Die Einladung ist fristgerecht zugegangen.
Es werden keine Ergänzungen oder Änderungswünsche vorgetragen.
Die Tagesordnung wird festgestellt.
Herr Baade, vom Bezirksseniorenbeirat, beschwert sich über die Situation am Neugrabener Bahnhof. Die Barrierefreiheit ist ein großes Thema dort, aber es passiert nichts.
Herr Baade bittet die Abgeordneten etwas in der Angelegenheit zu unternehmen.
Herr Frommann von der CDU-Fraktion sagt: Es wurde eine kleine Anfrage gestartet um den derzeitigen Sachstand zu erfragen.
Die kleine Anfrage der CDU-Fraktion hat die Drs. 22-1699 - Barrierefreiheit am S-Bahnhof Neugraben - aktueller Sachstand, Planung und Betriebssicherheit.
Herr Thermann von der Abteilung Stadtgrün berichtet über die Umgestaltung des Kinderspielplatzes Hausbrucher Straße.
Ein Beteiligungsverfahren wurde im vergangenen Sommer gestartet. Heute soll der Planungsstand vorgestellt werden und Kommentare und Anregungen werden gerne angenommen.
Ein Architekt vom EGL Planungsbüro sagt einiges zu den Planungen.
Es sei ein parkähnlicher Spielplatz geplant, der auch ruhigere Ecken bekommt.
Ideen wurden gesammelt durch Onlinebefragung und Mailkontakte. Es gab einen Ortstermin zur Beteiligung mit Kindern und Jugendlichen am 11.07.2025, auf dem alle Beteiligten ihre Wünsche äußern konnten.
Zum Vororttermin wurde mit Flyern und Plakaten eingeladen und Kindergärten und Schulen wurde der Termin bekannt gegeben. Die Veranstaltung hat allen sehr viel Spaß gemacht.
Der Wunsch ganz oben auf der Liste war ein Wasserspielplatz, ein Trampolin und eine Schaukel. Diese Wünsche werden in der Planung umgesetzt.
Der Architekt stellt die anliegende Präsentation, die auch veröffentlicht werden darf, vor und beschreibt die einzelnen Elemente.
Die Bäume bleiben stehen, die Wegeführung bleibt, aber die Entwässerung werde verbessert.
Die Spielgeräte sind alt und abgenutzt und müssen größtenteils erneuert werden. Die Drehscheide und die Edelstahlrutsche bleiben erhalten.
Ein Erholungsbereich wird ergänzt.
Die Barrierefreiheit wurde bedacht. Es werden mit dem Rollstuhl befahrbare Flächen geplant. Unter den fliegenden Teppich kommt ein sog. Teppichfließ.
Beim Bolzplatz müsse die Oberfläche erneuert werden. Es kommen neue Tore, diese bekommen auch einen Basketballkorb.
Und es wird eine eingezäunte Wasserversickerungsmulde geschaffen.
Die Mitglieder des Ausschusses diskutieren und stellen inhaltliche Fragen, die wie folgt beantwortet werden:
Herr Thermann nimmt folgende Anregungen mit:
Herr Thermann weist darauf hin, dass in Hamburg die öffentliche Beleuchtung durch Hamburg Verkehrsanlagen installiert und betrieben wird – allerdings nur auf Tiefbauflächen. Spielplätze und Grünanlagen auf Stadtgrünflächen sind davon ausgenommen. Eine Realisierung von Beleuchtung kann daher nicht in Aussicht gestellt werden.
Frau Garlipp bemerkt, dass Beläge aus Kunststoff (EPDM) durch die Blätter nach dem Winter oft glitschig sind, diese nicht rechtzeitig abgestrahlt werden und die Kinder dort dann nicht spielen können. Der Abschnitt Pflege und Unterhaltung in der Abteilung Stadtgrün ist leider unterfinanziert, so dass sich die Reinigung von Flächen verzögern kann.
Herr Thermann erläutert: Grundsätzlich sollen Spielplätze gerne durch Bäume beschattet werden, um auch im Sommer bei hoher Sonneneinstrahlung für Kinder gut nutzbar zu sein. Kunststoffbeläge haben einen hohen Pflege- und Unterhaltungsbedarf. Holzhackschnitzelflächen brauchen nur aufgefüllt zu werden, aber sind nicht barrierefrei. Es wird versucht, ein ausgeglichenes Verhältnis hinzubekommen.
Frau Pohlmann, die Vorsitzende dankt für die gute Planung der Umgestaltung.
Siehe Ausführungen zu Drs. 22-1467.01.
Der Antrag verbleibt.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen und als nicht ausreichend empfunden. Es wird nicht auf die Bekanntheit des Freibades und die Attraktivitätssteigerung eingegangen. Was ist aus der geplanten Wassergewöhnung für kleine Kinder geworden?
Die Mitglieder des Ausschusses bestehen darauf, dass ein Referent im Ausschuss erscheint, um Fragen stellen zu können.
Der Antrag verbleibt.
Siehe Ausführungen zu Drs. 22-1321.01.
Der Antrag ist erledigt.
Die Stellungnahme ist nicht zufriedenstellend.
Der Bedarf ist da und es sollte ein anderer Weg gesucht werden und ein neuer Antrag gestellt werden.
Der Antrag ist erledigt.
Siehe Ausführungen zu Drs. 22-1164.01.
Der Antrag ist erledigt.
Der Sachverhalt von der Drs. 22-1115 wurde hier unverändert übernommen und ergänzt.
Die Stellungnahme ist nicht zufriedenstellend.
Der Antrag ist erledigt.
Diese Drucksache wurde in der BV am 04.11.2025 zurückgezogen.
Dieser Antrag war ohne Annahme und soll geändert werden.
Nach Diskussion wird der Antrag mit folgender Änderung beschlossen.
Der erste Absatz im Petitum wird wie folgt geändert: „Die geschäftsführende Bezirksamtsleitung“ wird ersetzt durch „Der geschäftsführende Bezirksamtsleiter“.
Der zweite Absatz wird gestrichen.
Im dritten Absatz …“Regionalausschuss Süderelbe noch vor der Sommerpause einzuladen“, wird geändert in ….“Regionalausschuss Süderelbe zeitnah einzuladen“,
Der Antrag verbleibt im Regionalausschuss Süderelbe.
Die Bezirksversammlung wird gebeten, den Beschluss nachzuvollziehen.
Der Antrag wird mit der vorstehenden Änderung einstimmig beschlossen.
Aktuell wird davon ausgegangen, dass im Herbst 26 die Ausschreibung erfolgen kann und der Baubeginn Anfang des Jahres 27. Alles werde hergerichtet, wie in der Planung.
Das Budget beträgt hier 200.000 € und es werde aufgepolstert, falls die bisher angenommenen Kosten aufgrund der jährlichen Preissteigerungen nicht ausreichen. Auf Barrierefreiheit werde geachtet.
Herr Frommann sagt, dass ein CDU Antrag Drs. 22-1759 mit diesem Thema am 02.06.26 auf der Tagesordnung der Bezirksversammlung steht und hoffentlich beschlossen wird.