Antwort Kleine Anfrage der FDP-Fraktion betr.: Buslinie 550 - Bushaltestelle Nincoper Straße 160
Letzte Beratung: 11.04.2023 Hauptausschuss Ö 2.15
Seit der mit dem Fahrplanwechsel zum 11.Dezember 2022 durchgeführten Einrichtung einer Stadtbuslinie 550 im Stundentakt von Fischbeker Heidbrook (West) über die S-Station Neu Wulmstorf und Neuenfelde bis Finkenwerder / AIRBUS und umgekehrt vermissen die Neuenfelder Bürger die im Streckenplan aufgeführte Bushaltestelle „Nincoper Straße 160“.
In den Vorab-Fahrplänen war die Haltestelle „Nincoper Straße 160“ noch aufgeführt und die Vorfreunde entsprechend groß. Inzwischen wird diese Haltestelle auf den entsprechenden Internetseiten nicht mehr geführt.
Da diese Haltestelle für die vielen Neuenfelder die die Infrastruktur in Neu Wulmstorf nutzen um Arztbesuche zu erledigen, um einzukaufen, um Freunde und Verwandte zu besuchen oder um dort in die S-Bahn zu steigen nicht eingerichtet wurde fahren sie weiterhin mit dem Auto dorthin. Diese Haltestelle Nincoper Straße 160 böte durch die Nähe zur Bushaltestelle Marschkamper Deich auch Umsteigemöglichkeiten zu den Buslinien 257 und 350 sowie 4750.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bezirksamtsverwaltung Harburg:
1. Ist der Bezirksamtsverwaltung bekannt das diese Bushaltestelle bisher nicht eingerichtet wurde? Falls nein: Warum nicht?
3. Falls ja: Wird diese Bushaltestelle noch bis zum nächsten Fahrplanwechsel eingerichtet? Falls nein: Wann dann?
5. Aus welchen Gründen wurde diese Haltestelle bisher nicht eingerichtet?
6. Ist für diese Haltestelle Grunderwerb notwendig oder andere vertraglichen Regelungen? Falls ja: Wer hat Diese durchzuführen?
8. Hatte die zentrale Straßenverkehrsbehörde Verkehrsdirektion Einwendungen gegen diese Bushaltestelle?
9. Wurde die örtlichen Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats zu dieser Haltestelle befragt? Falls ja: Wie war deren Stellungnahme?
FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
Bezirksamt Harburg 10.03.2023
Das Bezirksamt Harburg beantwortet die Anfrage der FDP-Fraktion (Drs. 21-2814) wie folgt:
Ja, das ist der Verwaltung bekannt.
Die Haltestelle in ihrer nunmehr vorgesehenen Lage soll nach einer abschließenden Beurteilung der Bodenbeschaffenheit möglichst zeitnah hergerichtet werden.
Insbesondere für den nördlichen Haltepunkt gestaltete sich die Suche nach einer geeigneten Lage, die sich für eine Aufweitung des Gehweges als Wartefläche für Fahrgäste eignet, als schwierig.
Gründe hierfür lagen in der Bodenbeschaffenheit (Böschung), den Grundstücksverhältnissen (z. T. Privatgrund) sowie einer ausreichenden Entfernung zum Knoten.
Um keinen Grunderwerb tätigen zu müssen und somit die Realisierung möglichst zügig durchführen zu können, wurde seitens der HOCHBAHN (an dieser Stelle das zuständige Verkehrsunternehmen) eine alternative Lage zu einer vorherigen möglichen Variante ausgewählt.
Diese Alternative stieß grundsätzlich auf Zustimmung, lediglich die Bodenbeschaffenheit ist fachlich noch einmal zu begutachten. (Die zunächst vorgenommene augenscheinliche Bewertung fiel positiv aus)
Seitens der VD gab es keine grundsätzlichen Einwendungen gegen diese Bushaltestelle, jedoch hat sie zur Auflage gemacht, dass der Gehweg im Wartebereich auf mindestens 2,0 m aufgeweitet wird, um den wartenden Fahrgästen einen ausreichenden Sicherheitsraum zu gewährleisten.
Des Weiteren soll der Abstand des nördlichen Haltepunktes zum Knoten Nincoper Deich mindestens 60 m betragen, um auch beim Fahrgastwechsel einen ausreichenden Stauraum für die Kfz auf der Straße sicherstellen zu können.
Somit musste eine andere Stelle zur Realisierung der Bushaltestelle gefunden werden.
Auch das zuständige PK als örtliche Verkehrsbehörde wurde zu den Planungen befragt.
Zu der nun gefundenen alternativen Lage gab es keine Einwände, lediglich den Hinweis, dass die Grundstückszufahrt zu Haus Nr. 162 nicht von haltenden Bussen beeinträchtigt werden sollte.
Die Planung sieht daher nun eine ausreichende Aufstelllänge für die haltenden Busse vor, so dass keine Beeinträchtigung der Grundstückszufahrt durch die in der Haltestelle haltenden Busse gegeben sein wird.
Fredenhagen
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.
Die Themen werden automatisch anhand von Stichworten, Ausschüssen und Orten zugeordnet und können daher unvollständig oder falsch sein.