Erreichbarkeit der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Klinik Wandsbek während der Bauarbeiten an der Rodigallee Auskunftsersuchen vom 26.08.2026
Die Zufahrt der Zentrale Notaufnahme (ZNA) der Asklepios Klinik Wandsbek ist weiterhin aufgrund der Baustelle an der Rodigallee verlegt. Nach vorliegenden Informationen ist ihre Erreichbarkeit im Zusammenhang mit den Straßenbauarbeiten an der Rodigallee nicht in allen Punkten optimal. Zudem bestehen offenbar weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten bei der Abstimmung und beim Informationsfluss zwischen dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) und der Klinik.
Bereits mit Drucksache 22-2223.1 hatte die Bezirksversammlung beschlossen, dass die freie Rettungszufahrt zur Asklepios Klinik Wandsbek rund um die Uhr gewährleistet und die Klinik sowie die Feuerwehr frühzeitig in die Baustellenplanungen einbezogen werden sollen. In seiner Stellungnahme in Drucksache 22-2521 erklärte der LSBG, die Rettungs- und Feuerwehrzufahrt werde gewährleistet, die Klinik und die Feuerwehr seien frühzeitig eingebunden worden und der Austausch werde kontinuierlich fortgeführt.
Trotz der damaligen Stellungnahme liegen weiterhin Hinweise auf Probleme bei der Erreichbarkeit der verlegten ZNA für Rettungs- und Krankentransporte sowie für selbstständig anreisende Patienten und bei der Abstimmung zwischen dem LSBG und der Klinik vor. Daher soll geklärt werden, wie der LSBG die Erreichbarkeit während der weiteren Bauarbeiten gewährleistet und wie der laufende Informationsaustausch mit der Klinik organisiert ist.
Die Asklepios Klinik Wandsbek ist mit 515 Betten, rund 1.100 Mitarbeitern und mehr als 52.000 stationären, teilstationären und ambulanten Behandlungsfällen im Jahr ein großer und besonders verkehrssensibler Gesundheitsstandort im Kerngebiet Wandsbek. Hinzu kommen Besucher, Lieferverkehr sowie eine hohe Zahl an Rettungs- und Krankentransporten. Eine verlässliche Erreichbarkeit der Klinik und insbesondere ihrer Zentralen Notaufnahme muss deshalb auch während der Bauarbeiten an der Rodigallee gewährleistet sein.
Am Tag der offenen Tür der Asklepios Klinik Wandsbek war zudem die Bovestraße gesperrt. Nach vorliegenden Informationen war die Klinik über diese Sperrung nicht frühzeitig informiert worden. Dies wirft die Frage auf, wie der Informationsaustausch über Sperrungen und Änderungen der Verkehrsführung im Umfeld des Krankenhauses organisiert ist.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Fachbehörde:
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) nimmt wie folgt Stellung: 19.10.2026
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Ja, dieser Sachverhalt ist dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) bekannt. Der LSBG steht mit der ausführenden Baufirma auf der Baustelle in ständigem Kontakt. Die Zufahrtssperrung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) war zur Vorbereitung des Straßenbaus sowie zur Herstellung der Asphalttragschicht erforderlich.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Die Klinik ist jederzeit über eine der in der Planung vorgesehenen alternativen Zufahrten erreichbar, wenn die ZNA-Zufahrt geschlossen ist. Der LSBG steht hinsichtlich möglicher Sperrzeiträume in direktem Austausch mit der Baustellenleitung und der Klinik. Zur Vorbereitung der Maßnahme fanden gemeinsame Ortstermine mit dem Krankenhaus und der Feuerwehr statt, um die Feuerwehrzufahrt zur ZNA entsprechend anzupassen und zu ertüchtigen.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Nutzung der ertüchtigten Feuerwehrzufahrt westlich der ZNA-Zufahrt sowie der Zufahrt in der Alphonsstraße (über Bornkampsweg/Schimmelmannsstraße).
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Nutzung der ertüchtigten Feuerwehrzufahrt westlich der ZNA-Zufahrt sowie der Zufahrt in der Alphonsstraße (über Bornkampsweg/Schimmelmannsstraße).
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Zufahrt über die Alphonsstraße zum Besucherparkplatz (erreichbar über Schimmelmannsstraße oder Rauchstraße). Hinweisbeschilderung wird optimiert.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Nutzung der Feuerwehrzufahrt sowie alle fußläufigen Zugänge über Bovestraße, Jüthornstraße und Alphonsstraße.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Ja, die Erreichbarkeit wird fortlaufend überprüft. Mehrere Ortstermine mit der Klinik-Vertretung haben stattgefunden. Die Beschilderung zur ZNA wurde in Abstimmung mit ihr angepasst und umgesetzt.
Im Einzelnen haben mit dem Ergebnis der derzeitigen Zufahrtssituation teilgenommen:
- zwei Vertreter der LSBG-Baudurchführung
- ein Vertreter der Firma KEMNA BAU
- der Leitende Oberarzt der ZNA
- der Klinikmanager
- der Technische Leiter der Klinik
- der Assistent der Geschäftsführenden Direktion der Klinik
- zwei Vertreter der LEHNE Ingenieurgesellschaft mbH
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Dem LSBG sind aktuell keine Probleme oder Hinweise bekannt.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Die Beschilderung wurde in Abstimmung mit der Klinik angepasst. Im Übrigen siehe Antworten zu 2 - 4.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Hierüber liegen der BVM und dem LSBG keine Informationen vor.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Siehe Antworten zu den Fragen 1 - 7.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Derzeit besteht nach Rücksprache mit dem Krankenhaus kein weiterer Handlungsbedarf. Für Besucher:innen wird die Wegweisung zur Erreichbarkeit des Besucherparkplatzes optimiert. Wie bereits zu 2. dargestellt, wird mindestens eine Zufahrt während der gesamten Bauzeit durchgehend aufrechterhalten.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Wie auch in der Vergangenheit, erfolgt bei verkehrlich relevanten Einschränkungen in jedem Einzelfall eine Abstimmung mit dem Krankenhaus telefonisch oder per E-Mail.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Im Regelfall erfolgt die Information mindestens 14 Tage vorher.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Nein, da aktuell keine Bedarfe zur Veränderung der aktuellen Situation seitens der Feuerwehr oder der Klinik bestehen. Der LSBG bzw. die örtliche Bauüberwachung steht in ständigem Austausch mit der Feuerwehr und der Klinik.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
In der Bovestraße lag keine Sperrung aufgrund der LSBG-Maßnahme vor. Die DB InfraGO AG hat auf Nachfrage mitgeteilt:
„Erforderliche Straßensperrungen im Vorfeld mit allen relevanten Beteiligten, unter anderem der Verkehrsdirektion, der Feuerwehr und dem Bezirksamt Wandsbek, abgestimmt werden. Eine gesonderte Information zu Straßensperrungen durch die DB InfraGO AG erfolgte nicht.
Gern wird die DB InfraGO AG, Projekt S4 (Ost), die Asklepios Klinik Wandsbek in den Verteiler aufnehmen, um über anstehende Arbeiten und ggf. damit verbundenen Sperrungen im Bereich der Bovestraße zu informieren.
Über aktuelle Arbeiten und weitere wichtige Hinweise informiert das Projekt S4 (Ost) der DB InfraGO AG fortlaufend auch auf deren Website im Bereich „Aktuelle Meldungen“.“
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Der LSBG steht in ständigem Kontakt mit Klinik, Feuerwehr und Polizei. Siehe Antworten zu 2, 4, 6 sowie 8 - 12. Etwaige andere Baulastträger von anderen Baumaßmaßnahmen müssten gesondert befragt werden.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):
Mindestens eine Zufahrt zur Klinik wurde und wird während der gesamten Bauzeit durchgehend aufrechterhalten. In den weiteren Bauphasen werden die Eingriffe in die Belange der Klinik aufgrund der Entfernung der Baufelder zur Klinik jedoch geringer.
keine Anlage/n
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