Dringlichkeitsantrag CDU betr. Kurzfristige Verlegung der Suchthilfeeinrichtung Abrigado
Die hochproblematische Entwicklung im Umfeld der Suchthilfeeinrichtung Abrigado hat sich in den letzten Wochen leider weiter zugespitzt.
Eltern der beiden anliegenden Schulen und Anwohner bringen nachvollziehbar zum Ausdruck, dass die Situation kurzfristig in keiner Weise mehr akzeptabel ist und sofortiger Abhilfe bedarf.
Obwohl die Bedeutung entsprechender Suchthilfeeinrichtungen ausdrücklich anerkannt wird, ist die Gefährdungslage in der aktuellen Konstellation nicht weiter zu tolerieren, so dass eine kurzfristige Verlegung der Einrichtung alternativlos ist.
Die Bezirksversammlung beschließt:
Das Bezirksamt möge sich bei der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) und den ggf. weiteren fachbehördlichen Stellen nachdrücklich dafür einsetzen, dass eine kurzfristige Verlegung des Abrigado an einen anderen Standort bis spätestens zum Ende der Weihnachtsferien als Containerstandort umgesetzt wird.
Dabei möge insbesondere der Standort Schlachthofstraße (Außenbereich), der alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt, geprüft werden. Sollte ein Umzug der Einrichtung in die Schlachthofstraße nicht möglich sein, möge alternativ das Grundstück am Großmoordamm (ehemaliges TÜV-Gelände) in die Prüfung einbezogen werden.
Über den Stand der diesbezüglichen Prüfung sowie die weitere konkrete Planung möge von Fachbehörden- bzw. Bezirksamtsseite monatlich im Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion (SIGI) berichtet werden.
Hamburg, am 18.09.2026
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