Bessere Busanbindung für die Asklepios Klinik Wandsbek - Haltemöglichkeiten der Linien X22 und X35 prüfen Debattenantrag der CDU-Fraktion
Letzte Beratung: 10.09.2026 Bezirksversammlung Wandsbek Ö 4.1
Die Asklepios Klinik Wandsbek ist mit 515 Betten, über 1.100 Mitarbeitern und mehr als 52.000 stationären, teilstationären und ambulanten Behandlungsfällen im Jahr einer der größten und wichtigsten Gesundheitsstandorte im Bezirk. Hinzu kommen täglich zahlreiche Besucher, Begleitpersonen sowie Rettungs- und Krankentransporte. Eine leistungsfähige und möglichst direkte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist daher von großer Bedeutung.
Nach Angaben der Klinik besteht insbesondere bei den XpressBus-Linien X22 und X35 Verbesserungsbedarf. Beide Linien schaffen schnelle Verbindungen aus verschiedenen Teilen Hamburgs in Richtung Wandsbek und könnten deshalb die Erreichbarkeit der Klinik für Patienten, Besucher und Mitarbeiter erheblich verbessern. Derzeit halten sie jedoch nicht direkt an der Klinik.
Die aktuelle Baustellensituation im Umfeld der Klinik zeigt zusätzlich, wie wichtig eine verlässliche und möglichst direkte ÖPNV-Anbindung ist. Umwege und zusätzliche Umstiege stellen gerade für ältere, gesundheitlich eingeschränkte oder ortsunkundige Patienten und Besucher eine besondere Belastung dar.
Bereits mit Drs. 22-1864.1 hatte sich die Bezirksversammlung für einen zusätzlichen Halt der Linie X35 an der Haltestelle „Claudiusstraße“ ausgesprochen. Die zuständige Fachbehörde lehnte dies mit Drs. 22-2002 insbesondere mit dem Hinweis auf die beschleunigte Verbindungsfunktion der XpressBus-Linie ab. Die besondere Bedeutung der Asklepios Klinik Wandsbek als Gesundheitsstandort und stark frequentiertes Verkehrsziel rechtfertigt jedoch eine erneute, gezielt auf die Klinikanbindung ausgerichtete Prüfung. Dabei sollte insbesondere ergebnisoffen untersucht werden, wie ein kliniknaher Halt der Linien X22 und X35 realisiert werden kann.
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung Wandsbek beschließen:
Beschluss:
Die zuständige Fachbehörde wird gebeten, gemeinsam mit dem Hamburger Verkehrsverbund und der Hamburger Hochbahn AG zu prüfen,
Die Ergebnisse der Prüfung sowie mögliche Umsetzungsschritte und ein entsprechender Zeitplan sind dem Ausschuss für Mobilität und dem Regionalausschuss Wandsbek Kerngebiet vorzulegen.
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