft möglich ist. Wenn die für das Arbeitsprogramm insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel nicht entsprechend der tatsächlichen Preisentwicklung steigen, könnten Kostensteigerungen dazu führen, dass weniger Projekte umgesetzt, Maßnahmen zeitlich verschoben oder deren Umfang reduziert werden müssen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 11.09.2026
Bezirksamt Wandsbek:
Seit Februar 2022 hat sich laut Statistischem Bundesamt der Baupreisindex für Außenanlagen um 35,9 % gesteigert.
a) Spielgeräten und Ausstattungselementen,
b) Landschaftsbauarbeiten,
c) Wege- und Platzflächen,
d) Baumaterialien,
e) Pflanzungen,
f) wasserbaulichen Maßnahmen sowie
g) Planungs- und Ingenieurleistungen?
Bezirksamt Wandsbek:
Eine statistische Erfassung der genannten Leistungen bei Landschaftsbauarbeiten erfolgt nicht. Im Übrigen siehe Antwort zu Frage 1.
a) Bezeichnung und Standort des Projekts,
b) ursprünglicher Kostenansatz,
c) aktueller Kostenansatz beziehungsweise aktuelle Kostenprognose,
d) absolute und prozentuale Kostensteigerung,
e) Gründe für die Kostensteigerung.
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe Anlage 1.
a) den ursprünglichen Kostenansatz,
b) den aktuellen Kostenansatz beziehungsweise die aktuelle Kostenprognose,
c) die bislang tatsächlich angefallenen Kosten,
d) die Gründe für etwaige Kostensteigerungen
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe Anlage 1.
Bezirksamt Wandsbek:
Am Naturnahen Hochwasserschutzsystem Sasel stehen noch Restarbeiten an den Ein- und Auslaufbauwerken, der Rückbau der Baustraßen, die Herstellung der Wegedecken, Bepflanzungen und Ansaaten sowie das Aufstellen von Infotafeln aus. Der Erdbau ist abgeschlossen und damit die Retentionsfähigkeit grundsätzlich gegeben. Mit einer Teilfreigabe von Wegen wird voraussichtlich zur 38. KW gerechnet, mit der Fertigstellung des Gesamtprojekts zum Jahresende.
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe Anlage 1.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Kostensteigerung konnte bei allen Maßnahmen ausgeglichen werden.
Bezirksamt Wandsbek:
Bei keinem.
Bezirksamt Wandsbek:
Für 2026 nicht. Im Übrigen muss das Bezirksamt von der Beantwortung hypothetischer Fragestellungen absehen und ist der Doppelhaushalt 2027/28 noch nicht beschlossen.
Bezirksamt Wandsbek:
Bei der Aufstellung der Haushaltsunterlage fließt die Preisentwicklung der Vorjahre in die Kostenermittlung ein, bei überjährigen Projekten auch die zu erwartende Preissteigerung (siehe SDrs. 20/6208, S. 20 f.). Im Übrigen siehe Antwort zu Frage 9.
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe Antwort zu Frage 9.
Bezirksamt Wandsbek:
Die finanzielle Ausstattung der derzeitigen Projekte ist auskömmlich. Im Übrigen siehe Antwort zu Frage 9.
Bezirksamt Wandsbek:
Investive Projekte werden von Beginn an mit einem Kostencontrolling begleitet, das auf Grundlage der DIN 276 basiert. Auswirkungen auf andere Projekte sind nicht gegeben.
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe Antwort zu Frage 9.
Anlage 1_Wasserwirtschaft_Stadtgruen
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