Die lang ersehnte neue Brücke am Bramfelder See sollte im Frühjahr 2022 gebaut werden. Das verkündete der Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt des Bezirksamts Wandsbek – XXXXXXXX – auf der Stadtteilbeiratssitzung Steilshoop. Es würde vom zunächst angedachten Röhrenprinzip abgesehen und stattdessen eine ansehnliche Holzbrücke, fundiert auf Stahlträgern, gebaut. Sie soll 2,5 Meter breit und 10 Meter lang werden.
Bisher erfolgte kein Bau.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 24.05.2022
1.) Wurde bereits eine Ausschreibung für den Bau der Brücke angestoßen? Wenn ja, wann und mit welchem Ergebnis? Wenn nein, wieso nicht?
Bezirksamt Wandsbek:
Nein. Die Brücke soll in einem nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz geschützten Biotop errichtet werden, wodurch vorab eine naturschutzfachliche Eingriffs- und Ausgleichuntersuchung sowie die Zustimmung der zuständigen Fachbehörde BUKEA erforderlich ist. Die Ausschreibung der Baumaßnahme ist in Vorbereitung und soll nach erfolgter Freigabe kurzfristig erfolgen.
2.) Mit welchen Kosten wird gerechnet?
Bezirksamt Wandsbek:
Ca. 70.000 Euro.
3.) Wie viel Prozent der Kosten sollen durch RISE-Mittel getragen werden?
Bezirksamt Wandsbek:
50 Prozent der Kosten.
4.) Wann soll der Bau der Brücke beginnen und wann beendet sein?
Bezirksamt Wandsbek:
Die bauvorbereitenden Arbeiten sowie Fundamentierungsarbeiten sollen vor dem Jahreswechsel 2022/2023 beginnen. Die Errichtung und Fertigstellung der Brücke wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 erfolgen.
5.) Soll weiterhin eine Holzbrücke gebaut werden?
Bezirksamt Wandsbek:
Ja.
keine Anlage/n
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