Entschlammung des Redderbarg-Teichs sowie Parksituation im Tannenhof Kleine Anfrage vom 01.04.2026
In der Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz (KUV) am 17.02.2026 wurde zur Entschlammung der Lemsahler Dorfteiche (TOP 5.4) ausgeführt, dass beim Redderbarg-Teich eine Entschlammung im Zusammenhang mit der Horstbek und einer Maßnahme mit der Schule erforderlich sei; diese Entschlammung sei jedoch noch nicht terminiert. Die Formulierung bleibt unpräzise und lässt offen, welche konkreten Maßnahmen, Abhängigkeiten oder zeitlichen Abläufe damit verbunden sind.
Parallel dazu liegt inzwischen eine Stellungnahme der Behörde für Inneres und Sport zum Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek (Drucksache 22-2201) vor, die die Parksituation im Tannenhof bewertet. Darin wird ausgeführt, dass es nach Einschätzung der Feuerwehr Hamburg regelmäßig zu erheblichen Behinderungen durch unsachgemäß abgestellte Fahrzeuge kommt. Diese führen zu Fahrbahnverengungen, die die Durchfahrt mit Großfahrzeugen wie HLF und Drehleitern erschweren oder unmöglich machen. Es kam bereits mehrfach zu Einsätzen, bei denen die Einfahrt mit der Drehleiter nicht möglich war, sowie zu einem Einsatz, bei dem die Geräteraumklappen des HLF aufgrund zu geringer Abstände nicht geöffnet werden konnten. Erschwerend wirken der dichte Baumbestand, versetztes Parken an Baumscheiben, niedrighängende Äste und fehlende Rangiermöglichkeiten. Die Parksituation verschärft sich abends und nachts und beeinträchtigt auch die Ausrückmöglichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Lemsahl-Mellingstedt. Die Polizei wiederum berichtet, dass ihr entsprechende Beschwerden bislang nicht bekannt waren und keine statistischen Erhebungen vorliegen. Eine gemeinsame Abstimmung zwischen Feuerwehr, Polizei und Bezirksamt wurde angekündigt.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 14.04.2026
Bezirksamt Wandsbek:
In direktem Zusammenhang steht das Vorhaben nicht. Im Bereich des Schulgrundstücks Redderbarg verläuft die Horstbek in einer zu klein dimensionierten Verrohrung. Im Rahmen der Neubebauung des Grundstücks wird durch Schulbau Hamburg die Leitung erneuert und erforderlichenfalls umgelegt. Abhängig von den noch nicht vorliegenden Ergebnissen der Planung kann eine Erneuerung des Ablaufbauwerks im Redderbargteich erforderlich werden. In diesem mittelbaren Zusammenhang kann sich eine teilweise oder vollständige Entschlammung aus bautechnischen Gründen als sinnvoll erweisen. Termine und Fristen bei Schulbau Hamburg sind dem Bezirksamt nicht bekannt.
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe Antwort auf Frage 1.
Bezirksamt Wandsbek:
Eine Komplettentschlammung des Redderbarg Teichs stellt einen zu großen Eingriff in das Ökosytems des Gewässers dar, daher soll nur eine Teilentschlammung durchgeführt werden.
Bezirksamt Wandsbek:
Grundlagenarbeiten und eventuelle Planungsleistungen, sowie die Abstimmung mit der Fachbehörde sind noch nicht begonnen worden, sollen aber in diesem Jahr beginnen.
Bezirksamt Wandsbek:
Kosten können aufgrund der noch nicht begonnenen Planung aktuell nicht benannt werden.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Teilentschlammung soll im Winter 2026/2027 erfolgen.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Teilentschlammungsarbeiten wurden bereits im Herbst 2025 beauftragt. Aufgrund der langanhaltenden Winterperiode bis Ende Februar 2026 und einer abschließenden Abstimmung mit der BUKEA, hat die Verwaltung entschieden, die Teil-Entschlammungsarbeiten erst in der kommenden Ruhephase des Gewässers durchzuführen.
Bezirksamt Wandsbek:
Beim Bezirksamt Wandsbek sind derzeit keine Probleme bezüglich Einsätze im Tannenhof oder Ausrücken der FF Lemsahl-Mellingstedt bekannt.
Bezirksamt Wandsbek:
Keine.
Bezirksamt Wandsbek:
Keine, siehe Antwort zu Frage 8 und 9.
Bezirksamt Wandsbek:
Das Bezirksamt Wandsbek sieht von einer Bewertung der Aussage der Polizei ab. Im Übrigen siehe Antwort zu Frage 8.
Bezirksamt Wandsbek:
Das Bezirksamt Wandsbek meldet Fehlanzeige und verweist auf die Feuerwehr.
Bezirksamt Wandsbek:
Für eine verlässliche Antwort ist eine planerische Überarbeitung erforderlich. Hierfür wird ein Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek benötigt.
keine Anlage/n
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