Details zur Umbauplanung Berner Heerweg Kleine Anfrage vom 26.01.2024
Die vorläufigen Planungen zum Umbau des Berner Heerwegs (1. Verschickung) von 4-spurig auf 2-spurig (einspurig je Richtung) wurden im Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft vorgestellt. Die Planungen am Berner Heerweg sind in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste Planungsabschnitt umfasst den nördlichen Teil von der Berner Allee bis Neusurenland und einen südlichen Teil von Neusurenland bis August-Krogmann-Straße.
Zu beiden Abschnitten gab es im Ausschuss Referentenvorträge. Daraus haben sich weitere Fragen ergeben.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 08.02.2024
Zum Drucktermin der Stellschilder war der Ausschusstermin noch nicht final abgestimmt.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Öffentlichkeit ist schon mehrfach über Informationsveranstaltungen, Postwurfsendungen, Plakatierungen und Pressemitteilungen über die Planung und den dazugehörigen Internetauftritt informiert worden. Auf der Homepage wurde auch auf den Ausschusstermin hingewiesen.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Präsentationen sind sowohl auf der Projekthomepage als auch auf der Seite der Bezirksversammlung zu finden.
Bezirksamt Wandsbek:
Das Baufenster für die Hauptverkehrsstraße Berner Heerweg hängt von umliegenden Baumaßnahmen an Hauptverkehrsstraßen ab wie der Karlshöhe, Farmsener Weg, August-Krogmann-Straße, Am Luisenhof, Rahlstedter Weg, Berner Straße, Fasanenweg. Eine Koordinierung erfolgt durch die BVM - Verkehrsoptimierung.
Bezirksamt Wandsbek:
siehe a.
Bezirksamt Wandsbek:
Durch die Grundinstandsetzung wird langfristig die Verkehrssicherheit auf der Fahrbahn sichergestellt. Darüber hinaus werden die Belange des motorisierten Verkehrs durch erforderliche Mindestbreiten der Fahrstreifen, das Herstellen von Parkständen und den Erhalt der Verkehrsqualität berücksichtigt.
Bezirksamt Wandsbek:
In beiden Abschnitten werden die Gehwege auf das Regelmaß, teilweise Mindestmaß, verbreitert und barrierefrei ausgebaut. Es entstehen zusätzliche Querungsmöglichkeiten und im nördlichen Abschnitt ist eine Höherlegung des Gehwegs im Bereich der Bestandbäume geplant, so dass eine Schädigung durch Wurzeleinwuchs möglichst langfristig vermieden wird. Wenn möglich, wird der Fußverkehr vom Radverkehr baulich getrennt.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Radverkehrsanlagen entsprechen den Anforderungen einer Hauptverkehrsstraße. Die baulichen Radwege erhalten eine bauliche Trennung zum motorisierten Verkehr und werden weitestgehend im direkten Blickfeld des Kfz-Verkehrs geführt. Wo dies nicht der Fall ist, werden gesonderte Schutzmaßnahmen an Überfahrten und Einmündungen vorgesehen. An den Knotenpunkten erfolgt eine signaltechnische Trennung von motorisiertem Verkehr und Radverkehr. Wenn möglich, wird der Radverkehr vom Fußverkehr baulich getrennt.
Bezirksamt Wandsbek:
Gehwege müssen mindestens entsprechend der Regelwerke dimensioniert werden unabhängig vom Fußverkehrsaufkommen.
Bezirksamt Wandsbek:
Da die Zahlen nicht bemessungsrelevant sind, gibt es keine Erhebung. Eine Erhöhung der im Umweltverbund zurückgelegten Strecken wird angestrebt.
Bezirksamt Wandsbek:
Radverkehrsanlagen müssen mindestens entsprechend der Regelwerke dimensioniert werden unabhängig vom Radverkehrsaufkommen.
Bezirksamt Wandsbek:
Da die Zahlen nicht bemessungsrelevant sind, gibt es keine Erhebung. Eine Erhöhung der im Umweltverbund zurückgelegten Strecken wird angestrebt.
Bezirksamt Wandsbek:
Es sind die Spitzenstunden der Zählungen von 2006, 2017 und 2023 am Knotenpunkt Rahlstedter Weg/ Berner Heerweg zugrunde gelegt worden.
Jahr |
Summe Querschnitt max. |
2006 |
1.963 Kfz/h |
2017 |
2.276 Kfz/h |
2023 |
1.702 Kfz/h |
Bezirksamt Wandsbek:
Entsprechend der Anhaltswerte in der RASt 06 sind bei Verkehrsbelastungen von 2.200 Kfz/h zweistreifige Querschnitte ausreichend dimensioniert.
Bezirksamt Wandsbek:
Auf Grundlage der Verkehrsentwicklung der letzten 10 Jahre ist zukünftig mit einer annähernd gleichbleibenden Verkehrsbelastung zu rechnen. 2021 kam es durch die Corona-Pandemie sowie Bauarbeiten am Friedrich-Ebert-Damm zu Einbrüchen in der Verkehrsstärke. Auch 2022 führten die hohen Energiepreise mutmaßlich zu einer Reduzierung der Verkehrsstärke. Bauarbeiten an der Berner Straße führten ab dem Frühjahr 2023 zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Da die maximale Kapazität der Verkehrsknoten Rahlstedter Weg und Berner Brücke bereits erreicht ist, ist mit einer weiteren Zunahme der Verkehrsstärken nicht zu rechnen.
Jahr |
DTV (Mo-So) |
DTVw (Mo-Fr) |
2013 |
ca. 19.000 Kfz/ 24h |
ca. 21.000 Kfz/ 24h |
2014 |
ca. 18.000 Kfz/ 24h |
ca. 20.000 Kfz/ 24h |
2015 |
ca. 18.000 Kfz/ 24h |
ca. 20.000 Kfz/ 24h |
2016 |
ca. 18.000 Kfz/ 24h |
ca. 20.000 Kfz/ 24h |
2017 |
ca. 18.000 Kfz/ 24h |
ca. 20.000 Kfz/ 24h |
2018 |
ca. 19.000 Kfz/ 24h |
ca. 21.000 Kfz/ 24h |
2019 |
ca. 19.000 Kfz/ 24h |
ca. 21.000 Kfz/ 24h |
2020 |
ca. 14.000 Kfz/ 24h |
ca. 16.000 Kfz/ 24h |
2021 |
ca. 15.000 Kfz/ 24h |
ca. 16.000 Kfz/ 24h |
2022 |
ca. 15.000 Kfz/ 24h |
ca. 16.000 Kfz/ 24h |
Quelle: Zählstelle 2227 Berner Heerweg SW Berner Allee, für 2023 liegt noch kein abschließend geprüfter Wert vor.
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe zu 4a, c und f. Staus bilden sich in diesem Fall aufgrund der Überlastung der angrenzenden Knotenpunkte.
Die Beurteilung der Gründe für Ursachen von Unfallhäufungen liegt nicht im Zuständigkeitsbereich des Bezirksamtes.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Lichtsignalanlagen (LSA) Stargarder Straße, Busbrookshöhe und Bekassinenau werden an die vorliegenden Verkehrsstärken angepasst, um eine bestmögliche Qualitätsstufe für alle Verkehrsarten zu erreichen. Die weiteren LSA liegen außerhalb der Planungsgrenzen.
keine Anlage/n
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